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Demo für Freie im rbb

13. Juni 2013 I Personalrat

Die Berliner DJV-Verbände haben dafür demonstriert, dass die Freien im rbb in den Personalrat gewählt werden dürfen. Der DJV Berlin- Vorsitzende Lammel sagt: "die Freien leisten einen entscheidenden Beitrag zum Programm des Senders."

In Sichtweite des Abgeordnetenhauses haben heute Mitglieder des JVBB und DJV Berlin für die freien Mitarbeiter des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) demonstriert. Sie sollen künftig auch in den Personalrat des Senders gewählt werden dürfen.

Die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus hatte für die heutige Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses einen Antrag eingebracht, der sich die Forderung der Gewerkschaften zu eigen macht und der außerdem mehr Transparenz und Beteiligung des Parlaments in diesem Verfahren fordert.

DJV Berlin-Vorsitzender Bernd Lammel begrüßte den Vorstoß der Grünen: "Die Freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb leisten einen entscheidenden Beitrag zum Programm des rbb. Wie auch bei anderen ARD- Anstalten üblich, müssen die "Freien" den Personalrat mitbestimmen."

DJV Berlin und JVBB hatten in den vergangenen Monaten gemeinsam mit ver.di energisch Lobbyarbeit betrieben, damit endlich auch die rbb-Freien vom Personalrat vertreten werden. Die Senatskanzlei unter Björn Böhning (SPD) will dies aber nicht in die künftige Fassung des rbb- Staatsvertrages aufnehmen – obwohl die SPD-Fraktion den Senat am 5. März aufgefordert hatte, die Änderung zu nutzen, "damit Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Statusänderung im rbb durch den Personalrat vertreten werden können".

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