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Presseausweise:

Hier Antrag auf Presseausweis 2010

Presseausweis 2009
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DJV Berlin: Ausgabe Presseausweise für 2010 - Für Mitglieder kostenlos! Alle Infos unter: "Antrag auf Presseausweis 2010".


Zu Besuch beim britischen Botschafter: „Wann werden die Deutschen Cricket lernen?“



Interessant und humorvoll diskutierte der broitische Botschafter Sir Michael Arthur mit seinen Besuchern Foto: Kaj Homberg

Nicht morgen und auch nicht übermorgen werde der Euro kommen. Er sei in Großbritannien gegenwärtig kein Thema. Die gemeinsame europäische Währung ist das einzige Thema, bei dem sich die verbreitete Vorstellung von der Sonderrolle des Vereinigten Königreichs in der EU noch aufrechterhalten lässt. Dies ist das Fazit der Januar-Gesprächsrunde „Focus on Europe“ des Fachausschusses Europa im DJV Berlin. Siehe >>> Bericht.


Stellenausschreibung ab 1. Februar - Zentrale „DuMont Reporterfirma“ ersetzt eigenständige Politik- und Wirtschaftsberichterstattung der Berliner Zeitung!

Die Leser der Berliner Zeitung wurden in der Wochendausgabe vom 30./31. Januar unter dem Titel "In eigener Sache" über die Einrichtung einer "DuMont Redaktionsgemeinschaft" informiert. Ihr Sitz ist Berlin, für dir Wirtschaftberichterstattung Franfurt am Main. Die Redaktiongemeinschaft soll Anfang April ihre Arbeit aufnehmen. Die Stellen werden ab 1. Febuar ausgeschrieben. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerber/innen aus den Redaktionen des DuMont Verlages bevorzugt, heißt es in der Information. 

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich entschieden gegen Pläne der Mediengruppe DuMont ausgesprochen, eine „Reporterfirma“ zu gründen, in der die Politik- und Wirtschaftsberichterstattung der Zeitungsgruppe des Verlages gebündelt werden soll.  Am 12. Januar hatte die Redaktion der Berliner Zeitung in einem Offenen Brief an den publizistischen Beirat des Verlags  DuMont Schauberg und die Chefredaktion der Zeitung unter anderem gefordert: "an den bewährten Strukturen festzuhalten und sie zu sichern". Dieser Brief wurde  offenbar von der Verlagsleitung  schlicht ignoriert.
   


Zeitschriftentarif: Verleger zeigen sich uneinsichtig

Erneut ohne Ergebnis ist am Donnerstag 21. 1.  die dritte Verhandlungsrunde der Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zu Ende gegangen. Die unveränderten Forderungen der Verleger nach Verschlechterungen bei Kernelementen des Manteltarifvertrags, darunter die Verringerung der Urlaubstage, starke Einsparungen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die Erhöhung der Wochenarbeitszeit sind für den DJV nicht akzeptabel.

„Bisher haben wird noch keine vernünftigen Vorschläge auf unsere Forderungen gehört, etwa zum Anspruch auf bezahlte Qualifizierung und zur Forderung, Onlinejournalisten in den Tarifvertrag einzubinden“, so DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring. Als Termin für die vierte Verhandlungsrunde wurde der 15. April in Berlin vereinbart.


DJV fordert Zeitschriftenverleger zu konstruktiven Gesprächen auf

Der Deutsche Journalisten-Verband hat den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger aufgefordert, mit konstruktiven Vorschlägen zum Erhalt der Flächentarifverträge auf der Sitzung am 21.1. (Donnerstag) in Berlin beizutragen.

Es mache keinen Sinn, in der dritten Verhandlungsrunde über einen neuen Manteltarifvertrag für die rund 9.000 Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure am Donnerstag in Berlin erneut über Tarifabsenkungen zu sprechen, die von DJV und ver.di bereits vor Monaten zurückgewiesen wurden, erklärte DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring.  Weitere Info unter >>> FA Zeitschriften


Deutsche Zeitung in Moskau sucht deutschen Redakteur oder Redakteurin

Die in Moskau erscheinende "Moskauer Deutsche Zeitung" sucht zum nächstmöglichen Termin einen Redakteur oder eine Redakteurin in unbefristeter Vollzeitstellung. Sie erscheint in deutscher und russischer Sprache. Siehe Stellenangebote.


DJV-Journalistinnentag „Frau macht Medien“

Am 6. und 7. März 2010 findet in Köln der nächste DJV-Journalistinnentag statt. Interessierte Kolleginnen können sich jetzt schon anmelden. Für Mitglieder des DJV Berlin sind neun Plätze reserviert. Anmeldung ist nur über info@djv-berlin.de möglich. Der Teilnahmebeitrag: 75,- €. Das Programm finden Sie unter >>> www.djv.de (Stichworte: > Infothek > Kongresse)


Ab 1. Februar: Für freie Journalisten und Journalistinnen gemeinsame Vergütungsregeln mit Zeitungsverlegern über Zeilenhonorare vereinbart – Doch keine Einigung für Fotohonorare

Nach über sechsjährigen Verhandlungen ist es den Gewerkschaften DJV und ver.di gelungen, mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger gemeinsame Vergütungsregeln für freie Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen zu vereinbaren.
Damit sollen verbindliche Grundlagen für die angemessene Honorierung von Freien an Tageszeitungen geschaffen werden. Für die Honorare der Fotojournalisten/innen kam es zu keinem Ergebnis. Details unter:  >>> FA Tageszeitungen


Sozialplan für netzeitung unterzeichnet

Mit Unterstützung des DJV Berlin und des JVBB hat der Betriebsrat der "netzeitung" am 23. Dezember 2009 mit der Geschäftsleitung der NZ – Netzeitung GmbH einen Sozialplan vereinbart. Dabei erhalten die Arbeitnehmer eine Kernabfindung von 80% des Bruttomonatsgehaltes pro Jahr der Betriebszugehörigkeit. Des Weiteren gibt es noch Zusatzleitungen (§2 des Sozialplans) und einen Härtefond für besonders stark betroffene Mitarbeiter in Höhe von 5.500. Näheres unter >>> nz-Sozialplan.


Zum Jahresanfang: DJV Berlin bietet Seminar zur Existenzgründung an

Der DJV Berlin bietet am Jahresanfang ein Existensgründungsseminar an. Kernthemen sind: Fördermittel, Steuer- und Finanzgrundlagen, Marketing, Kundenmanagement, IT-Unterstützung. Termin: Donnerstag, 28. Januar 2010.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei, Nichtmitglieder zahlen 95,- €. Näheres unter >>> Exisenzgründung


Wichtigstes Projekt 2010: Die Fusion der beiden DJV Landesverbände DJV Berlin und JVBB

Der 1. Vorsitzende des DJV Berlin bezeichnete im Dezemberbrief an die Mitglieder des DJV Berlin die Fusion mit dem Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) als wichtigstes verbandspolitisches Projekt für das Jahr 2010 .

Dr. Pistorius: „Die Schwierigkeiten, die Ihnen bekannt sind, sind weitgehend behoben. Unser Nachbarverband ist inzwischen zum JVBB aufgewachsen und hat in seiner Mitgliederstärke mit uns fast gleichgezogen. Das macht einen unverkrampften Umgang miteinander leichter und spornt uns für die abschließende Einigung noch vor der Sommerpause an, den Schlussspurt zu schaffen. Allzu lange haben wir uns schon mit der Überwindung der unsinnigen Spaltung geplagt. Jetzt gilt es, die Ernte einzubringen – oder, im Fall des Scheiterns auf den letzten Metern, den Kurs neu zu bestimmen“.

Dr. Pistorius appellierte an die Mitglieder: „Es wird in Ihrer Hand liegen, auf der entscheidenden Mitgliederversammlung die Hürde der Zweidrittelmehrheit zu nehmen und einen starken Verband zu gründen. Den werden wir in den kommenden Auseinandersetzungen dringend brauchen. Der alles in allem für uns zufrieden stellend ausgegangene zähe Konflikt im rbb hat zuletzt gezeigt, dass wir für uns Journalisten nur dann etwas erreichen, wenn wir auch im Wettbewerb mit der Großgewerkschaft bestehen können. -  In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.“ Siehe >>> Mitgliederbrief Dezember.


rbb - Tarifkonflikt: Der erweiterte Vorstand des DJV Berlin hat als Tarifkommission des DAV Berlin dem neuene Tarifvertrag zugestimmt

Der neue Tarifvertrag tritt mit Beginn des Jahres am 1. Januar 2010 in Kraft. Näheres unter >>> FA Rundfunk


rbb Tarifkonflikt: Insgesamt 5,1 Prozent

Der Entwurf eines neuen Gehaltstarifvertrages im rbb liegt vor. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten sieht er 5,1 Prozent mehr vor. Bis zum Montag, 21. Dezember 2009, müssen die Tarifkommissionen des DJV Berlin, des JVBB und ver.di dem Tarifabschluss zustimmen. Die DJV - Verhandlungskommission (für die Betriebsgruppe rbb: Wolf Siebert, für den DJV Berlin: André Gähler, für den JVBB: Michael Rediske) empfiehlt die Annahme. Bei den Mitarbeitern des rbb fand der Vertragsentwurf ein positives Echo.
Die Begründung der Verhandlungskommission: „Nach zwei Tarifrunden, die für die Mitarbeiter des rbb sehr mager ausfielen, haben wir diesmal das ARD-Niveau erreicht und auch durchgesetzt, dass Gehaltszulagen nicht abgebaut werden. Im Gegenteil, künftig profitieren auch die Potsdamer von den gleichen Familienzuschlägen und den in das Gehaltsgefüge eingearbeiteten Dienstzeitstufen. Gekostet hat dies ein kleineres Zugeständnis: ca. 0,3 Prozent werden aufgewendet, um diese Umstellung zustande zu bringen. Mit insgesamt etwa 5,1 Prozent mehr über die Laufzeit von 24 Monaten haben wir die wichtige „5“ vor dem Komma dennoch erreicht“. Details zum Tarifvertrag unter  FA Runfunk >>> Stichwort: Vorschlag der Schlichter.


Tarifkonflikt rbb: Vorschlag der Schlichter liegt vor – DJV lädt zur Diskussion über das Ergebnis ein – Termin: Donnerstag 17.00 Uhr!!!

Kurz vor Mitternacht haben am Dienstag (15. 12.) die Schlichter im Tarifstreit mit dem rbb ihren Vorschlag der Verhandlungskommission des DJV vorgelegt.
Danach sollen die Vergütungen für die Arbeitnehmer/innen die unter den Geltungsbereich des ORB oder des SB fallen mit Wirkung vom 1. Januar 2010 um 40,- € brutto und anschließend um 2 % angehoben werden, ab 1. Dezember 2010 um weiter 2 %. Für die Monate Oktober bis Dezember 2009 wird eine Einmalzahlung von 300.- € vorgeschlagen. Die detaillierten Vorschläge unter >>> Rundfunk.
Die Diskussionsveranstaltung am heutigen Donnerstag (17. 12.) um 17.00 Uhr findet im Fernsehzentrum statt, der Raum wird dort bekannt gegeben.


Neue Krankentagegeldregelung für „Freie“ beim rbb

Ab dem 1. Januar 2010 sollen alle freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter den Anwendungsbereich des Tarifvertrages für arbeitnehmerähnliche Personen des rbb fallen, einen erhöhten Krankentagegeldzuschuss erhalten.
Sind sie länger als drei Tage krank, zahlt der rbb ab dem 1. Krankheitstag für die Dauer von sechs Wochen einen Zuschuss in Höhe des täglichen Durchschnittsverdienstes der letzten zwölf Monate. Nähere Informationen unter >>> Service 


rbb - Schlichtungsverhandlungen:

Am Mittwoch (9. 12.) wurden die Schlichtungsverhandlungen im Tarifstreit mit dem rbb wieder aufgenommen. Ob oder trotz wegen des Streiks am Vortag: Die Atmosphäre war freundlich, die Verhandlung konstruktiv. Über die Details einer möglichen Lösung ist zunächst Vertraulichkeit vereinbart. Die Einzelheiten sollen erst einmal von Fachleuten durchgerechnet werden.
Am Montag (14. 12.) trifft sich die Kommission mit den beiden Schlichtern, Prof. Däubler auf Seite der Gerwerkschaften, und Frau Prof. Glock auf Arbeitgeberseite. Am Dienstag läuft dann die vereinbarte Frist ab, innerhalb derer die Vermittler hoffentlich einen gemeinsamen Vorschlag machen. Siehe Mitgliederinfo unter  >>> FA Rundfunk.


Warnstreik beim rbb und Streik bei der "netzeitung"



Protest vor dem rbb >i>Foto: G. Fromm

Dem Aufruf der Gewerkschaften DJV und ver.di zu einem Warnstreik folgten heute Vormittag (8. 10.) Festangestellte und freie Mitarbeiter des rbb.
Vor dem Fernsehzentrum in der Berliner Masurenallee versammelten sich rund 200 Mitarbeitende aus Redaktion, Technik und Verwaltung, um ihren Unmut über die ins Stocken geratene Schlichtung im Tarifkonflikt kundzutun.
Die DJV-Verbände hatten ihre Mitglieder zu einer kurzen Protestaktion aufgerufen, um die Geschäftsleitung zu einer klaren Bewegung nach vorn bei den morgigen Vermittlungsgesprächen zu bewegen.  Siehe >>> rbb

Auch bei der „netzeitung“ wurde heute der Streik fortgesetzt, um die Geschäftsleitung zum Abschluss eines Sozialtarifvertrag zu bewegen.
Bei einem Gespräch zwischen den Gewerkschaften DJV und verdi sowie der Unternehmensleitung, lehnt der Geschäftsführer der netzeitung, Robert Rischke Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag ab, ebenso wie den Vorschlag der Gewerkschaften für die netzeitung einen Sozialplan zu entwickeln. Siehe >>> "netzeitung" 


rbb – Schlichtung ins Stocken geraten – Streiks nicht mehr ausgeschlossen!

Die Schlichtungsverhandlungen im Tarifstreit sind in den vergangenen beiden Tagen nicht viel weitergekommen. Am Donnerstag (3. 12.) standen die Verhandlungen sogar kurz vor dem Scheitern, nachdem die Geschäftsleitung des rbb ein Angebot vorgelegt hatte, das unter dem Niveau der bisherigen Angebotenen lag.
Als Reaktion auf den Protest der Gewerkschaften DJV , JVBB und ver.di besserte die Geschäftsleitung ihr  Angebot zwar nach, aber das neue Angebot liegt noch immer unterhalb des Durchschnitts der ARD – Tarifabschlüsse. Es gibt zahlreiche Indizien, dass die Vorgaben der Intendantin und des Verwaltungsrates so starr sind, dass die Schlichtung zu keinem befriedigenden Ergebnis führen kann und damit ein Streik beim rbb droht. Weitere Informationen unter >>>  FA Rundfunk.  


Das Center für Investigativen Journalismus in London sucht Praktikanten

Nähere Information unter >>> Stellenabgebote


Medientage für Nachwuchsjournalisten - jetzt bewerben!

Der Verband öffentlicher Banken (VÖB) veranstaltet im kommenden Jahr erstmals „Medientage für Nachwuchsjournalisten“ in Kooperation mit dem DJV. Diese finden vom 25.-26. Februar 2010 in Berlin statt.
Die Zahl der Plätze ist auf 20 Personen begrenzt.  Mitglieder des DJV Berlin finden bei der Teilnahme eine bevorzugte Berücksichtigung! Mehr unter FA Junge Journalisten und Journalistinnen.


Protest gegen Kürzungen des Nachrichtenprogramms bei N24

Der DJV erklärt sich mit den Beschäftigten von N24 solidarisch und unterstützt ausdrücklich deren offenen Brief vom heutigen Dienstag (1. 12.) an den Vorstandsvorsitzenden von ProSiebenSat.1 Thomas Ebeling.
Der Vorstandschef der Senderfamilie hatte erst kürzlich Pläne vorgestellt, nach denen aus Kostengründen die Nachrichtenproduktion von N24 drastisch eingeschränkt werden solle. Gegen Kürzungen des Nachrichtenprogramms haben sich die Mitarbeiter des Senders heute in einem offenen Brief gewandt.


Gerd Kothy zum Vorsitzenden des JVBB gewählt

Die Mitgliederversammlung des JVBB wählte am 30. November auf der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung nach der Fusion von VBJ und BrJV Gerd Kothy einstimmig zum 1. Vorsitzenden.
Der Vorsitzende des DJV Berlin, Dr. Peter Pistorius, gratulierte Kothy zu seiner Wahlund und bekräftige bei dieser Gelegenheit noch einmal die klare Bereitschaft des DJV Berlin mit dem neuen Verband im kommenden Jahr zu einem guten Abschluss des gemeinsamen Fusionsprojekts zu kommen: „Lassen Sie uns die Verhandlungen darüber gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder aufnehmen“. Weitere Information unter >>> aktuelle news


rbb Tarifverhandlungen: Vermittler benannt – Erster Gesprächstermin am Mittwoch

Am Mittwoch (2.12.) beginnt das Vermittlungsverfahren für die gegenwärtigen Tarifverhandlungen, nachdem die Gewerkschaften den Arbeitsrechtler Prof. Wolfgang Däubler als Vermittler und die Geschäftsleitung des rbb die Arbeitsrechtlerin Prof. Jutta Glock für das Verfahren benannt haben.
Als weiteren Termin vereinbarten beide Seiten den 3.Dezember. Gewerkschaften und rbb sind zuversichtlich, den Tarifkonflikt zügig und mit einem für beide Seiten angemessenen Ergebnis beenden zu können. Weitere Informationen zum Tarifstreit unter >>> FA Rundfunk


DJV Berlin, JVBB und ver.di fordern Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag für die Beschäftigten der "Netzeitung" und der "Autogazette"

In einem Schreiben an die Geschäftsführung NZ Netzeitung GmbH/NZ Autoportal GmbHappellieren appellieren der DJV Berlin, JVBB  und ver.di, die geplante Arbeitsorganisation bei der „Netzeitung“ und der „Autogazette“ bis Ende März 2010 auszusetzen.
Konkret werden von den Gewerkschaften ein Aufschub der Kündigungen und Übernahmeangebote in die weiteren PMB- bzw. MDS-Gesellschaften gefordert. Unabhängig davon wird für Mitarbeiter, die keine Möglichkeit zur Weiterbeschäftigung erhalten, ein Sozialtarifvertrag gefordert. Weitere Information: >>> FA Online-Journalismus


Tarifverhandlungen rbb: Vermittlungsvereinbarung unterzeichnet

Am Dientag (24. 11.) haben sich die Gewerkschaften mit der Geschäftsleitung des rbb auf ein Schlichtungs- bzw. Vermittlungsverfahren geeinigt. Jede Seite wird bis Donnerstag (26. 11.) einen Schlichter ihrer Wahl benennen. Das Verfahren soll kurz sein (14 Tage) und zu einem Vorschlag führen, der den Tarifkonflikt beenden kann.
Mit einem Brief der Verhandlungsführer des DJV Berlin und des JVBB wurden die DJV Mitglieder im rbb entsprechend informiert: Siehe  >>> FA Rundfunk 


Tarifstreit rbb - Wichtig! DJV Berlin und JVBB: Gemeinsame Versammlung der DJV Mitglieder im rbb am 17. November, 17 Uhr!

Nähere Informationen unter >>> FA Rundfunk


DJV Verbandstag in Berlin: Satzungsänderung erleichtert die Fusion seiner beiden Berliner Landesverbände DJV Berlin und JVBB - DJV Verbandstag verabschiedete Berliner Erklärung zur Medienkrise



Dr. Pistorius dankte den Delegierten des DJV - Verbandstages für die Zustimmung zur Satzungänderung, die den Weg zur Fusion der beiden Berliner Landesverbände eleichtert. G. Fromm

Auf dem Verbandstag des Deutschen Journalistenverbandes vom 8. bis 10. November 2009 in Berlin stimmten die Delegierten der 17 Landesverbände einer Satzungsbestimmung über die Verschmelzung von Landesverbänden zu einem neuen Landesverband zu. Damit entsprachen sie einem Wunsch der beiden Berliner DJV Landesverbände DJV Berlin und JVBB. Die Vorsitzenden der beiden Berliner Verbände begrüßten diese Entscheidung

Dr. Peter Pistorius, Vorsitzender des DJV Berlin, dem Mitgliederstärksten DJV Landesverband in Berlin, dankte den Delegierten, dass sie diesem Wunsch von DJV Berlin und JVBB entsprochen haben, damit werde die Fusion erleichtert und eine mögliche technische Hürde ausgeräumt. Für den DJV Berlin versicherte Pistorius unter großem Beifall der Delegierten: „Die Fusion, zu der wir uns immer bekannt haben, werden wir zügig zu ende führen. Alle Misshelligkeiten werden uns nicht daran hindern, die Fusion gemeinsam zu erreichen.“

Zur Medienkrise verabschiedete der DJV Verbandstag eine  Berliner Erklärung. Mehr zum Verbandstag >>> aktuelle news


Tarifstreit im rbb: Intendantin schlägt Schlichtung vor - Die Frühredaktion der Abendschau streikte

In dem seit August schwelenden Tarifkonflikt zwischen den Gewerkschaften und der Geschäftsleitung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Berlin/Brandenburg hat Intendantin Dagmar Reim am Donnerstag (5. 11.) einen wichtigen Schritt zur Entspannung getan. Mit einem Schreiben an die Vorsitzenden der Verhandlungsführenden Gewerkschaften DJV Berlin, JVBB und ver.di schlägt die Intendantin ein Schlichtungsverfahren vor. Um den gewerkschaftlichen Forderungen Nachdruck zu verleihender streikte heute (6. 11.) die Frühredaktion der Berliner Abendschau.

Die Intendantin weist in ihrem Schreiben auf den Schaden hin, den die Warnstreiks dem Sender bereits zugefügt hätten und befürchtet weitere Imageschäden für den Sender, der im ARD-Geleitzug eines der schwächsten Glieder darstellt.  Über den Vorschlag der Intendantin wurden die DJV Mitglieder im rbb in einem gemeinsamen Brief der beiden Landesvorsitzenden und des Vorsitzenden der rbb Betriebsgruppe informiert. Näheres unter >>> FA Rundfunk.


Diplomatentreff des DJV Berlin in der Botschaft der Republik Island: Die NATO-Wikinger ohne eigene Armee



Botschafter Ó. Davidson Foto: P. Streuff

Die Isländer sind wohl das einzige NATO Mitgliedsland ohne eigene Armee, erzählte Botschafter Òlafur Davidson am Mittwoch (28.10.2009)  den ca. 30 interessierten und zugleich erstaunten Journalistinnen und Journalisten, die zum 9. Diplomatentreff im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Focus on Europe" des DJV Berlin gekommen waren.

Das  hätte sich nach dem zweiten Weltkrieg aus der strategischen Lage dieses kleinen Landes für die Amerikaner so ergeben. Eine - leider - unrühmliche Beachtung fand Island im vergangenem Jahr als das kleine Land als erstes in den Strudel der Finanz- bzw. Währungskrise geriet. Bericht über den 9. Diplomatentreff unter >>> FA Europa


Mehr soziale Sicherheit für Freie beim MDR

Durch den Tarifabschluss am Montag (26. 10. 2009) für die Freien Journalisten/innen beim Mitteldeutschen Rundfunk erhalten arbeitnehmerähnliche Personen am MDR einen Anspruch auf Zahlungen im Krankheitsfall, die die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ergänzen. Mehr unter >>> Rundfunk


Tarifrunde Privater: Rundfunk DJV fordert 3,8 Prozent

Mit der Forderung nach 3,8 Prozent mehr Gehalt für die rund 650 Beschäftigten bei privaten Rundfunksendern ist der Deutsche Journalisten-Verband am Mittwoch (21. 10) in die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern gegangen.

Ausserdem soll der Manteltarifvertrag um mindestens zwei Jahre bis Ende 2011 verlängert werden. Der bestehende Tarifvertrag ist von den Gewerkschaften ver.di und DJV zum 30. September 2009 gekündigt worden. Mehr unter >>> FA Rundfunk.


Berufsbezogenes Steuerseminar des DJV Berlin war ein Erfolg

Beim gut besuchten berufsbezogenen Steuerseminar am vergangenen Montag in der Geschäftsstelle beantwortete Steuerberaterin Monika Szibalski viele Fragen. Nach einer Einführung zum Thema „Journalisten und Steuern“ gab sie einem Überblick über Abschreibungsmöglichkeiten, Einnahme/Überschuss-Rechnung, Umsatzsteuer sowie Vorsteuerabzug.

Die zweistündige Veranstaltung wird im Frühjahr erneut angeboten. Bis zum nächsten Seminar steht Monika Szibalski den Mitgliedern einmal pro Monat zu individuellen, kostenfreien Gesprächen zur Verfügung. Nähere Informationen unter info@djv-berlin.de.



Monika Szibalski fand interessierte Zuhörer. Foto: A,G.

DJV Berlin - Mitgliederversammlung: Einigkeit über Fusion mit JVBB: Aber nicht um jeden Preis! - Wahl der Delegierten zum DJV-Verbandstag



Das Präsidium des Verbandstages: Bernd Träger, Margarete Vierjahn (Präsidentin), Landesvorsitzender Dr. Peter Pistorius und Geschäftsführer André Gählert.
Foto: G. Fromm

Die Mitgliederversammlung des DJV Berlin hat am 10. Oktober ihren Willen erneut bekräftigt, möglichst schnell zu einer Fusion mit dem DJV Landesverband VBJJ zu einem DJV Landesverband in der Region zu kommen. In einer Entschließung beauftragte sie – bei drei Gegenstimmen - den Vorstand bei Verhandlungen mit dem Bundesverband auf eine Beseitigung alter Verbindlichkeiten noch vor der Fusion zu dringen.

Entschieden lehnte sie Vorstellungen des Bundesvorstandes ab, Altlasten der fusionswilligen Verbände auf einen künftigen Verband zu übertragen. Einem neuen Verband sei es nicht zuzumuten, mit alten Verbindlichkeiten seinen Start zu belasten, zumal diese eine Folge der Spaltung seien, die der Bundesverband seinerzeit mit zu verantworten gehabt habe.

Auf der Mitgliederversammlung wurden auch die Delegierten für den DJV-Verbandstag gewählt, der diesmal in Berlin stattfindet.


DJV Berlin übernahm Patenschaft für eine unabhängige Nachrichtenagentur im Kaukasus

Zum Aufbau einer unabhängigen Nachrichtenagentur im Kaukasus hat der DJV Berlin im Rahmen eines von der UNO geförderten Projektes des Institute for War & Peace Reporting (IWPR) die Patenschaft übernommen.

Auf Einladung des IWPR nehmen zur Zeit der 2. Vorsitzende des DJV Berlin und Schatzmeisterin Jutta Rabe an einem Treffen mit Journalisten aus Georgien, Aserbaidshan und Armenien in Tblissi teil um mit ihnen bei den erforderlichen Vorarbeiten behilflich zu sein.


DJV Berlin solidarisch mit Protestdemonstration vor der italienischen Botschaft

Der DJV Berlin begrüßt in einer Erklärung seines Vorsitzenden, Dr. Peter Pistorius, an die Demonstranten vor der italienischen Botschaft in Berlin am 3. Oktober die Forderungen der in Berlin lebenden Abgeordneten des Wahlkreises Europa im italienischen Parlament, Frau Laura Garavini gegen die Pressepolitik der Regierung Berlusconi:

„Der Deutsche Journalistenverband Berlin erklärt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in Italien in ihrem Widerstand gegen den Versuch der Regierung Berlusconi, der freien Presse einen Maulkorb umzuhängen. Dem überheblichen Regierungschef reicht es nicht mehr, die Zeitungen seines eigenen Landes zu gängeln. Inzwischen versucht er auch gegen Medien in den Nachbarländern vorzugehen. In einem freien und demokratischen Europa gelten aber in allen Ländern dieselben Rechte für Journalisten, die Regierungen zu kontrollieren und Machtmissbrauch aufzuklären“.


Erster Warnstreik im rbb erfolgreich



Drei Stunden lang: Streik statt Sendung beim rbb. Foto: ver.di

Rund 500 feste und freie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des rbb haben am Donnerstag den 1.Oktober an einem Warnstreik vor dem Fernsehzentrum in Berlin teilgenommen. Aufgerufen hatten die Gewerkschaften ver.di und djv, nach dem die Tarifverhandlungen über Gehälter und Honorare gescheitert waren. An dem Streik nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von allen Standorten und aus allen Bereichen teil.

Während des Streiks von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr musste das Inforadio des rbb seinen Sendebetrieb einstellen, stattdessen wurde Programm vom MDR gesendet. Weitere Beeinträchtigungen im Betriebsablauf gab es im Hauptstadtstudio und am Standort Potsdam des rbb. Der Warnstreik stand unter dem Motto: Genug gespart am Programm und denen, die es machen. Die Beschäftigten fordern  Gehalts- und Honorarerhöhung, die sie wieder an das ARD Gehaltsniveau heranbringt.

Die Streikenden haben die rbb-Geschäftsleitung aufgefordert,  schnell mit den Gewerkschaften einen entsprechenden Tarifvertrag abzuschließen. Sollte sich die Geschäftsleitung des rbb nicht bewegen, sind weitere Streikaktionen angekündigt.

V.i.S.d.P.: Dietrich Peters (ver.di Landesbezirk Berlin/Brandenburg); Michael Rediske Journalistenverband Berlin Brandenburg); Bernd Träger (DJV Berlin)


Warnstreik beim rbb

Die beiden  DJV Landesverbände DJV Berlin und VBBJ sowie ver.di haben alle angestellten und freien Mitarbeiter des Senders dazu aufgerufen, heute (Donnerstag, 1. Oktober)  zwischen 13 und 16 Uhr die Arbeit niederzulegen und sich auf der Masurenallee vor dem rbb-Fernsehzentrum zu versammeln. Damit wollen die Gewerkschaften ihren Forderungen für einen neuen Gehalts- und Honorartarifvertrag Nachdruck verleihen.

Vorgesehene Redner: u.a. Susanne Stumpenhusen (ver.di-Landesbezirksleiterin und Mitglied des rbb-Rundfunkrates) Michael Konken (DJV-Bundesvorsitzende), Bernd Träger (Vors. FA Rundfunk im DJV Berlin). Mehr unter >>> FA Rundfunk.


Wahlparty beim DJV Berlin



Foto: Kaj Homberg

Starken Andrang gab es am Sonntag bei der Wahlparty in den Räumen des DJV Berlin. Viele Kolleginnen und Kollegen, Mitglieder und Nichtmitglieder, waren der Einladung des Vorstandes gefolgt. Die ersten Gäste kamen pünktlich um 17.00 Uhr, und bis  22.00 Uhr wurden die Wahlergebnisse auf mehreren Bildschirmen mit Spannung verfolgt.

Überraschend leidenschaftlos wurde das Resultat diskutiert. Für das leibliche Wohl hatten Mitglieder des Vorstandes gesorgt, wobei eine finnische Fischsuppe des Stellvertretende Sprechers des FA Europa, Kaj Homberg (gebürtiger Finne), bald größeres Interesse fand als die Komentare der Kollegen/innen auf den Bildschirmen.


DJV Berlin: Diskussion mit dem ungarischen Botschafter



Botschafter Dr. Sandor Peisch (rechts) stellte sich den Fragen der Mitglieder des DJV Berlin. Foto: Streuff

Am 24.09.2009 trafen sich 33 Mitglieder des Fachhausschusses Europa des DJV Berlin auf Einladung des ungarischen Botschafters Dr. Sandor Peisch zu einem interessanten Gespräch, das in einer sehr offenen und freundschaftlichen Atmosphäre in den Räumen der Botschaft geführt wurde.

Hauptthemen: Die Verschuldung Ungarns, die Minderheitenprobleme in Ungarn und in den angrenzenden Staaten und die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ungarn und Deutschland. >>> Mehr: FA Europa.


Gehalts- und Honorartarifverhandlungen beim rbb gescheitert

Die Gewerkschaften haben die Gehalts- und Honorartarifverhandlungen beim rbb für gescheitert erklärt. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Deutsche Journalistenverband (DJV) haben den Verhandlungstisch verlassen und angekündigt, mit ihren Mitgliedern über Streikmaßnahmen ab 1. Oktober zu beraten.

Der derzeitige Tarifvertrag läuft am 30. September aus, danach endet die Friedenspflicht. Am 22. September 2009 wollen wir um 16:30 Uhr im ehemaligen inforadio-Pavillon, (FSZ Berlin) mit allen interessierten Beschäftigten über Kampfmaßnahmen beraten, mit denen die rbb-Geschäftsleitung zu einem verbesserten Angebot ohne Vorbedingungen bewegt werden soll.

Diese Kröte schlucken wir nicht!(PDF)


Vor zwölf Jahren beschlossen: Umzug des DJV von Bonn nach Berlin – dennoch in Bonn geblieben!

Der Vorstand des DJV Berlin beschloss gemeinsam mit dem VBJ/BrJV  auf dem Bundesverbandstag vom 9.-12. November 2009 in Berlin  folgenden Antrag einzubringen: Der Bundesvorstand wird beauftragt, den Berlin-Umzug der Bundesgeschäftsstelle gemäß den mit großer Mehrheit verabschiedeten Verbandstagsbeschlüssen von fünf Landesverbänden seit 1997 nunmehr zeitnah zu konkretisieren.

Dazu soll dem Gesamtvorstand bis Januar 2010 ein detaillierter Kosten- und Zeitplan vorgelegt werden, aus dem verbindlich hervorgeht, bis wann der Umzug abgeschlossen sein soll. Begründung siehe >>> Aktuelle News: Vor zwölf Jahren beschlossen.


DJV Berlin - Zu Gast bei Syriens Botschafter: „Frieden darf kein Tabu bleiben!“


Israel müsse lernen, den Frieden zu erproben, mit dem es zu wenig Erfahrung habe, sagte Botschafter Dr. Hussein Omran im Gespräch vor gut vierzig Journalistinnen und Journalisten beim „Diplomatentreff“ des Fachausschusses Europa im DJV Berlin am  24. August in der syrischen Botschaft.

Eine gesunde Situation in der Region bedeute eine gesunde Lage in Europa und der Welt, charakterisierte Dr. Omran treffend die weltweite Bedeutung des Krisenherdes. Mehr unter >>> FA Europa


Zweimonatige Weiterbildung im Online-Journalismus

Goßer Nachfrage erfreut sich seit seit 2008 die zweimonatige sehr erfolgreiche Weiterbildung „Online-Journalismus“ der DAA Medienakademie in Berlin. Etwa alle zwei Monate startet ein neuer Kursus, die nächsten beginnen am 31. August und am 26. Oktober.

Neu ist, dass die DAA Medienakademie neben ihrem Vollzeitangebot ab Herbst auch eine berufsbegleitende Variante anbietet. Die vermittelten Inhalte sind identisch und zielen darauf ab, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, die multimedialen Möglichkeiten des Internets effektiv nutzen zu können. Mehr unter >>> FA Online- Journalismus.


DJV Berlin hat einen neuen Geschäftsführer



André Gählert
Foto: priv.

Rechtsanwalt Andrè Gählert ist neuer Geschäftsführer des DJV Berlin, Landesverband im DJV. Seit 2006 als Rechtsanwalt zugelassen, hat er unter anderem an der Universität in Potsdam, an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und an der Unitec New Zealand (Hochschule) in Auckland (Neuseeland) studiert und verfügt als vormaliger Leiter der Geschäftsstelle des Brandenburger Journalisten-Verbandes e.V. auch über entsprechende gewerkschaftliche Erfahrungen.

Der neue Mann ist auch ein Mann der Praxis: Vor seiner juristischen Ausbildung wurde er am Gewerblich-Technischen Gymnasium bzw. bei der Carl Zeiss Jena GmbH in Jena  Elektronikfacharbeiter mit Fachabitur.  Danach arbeitete er als freier Journalist für den ORB und als freier Redakteur für eine Wochenzeitung.

André Gählert tritt die Nachfolge von Klemens Kruse an, der sich auf eigenen Wunsch beruflich verändert hat. Kruse hatte in einer für den DJV Berlin schwierigen Phase die kommissarische Leitung der Geschäftsstelle des DJV Berlin übernommen und trug wesentlich zur Sanierung des DJV Landesverbandes bei.


DJV Berlin – FA Europa: Diplomatentreff in der Syrischen Botschaft

Der Fachausschuss Europa des DJV Berlin beendet die Sommerpause und startet seine Aktivitäten mit einem Besuch in der Syrischen Botschaft am 27. August. Danach wird die Veranstaltungsreihe „Focus on Europe" mit einem Besuch der Vertretung der EU-Kommission in Berlin fortgesetzt. In Vorbereitung sind ein Besuch bei der Isländischen Botschaft sowie Gespräche in weiteren Botschaften.

Das Treffen mit dem syrischen Botschafter Dr Hussein Omran findet am 27. August um 13.00 Uhr statt. Gesprächsthemen: Die besonderen Beziehungen Syriens zur EU und der Nah-Ost Konflikt. Ort der Veranstaltung: Botschaft der Syrischen Arabischen Republik, Rauchstrasse 25 in 10787 Berlin-Mitte.

Anmeldungen formlos jedoch verbindlich bis zum 24. August 2009, beim Fachausschuss Europa: maksut.kleemann@gmx.de oder mk.medienkontor@gmx.de .  


Visionen, Konzepte, Zukunftspolitik









Copyright Bernd Lammel

Der DJV Berlin präsentierte eine hochkarätig besetzte Diskussion am Brandenburger Tor beim UN-Friedensfestival Unter der Moderation des Vorsitzenden des DJV Berlin, Dr. Peter Pistorius, stellten am Samstag, den 25.7.09 hochkarätige Gäste neue Ideen zum Thema Energieversorgung, Finanzmarktreformen und zukünftige geopolitische Herausforderungen insbesondere für die EU, die NATO und UNO dar.

Heike Isenschmid, eine Finanzexpertin, die ehemals für die Schweizer UBS Bank und die Credit Suisse gearbeitet hat, präsentierte Ideen wie die Einführung von Komplementärwährungen, die z.B. in der Schweiz schon seit über 75 Jahren umgesetzt werden, wie die WIR-Währung, eine Business to Business Finanzierung, die auf der Basis von Verrechnungseinheiten funktioniert und fast ohne Zinsen auskommt und bisher in der Schweiz zur Finanzierung von Krediten für die Realwirtschaft eingesetzt wird. Ein gutes Modell, was gerade auch dem Deutschen Mittelstand aus der derzeitigen Kreditklemme helfen könnte.

Zur Einführung in Deutschland plant Heike Isenschmid hierzu mit einer Gruppe von Finanzmarktreformern schon sehr zeitnah eine Fair-Share Nachhaltigkeitsbank einzurichten.

Obwohl mehr dem Umweltschutz zugetan und besonders aktiv in der Förderung von Solarenergie, pflichtete auch Dr. Herrmann Scheer, MdB und Mitbegründer von EUROSOLAR bei, dass in der Tat große globale Finanzmarktkorrekturen notwendig sind, gerade auch für die praktische Umsetzung von Umweltschutz und neuer Energie-Gewinnung. Er vertrat die These, dass ohne eine solche zukünftige Ausrichtung, die Kriege um die Verteilung von Rohstoffen zur Energieversorgung nicht abbrechen werden. Daher, sei z.B. das Projekt ‚Desertec‘ seiner Meinung nach unverzichtbar und verlange nach besonderer Aufmerksamkeit.

Bei dem Projekt ‚Desertec‘ soll Strom aus Solarenergie in großen Mengen gewonnen werden und zwar in Gebieten Nordafrikas, die dann über ein sehr stabiles Kabel durch die Straße von Gibraltar auf den Europäischen Kontinent geleitet werden soll.

Hiermit würden dann auch Elektroautos wirklich einsetzbar und attraktiv, weil zukünftig auf den Einsatz von Atomkraftwerken verzichtet werden könnt.

Scheer genauso wie Rainer Braun, Anwalt und Friedensaktivist sein den achtziger Jahren, bedauerten daher die Realisierung der Nabucco-Gaspipeline, für die von der EU gerade die Verträge unterzeichnet wurden und die zukünftig zusätzlich zur geplanten Nord-Stream Gaspipeline für eine sichere Gasversorgung in Europa sorgen soll.

Lasha Tughushi hingegen, Chefredakteur der Tageszeitung Resonanz in Georgien machte der ansonsten Deutschen Diskussionsrunde klar, dass allerdings die Nabucco-Gaspipeline, die auch durch die Kaukasusländer führen und dort für ökonomische Belebung und Arbeitsplätze sorgen wird, zumindest vorerst von großer Bedeutung für eine zukünftige Friedenserhaltung sein wird, denn Frieden, so Tughushi, sei natürlich immer von der wirtschaftlichen Situation der Menschen und den wirtschaftlichen Machtverhältnissen abhängig. Ebenso erklärte er den Wunsch auch seines Landes Georgien, unter irgendein ‚Dach‘, wie er es formulierte, zu gelangen. Kleine Länder müssen sich in der heutigen schwierigen geopolitischen Lage Partner, bzw. ‚Dächer‘ suchen, die ihnen einen minimalen Schutz garantieren, so Tughushi, der dies vor dem Hintergrund der Erfahrung des Krieges im letzten Jahr August, als der übermächtige Nachbar Russland an der Georgischen Grenze seine Macht demonstriert hatte, erläuterte.

Tughushi, der neben seiner journalistischen Tätigkeit auch einen Universitätsabschluß in internationaler Politik und hier insbesondere der Konfliktvermeidung hat, betonte, dass ein kleines Land wie Georgien in einer solchen Situation dringend den Schutz einer NATO oder die Sicherheit der EU, oder wenigstens UN-Friedenstruppen benötigen würde, auch wenn er für diese Organisationen zukünftig andere Aufgaben erkennen könnte als die, die sie bisher wahrgenommen haben.

Medienpartner der Veranstaltung war das Medienmagazin „Berliner Journalisten“(www.berliner-journalisten.com) sowie der Internet-Radiosender Rockradio (www.rockradio.de), die auch die ganze Diskussionsrunde in Internet übertrugen.

Teilnehmer: Heike Isenschmid (Finanzreformerin, ehemals UBS Bank), Lasha Tughushi (Chefredakteur ‚Resonanz‘, Georgien), Reiner Braun (Völkerrechtler - IALANA), Dr. Herrmann Scheer (MdB, Dokumentarfilm: Let´s make Money), Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖdP) und Hans Christian Ströbele (Grüne, MdB).
Bericht: Jutta Rabe


Behinderung dreier Fotografen: Eingriff in die Freiheit der Berufsausübung

Der DJV Berlin protestiert gegen die vorübergehende Behinderung dreier Fotografen, die in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch über den Überfall auf eine Diskothek in der Frankfurter Allee recherchierten. Ohne  erkennbaren Grund hatten die Polizeibeamten die Journalisten, die ihren Presseausweis deutlich erkennbar um den Hals trugen, aufgefordert, ihre Personalausweise auszuhändigen und sich während der Feststellung der Personalien nicht fortzubewegen. Kurz darauf mussten sie ihre Kameras abgeben. Erst nachdem sie einen Rechtsanwalt und die Pressestelle der Berliner Polizei einschalteten, war es ihnen möglich, ihrer Arbeit wieder ungehindert nachzugehen.

Die drei Journalisten beschwerten sich mittlerweile schriftlich bei der Polizei und verlangten die Löschung der gespeicherten Daten. Die Polizei wollte sich  inhaltlich zu dem Vorfall nicht äußern, um den Ermittlungen nicht vorzugreifen.

Es sind keine Gründe erkennbar, die den Polizeieinsatz gegen die drei Fotoreporter rechtfertigen könnten“, sagte der Vorsitzende des DJV Berlin, Dr. Peter Pistorius. Er riet der Polizei, den Sachverhalt rasch aufzuklären und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. „Die Fälle häufen sich in letzter Zeit“, kritisierte Pistorius.

Vor kurzem war die Wohnung eines Journalisten auf fadenscheiniger Tatsachengrundlage durchsucht worden. Das Strafverfahren wurde mittlerweile eingestellt. In der Nacht vom 1. auf den 2. Mai wurde ein Kameramann von einem Polizeibeamten umgestoßen, der – ebenfalls als Pressevertreter deutlich erkennbar - abseits des eigentlichen Geschehens den Einsatz dokumentierte. Anfang letzten Jahres hatte die Polizei einem Fotografen vorgeworfen, einen Polizeieinsatz zu behindern. Mittlerweile stellte sich heraus, dass Polizeibeamte  falsche Angaben gemacht haben, um den Journalisten zu belasten. Die Rechtmäßigkeit des Polizeieinsatzes wird derzeit vor dem Verwaltungsgericht überprüft.   


DJV Berlin und JVB beim Verbandstag der hessischen Journalisten



Gratulation der Berliner für "Uli" Heuser (Bild Mitte): Alexander Fritsch (lks), Klaus Kundt (rechts)
Foto: J. Roewer

Am diesjährigen Verbandstag des Hessischen DJV Landesverbandes nahmen für den DJVBerlin Klaus Kundt und für den VBJ Alexander Fritsch als Gäste teil. Beide wurden von den Delegierten herzlich begrüßt. Großen Beifall erhielt Kollege Fritsch als er über die Entwicklung der Fusionsverhandlungen der Berliner DJV Landesverbände und des Brandenburger Journalistenverbandes (BrJV) berichtete und die Hoffnung aussprach, daß der Zusammenschluss zu einem gemeinsamen DJV Landesband in der Region  bis Frühjahr 2010 vollzogen werden könnte. "Man sei auf einem guten Weg".

Die beiden Berliner gratulierten gemeinsam Hans Ulrich Heuser, der von den 52 Delegierten mit 44 Stimmen wieder zum Vorsitzenden des hessischen Landesverbandes gewählt worden ist. In einer Grundsatzrede hatte zuvor „Uli“ Häuser auf die gefährliche Entwicklung des Journalismus in Deutschland und besonders auf die schlechte Lage der freien Journalisten und Journalistinnen hingewiesen, bedingt unter anderem durch die Mentalität von Verlegern, Zeitungen nur noch als bloße Investitionsobjekte und vermeintliche Geldmaschinen zu nutzen.
>>> Dokumentation der Rede in Auszügen.


Besserer Haftpflichtschutz für freie Journalisten

Die DJV-Verlags- und Service-GmbH bietet ab sofort verbesserte Konditionen für die Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung an. In Zusammenarbeit mit dem Anbieter R+V-Versicherung konnte der Rahmenvertrag für DJV-Mitglieder neu berechnet werden. So konnte der Beitrag um 15 Prozent abgesenkt werden, der Geltungsbereich wurde auf weltweiten Versicherungsschutz ausgedehnt.
Existenzgründern wird gegen Nachweis in den ersten zwei Jahren zudem ein Beitragsnachlass von 25 Prozent eingeräumt. Auch die nebenberufliche Tätigkeit ist nunmehr eindeutig mitversichert.  >>> aktuelle news


Forum DJV Berlin: „Die Entwicklung des Internets war abzusehen – nicht die Wirtschaftkrise“



Ruben Jonas Schnell
Foto: G. Fromm

Dicht besetzt war der Saal im Automobil Forum der VW AG Unter den Linden. Stühle mussten zusätzlich hereingebracht werden, als der Vorsitzende des DJV Berlin, Dr. Pistorius, die Teilnehmer am Diskussionsforum „Wie bewältigen wir die Krise“, gestern (25. Juni) mit der Feststellung begrüßte: „Die Wirtschaftkrise trifft uns Journalisten mit voller Wucht! Viele Kolleginnen und Kollegen werden arbeitslos“.

Nach kontroversen Einführungsvorträgen und anschließender Podiumsdiskussion beendete er das Forum mit der Feststellung: „Wir haben keine  Klagemauer veranstaltet“ und hob hervor, dass der Abend den Journalisten Anregungen –  auch für das berufspolitische Handeln des DJV –  gebracht habe.

Herzlich begrüßt wurde  Ruben Jonas Schnell, der tags zuvor mit dem Grimmepreis 2009 für sein Projekt Internetradio Byte FM in Hamburg ausgezeichnet worden ist und  sich dennoch die Zeit nahm in Berlin an der Podiumsdiskussion teilzunehmen, um sein Projekt vorzustellen, als Beispiel wie Journalisten der heutigen Realität ihres Berufes gerecht werden können. Näheres >>> aktuelle news.



DJV Berlin bei den Deutsch-Polnischen Medientagen in Stettin




Humorvoll Lech Walesa - ernster Dietrich Genscher. Fotos: G. Fromm

„20 Jahre später...“ - unter diesem Motto standen die diesjährigen Deutsch-Polnischen Medientage vom 17. bis 19. Juni in Stettin, die rund 300 Teilnehmern die Gelegenheit gaben, den Zeitzeugen der damaligen Ereignisse aus Polen und Deutschland zu begegnen.

Unter anderem waren dabei: Hans-Dietrich Genscher, Lech Walesa, Janusz Reiter und Aleksander Kwasniewski. Walesa brachte das Publikum, die Journalisten, mehrfach durch seine überspitzt formulierten Äußerungen zum Lachen, Genscher gab sich eher sachlich. Mehr unter >>> aktuelle News


Wie trotzen wir der Krise ?

Zahlen, Daten, Fakten zu der Veranstaltung des DJV Berlin am 25.6.2009 um 17:30 im VW Automobilforum Unter den Linden. Diese Zahlen, Daten und Fakten aus neuesten Erhebungen verweisen in ihrer Verknüpfung auf tief greifende Veränderungen in den Deutschen Medien. Daraus lassen sich insbesondere auch für freiberufliche Journalisten neue Markt- und Jobstrategien entwickeln und weiterverfolgen. 

Wir veröffentlichen die Materialsammlung mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Peter Schiwy (ehem. NDR-Intendant) und Renate Gensch (Berliner Zeitung) als Diskussionsgrundlage für die Veranstaltung des DJV Berlin: „Wie trotzen wir der Krise“.  Sie finde sie unter >>> Dokumentationen.


Reise nach Polen - Auf den Spuren von Solidarnosc






Die Ereignisse des Jahres 1989 haben unbestritten die Geschichte Europas geprägt, indem sie zu tief greifenden Veränderungen in Europa geführt haben. Einer der wichtigsten Ausgangspunkte dieser Entwicklungen war sicherlich der Streik der Arbeiter der damaligen Lenin – Werft in Danzig unter Leitung von Lech Walesa der zur schließlich Gründung der Gewerkschaft Solidarnosc geführt hat.

Aus Anlass des zwanzigsten Jahrestages lud die Stiftung Genshagen gemeinsam mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit zu einer Studienreise ein, an der für den DJV Berlin Gabi Fromm, Beisitzerin im Vorstand, teilnimmt. Aus Polen schickte sie uns heute (17. 6.) die beiden Fotos, links: Öffentliche Podiumsdiskussion auf dem Danziger Markt mit Prof. Dr. Rita Suessmuth, ehem. Präsidentin des Deutschen Bundestages, und Markus Merkel, letzter Außenminister der DDR; rechts: Am Tor 2 der ehemaligen Leninwerft sind Erinnerungen an die damaligen Ereignisse angebracht, die ständig erneuert und mit Blumen geschmückt werden.


DJV Berlin diskutiert am 25. Juni über den Strukturwandel der Medien in Zeiten der Wirtschaftskrise

Auf der Diskussionsveranstaltung des DJV Berlin am 25. Juni "Wie trotzen wir der Krise?”, stellt der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Meier seine neun Thesen zum Strukturwandel der Medien vor. Danach berichten Journalistinnen und Journalisten, wie sie in den letzten Jahren ihr eigenes Medium gegründet und sich so ihre Arbeitsmöglichkeit selbst geschaffen haben.

Die Thesen von Prof Meier finden Sie unter http://journalistik-journal.lookingintomedia.com/?p=269. In Deutschland beginnen wir erst, uns Gedanken zur der Frage zu machen, wie Journalismus ohne die großen Dinosaurier-Medienunternehmen funktionieren kann. Eine provozierende und herausfordernde Fragestellung, die weitreichende Bedeutung für den Arbeitsmarkt der Journalistinnen und Journalisten hat. Bitte bis Freitag, 19. Juni 2009 anmelden unter info@djv-berlin.de Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung für Veranstaltung.


DJV Berlin – Diplomatentreff: „Die Brücke steht noch !“



Botschafterin Frau Portocarrera umrahmt von ihrem Pressedolmetscher Scheer und Maksut Kleemann, Vorsitzender Fachauschuss Europa (rechts) Foto: K. Homberg

  Ungewöhnlich begann am 9. Juni (Dienstag) der Diplomatentreff mit der Botschafterin Venezuelas, Senora Blancanieve Portocarrero, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "focus on europe" des Fachausschuss Europa im DJV Berlin. Die Antwort auf die persönlichste Frage gab es gleich vorne weg. Der frühere Chef unseres Bau-Fachjournalisten Prof. Peter Kolbe war vor 50 Jahren maßgeblich am Bau der gewaltigen Brücke am Maracaibo See beteiligt , dem größten Binnensee Venezuelas und nun brannte dem Kollegen diese Frage unter den Nägeln: „steht die Brücke noch?“ Und: „Ja“, so die Botschafterin, „was Deutsche bauen, hält meist sehr lange“.

Es war ein sehr gelungenes Gespräch mit einer überaus herzlichen und humorvollen Botschafterin, die rund 40 Journalisten-Kollegen in einer ansprechenden und selbstbewußten Art und Weise mit auf die Reise in dieses Land nahm, das ganz im Sozialismus des 21. Jahrhunderts angekommen zu sein scheint. Bericht von Jutta Rabeunter >>> Diplomatentreff


DJV Berlin: „WIE TROTZEN WIR DER KRISE?“ Einladung ins Automobilforum der Volkswagen AG



Passend zum Thema die aktuelle Zeitungs-Ausstellung im Automobilforum: "Papier - die Magie eines alltäglichen Werkstoffes" Foto: B. Lammel

Der DJV Berlin lädt  zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Thema: „Wie trotzen wir der Krise“. Es geht um Analysen und Strategien wie Journalisten sich in der Krise selbst helfen können. Ausgangspunkt sind neun Thesen zum Strukturwandel der Medien von Prof. Dr. Klaus Meier (Hochschule Darmstadt). Anschließend zeigt Wolfgang Kiesel, DJV-Coach und Autor des Ratgebers "Von Beruf frei", Szenarien auf, welche Strategien Journalisten jetzt verfolgen können, um die Krise zu überstehen.

Auf dem Podium erwarten Sie des weiteren Referenten, Journalistinnen und Journalisten, die in den letzten Jahren ihr eigenes Medium gegründet und sich so ihre Arbeitsmöglichkeit selbst geschaffen haben. Termin: 25. Juni. Ort: Automobil Forum Unter den Linden - Konzernrepräsentanz der Volkswagen AG. - Anmeldung erforderlich. Mehr >>> aktuelle news.


DJV Berlin: FA Europa zu Gast bei der EU-Kommission


Aufgaben, Struktur und Zukunft der Europäischen Union, Sicherheits-, Energie- und Erweiterungspolitik sowie die Kommunikationsarbeit – das waren die Themenschwerpunkte der diesjährigen Informationsreise des Fachausschusses Europa.

Fünfzehn Kolleginnen und Kollegen waren vom 11. bis 13.Mai Gäste der EU-Kommission. Das Programm, das vom Fachausschuss-Vorsitzenden Maksut Kleemann in Abstimmung mit der EU-Vertretung in Berlin zusammengestellt worden war, hatte seine Schwerpunkte u.a. in der Erweiterungs-, der Sicherungs- und der Energiepolitik.

Unser Bild: EU Pressekonferenz zu den Europawahlen mit Poul Nyrop Rasmussen, füherer dänischer Ministerpräsident und EU Kommissionspräsident J. M. D. Barroso. (rechts). Foto: B. Lammel. Ausführlicher Bericht unter >>> FA Europa


Gute Fortschritte bei den Fusionsverhandlungen von DJV Berlin, VBJ und BrJV

Im Mai - Mitgliederbrief  des DJV Berlin hat Dr. Peter Pistorius, Vorsitzender des Landesverbandes, die Mitglieder des DJV Berlin über den Stand der Fusionsverhandlungen der drei DJV – Landesverbände in der Region Berlin – Brandenburg informiert:

Gute Fortschritte gäbe es bei den Fusionsverhandlungen mit dem Verein Berliner Journalisten (VBJ) und dem Brandenburger Journalistenverband (BrJV). Die Gespräche basieren auf klaren Beschlüssen und dem guten Willen bei allen Beteiligten, bis zum Jahresende zum Ziel zu kommen. Strittige Satzungsfragen seien inzwischen im Wesentlichen einvernehmlich gelöst. Mehr unter >>> aktuelle News


DJV Berlin: Praxis-Workshop Photoshop CS3 für Anfänger



Die Teilnehmer/innen des Workshops mit der Dozentin Tania Reh (Bild rechts - ganz rechts). Fotos: G. Fromm


Am 14. Mai fand in der Geschäftsstelle des DJV Berlin ein eintägiger Praxis-Workshop "Digitale Bildbearbeitung: Photoshop CS3 für Anfänger" mit der Dozentin Tania Reh statt.

Der Workshop war voll belegt, kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an und machte allen Beteiligten Spaß. Auf Grund der großen Nachfrage wird es einen weiteren Workshop für Anfänger sowie einen weiterführenden Kurs (Grundlagen werden vorausgesetzt) geben. Die Termine werden rechtzeitg veröffentlicht.


FA Chancengleichheit: Gespräch mit Journalistin aus Mauretanien

Die deutsche Bundesregierung hatte im April 2009 die mauretanische Journalistin Zeinabou Mint Erebih nach Deutschland eingeladen. Auf ihrer Informationsreise war Frau Mint Erebih am 23. April Gast des Fachausschusses Chancengleichheit des DJV Berlin.

Die mauretanische Reporterin Zeinabou Mint Erebih arbeitet für die weltweite Fernsehsender Al-Jazeera und berichtet unter anderem über aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Mauretanien. Die TV-Anstalt Al Jazeera veränderte die Fernsehlandschaft in der arabischen Welt. Durch die Darbietung kontroverser Ansichten entwickelte sie sich zu einem der wichtigsten Nachrichtensender im Nahen Osten mit Millionen Zuschauern täglich.  Siehe Bericht aus dem Fachausschuss unter: >>> FA Chancengleichheit:


Ohne Unterschrift gibt’s keinen Auftrag! Aufruf zum Protest gegen Knebelverträge des Jahreszeiten-Verlages

Die Redaktionen des Jahreszeiten-Verlags, ein zur Ganske Verlagsgruppe gehörendes Unternehmen  („Für Sie“, „Petra“, „Merian“, „Der Feinschmecker“) geben seit März Rahmenverträge für Fotoproduktionen heraus, in denen Bildjournalisten genötigt werden, nahezu alle Rechte abzugeben, und sämtliche während des Auftrages erstellten Fotos dem Verlag zu überlassen. Wer den Vertrag nicht akzeptiert, erhält keinen Auftrag mehr.

Sollten Sie aufgefordert werden, einen solchen Rahmenvertrag zu unterschreiben, empfehlen wir Ihnen dringend, sich mit dem DJV Berlin mailto:www.djv-berlin.de in Verbindung setzen, damit wir Sie rechtlich beraten und weitere Schritte prüfen können. Keinesfalls sollten Sie ohne Rücksprache mit unserem Rechtsberater den Vertrag unterschreiben. Einen ausführlichen Artikel über diese Knebelverträge finden Sie im Magazin „Berliner Journalisten“ unter  http://tinyurl.com/cp9lrn - Bitte unterstützen Sie mit ihrer Unterschrift  den Protest gegen die Rahmenverträge unter: http://blog.freelens.com/appell/ .


DJV Berlin beim kubanischen Botschafter – Themen: Aufhebung Reisebeschränkungen und Verhältnis von Kuba zur EU

Drei Tage nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen für Exilkubaner durch Amerikas Präsidenten Obama traf sich am 16. April (Donnerstag), auf Einladung des kubanischen Botschafters Gerardo Penalver, der Fachausschuss Europa des DJV Berlin zu einem ausführlichen Gespräch mit ihm.

Vor dem Auditorium begrüßte der Botschafter zwar diese Erleichterungen als positiven Schritt stellte aber fest, dass diese Maßnahme nicht die „grausame“ Wirtschaftsblockade gegen Kuba aufgehoben hat. Er befürchte diese Aufhebung werde nicht so bald erfolgen. Dagegen habe die EU dies bereits ihrerseits 2008 getan. Siehe Seite >>> FA Europa



Botschafter Gerardo Penalver beantwortete freimütig die Fragen.
Foto: kai.film


rbb - Tarifverhandlungen Arbeitszeit auf Mai verschoben

Der Verhandlungstermin am 16. April über den Tarifvertrag zur Arbeitszeit für Festangestellte wurde wegen beiderseitigem Klärungsbedarf auf den 14. Mai verschoben. Geschäftleitungen und die Gewerkschaften DJV und ver.di, machten hierfür Klärungsbedarf geltend. Die von den Gewerkschaften vorgeschlagene Regelung über erschwerte Dienste, mit der Verkürzung der Arbeitszeit auf 36,5 Stunden, lehnt die Geschäftsleitung ab.


Aktuell !! - Aktuell !! Neue Informationen zu Honoraren und Vertragsbedingungen für Freie Journalisten/innen

Ab sofort ist die Broschüre "Vertragsbedingungen und Honorare 2009 für die Nutzung journalistischer Beiträge" aus der Reihe DJV Wissen 2 auf dem Markt. Sie enthält viele wertvolle Informationen - sowohl für freie Journalisten/innen als auch für die Abnehmer journalistischer Beiträge. Weitere Informationen unter >>> DJV shop.


DJV Berlin – FA Europa: Brüsselreise jetzt anmelden

Vom 11. bis 13. Mai lädt der FA Europa zu seiner dritten Brüsselreise ein. Näheres unter Fachausschuss Europa. Programm: Besuch der EU Studios ( AV –Medien), Teilnahme an einem Midday-Briefing (findet tägl. für die bei der EU akkreditierten Journalisten statt), Besuch des ARD Studios und Treffen mit Korrespondenten, den Berliner EU-Parlamentariern oder anderen. Anmeldungen von sofort an: >>> Maksut.kleemann@gmx.de weitere Informationen unter >>> FA Europa.


20 Jahre Fall der Mauer - 60 Jahre DJV: Jürgen Dobberke und Kurt Geisler für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt




Bei der Eröffnung der Ausstellung "Mauerfall - Ich war dabei" der Fotografin Gabriele Fromm ehrte der DJV Berlin Jürgen Dobberke und Kurt Geisler für ihre sechzigjährige Mitgliedschaft - rechtes Bild Mitte: Fotos: G. F.


Der DJV Berlin eröffnete am Mittwoch (30.3.) in seinen Räumen in der Lietzenburger Straße eine Fotoausstellung mit Bildern von Gabi Fromm über den Fall der Mauer. Die Vernissage nahm Landesvorsitzender Dr. Peter Pistorius zum Anlaß mehrere Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft zu ehren, gleichzeitig stellte er als neue Serviceleistung des DJV Berlin einen Kommunikations- und Arbeitsraum für Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle vor.

Vor 60 Jahren, im Dezember 1949, wurde der  Deutsche Journalistenverbanbd (DJV) in Berlin gegründet, davor der Presseverband Berlin - jetzt DJV Berlin. Von Anfang an waren dabei: Jürgen Dobberke - vormals Reporter bei Der Tag, Telegraph, Die Welt und schließlich Berliner Morgenpost - und Kurt Geisler ehemals Der Tag, später Berliner Morgenpost. Seit 50 Jahren: Jürgen Engert - Der Abend, SFB, Gründungsdirektor ARD- Hauptatadtstudio.

Der vorgestellte Arbeitsraum für die Kollegen/innen verfügt über Internetanschluss, Computer, Drucker und Fernsehen. Nutzung während der Geschäftszeiten. Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030/88 91 300, Fax: 030/88 91 30 22  oder E-Mail: info@djv-berlin.de


DJV Berlin: Nach Sturz der Regierung in Prag - Gespräch mit Tschechiens Botschafter Dr. Rudolf Jindrák in Berlin



Botschafter Dr. Rudolf Jindrák Foto: F.-M. Arndt

Aktueller konnte der Termin (Heute 25. 3. 2009) mit dem Botschafter Tschechiens, Dr. Rudolf Jindrák, und den Mitgliedern des Fachausschusses Europa des DJV Berlin über die tschechische EU-Ratspräsidentschaft kaum noch sein. Tags zuvor war der Ratspräsident der EU Mirek Topolanek als tschechischer Ministerpräsident gestürzt worden. Mit erfrischender Offenheit ging der Botschafter auf dieses Ereignis und sein Folgen für Europa ein.

Sein Fazit: Folgen für Europa gibt es keine, denn weder mit der allgemeinen Finanzkrise noch mit Europa habe der Sturz etwas zu tun, sondern ausschließlich mit innenpolitischen „Streitigkeiten“, die es bereits seit drei Jahren in der Minderheitsregierung mit Regierungspartnern  – vor allem mit den „Grünen“ - und dem Parlament gegeben hat. Dr. Rudolf Jindrák: „Im Gegenteil, es kann sogar vorteilhafter für die EU sein! Ich bin optimistisch.“ Mehr über das Gespräch unter >>>  FA Europa


Erfolgreiche Verhandlungen über Sozialplan bei ProSiebenSat.1

Der Deutsche Journalisten-Verband wertet das Ergebnis der Verhandlungen über einen Sozialplan bei ProSiebenSat.1 in Berlin als Erfolg des gewerkschaftlichen Engagements der Beschäftigten: "Der Streik der Mitarbeiter Ende Januar und ihre öffentlichen Aktionen haben in der Krise Früchte getragen", heißt es in einer Presserklärung des DJV.

Zuvor hatte die Tarifkommission dem Ergebnis der Verhandlungen zwischen Vorstand und Betriebsrat zugestimmt, das am 11. Februar (Mittwoch) nach achtstündigen Verhandlungen zustande gekommen war.  Nähere Informationen unter >>> Rundfunk.


DJV Berlin und VBJ: Gemeinsames Seminar Presserecht

Der DJV Berlin und der VBJ verantstalten gemeinsam ein Seminar für Journalisten/innen zum Thema Presserecht. Referent ist der Justiziar des DJV Berlin, Rechtsanwalt Klemens Kruse. Termin: 1. April von 17.00 - 21.00 Uhr. Ort: DJV Berlin, Lietzenburger Str.77 in 10719 Berlin-Charlottenburg.

Das Seminar ist für Mitglieder des DJV Berlin und des VBJ/BrJV kostenlos, Kostenbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- €. Anmeldungen unter: info@djv-berlin.de


Scharfe Kritik des DJV an Ausschüttung von Dividenden bei Sat.1 - Eine Ohrfeige für die Beschäftigten

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die vom ProSiebenSat.1-Vorstand vorgeschlagene Zahlung einer Dividende scharf kritisiert: "Die vom Verlust ihrer Arbeitsplätze in Berlin betroffenen Sat.1-Beschäftigten müssen die Ausschüttung als Ohrfeige auffassen. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Senders ist es unverantwortlich, dass die Eigentümer auch nur einen einzigen Cent aus dem Unternehmen herausziehen".

Der DJV forderte die Finanzinvestoren, denen ProSiebenSat.1 gehört, dazu auf, endlich ihrer Verantwortung für die Sendergruppe gerecht zu werden und auf die Dividende zugunsten des Unternehmens zu verzichten. Auch die Umstrukturierungspläne für Sat.1, die unter anderem den Umzug ganzer Unternehmsteile von Berlin nach Unterföhring und den Wegfall von Arbeitsplätzen vorsehen, gehörten erneut auf den Prüfstand. Wenn sich das Unternehmen nicht von seinen Plänen abbringen lasse, sei ein sozialverträglicher Interessenausgleich für die Betroffenen unverzichtbar.


Bernd Träger zum Tarifbeauftragten des DJV Berlin für den rbb gewählt

Der Erweiterte Vorstand des DJV Berlin hat Bernd Träger am 2. März 2009 zum Tarifbeauftragten für den rbb gewählt. Bernd Träger ist der Vorsitzende des Fachausschusses Rundfunk im DJV Berlin.  Näheres über ihn unter >>> Fachausschuss Rundfunk.


Protest mit schwarzen Luftballons



Foto: Betriebsrat Sat1

Die Belegschaft der ProSiebenSAT.1 Group am Standort Berlin folgte dem Aufruf der Betriebsräte zu einer Protestdemonsration und versammelte sich am 25. Februar um 11:55 Uhr (fünf vor zwölf) auf der Treppe des Konzerthauses am Gendarmenmarkt. Damit zeigte sie die Geschlossenheit und Unterstützung für den Betriebsrat bei den Sozialplanverhandlungen, die am Donnerstag(26.02.) fortgesetzt werden.

Während der Aktion haben die versammelten Mitarbeiter weit über 200 schwarze Ballons in die Luft losgelassen, als Symbol für den Verlust der vielen Arbeitsplätze. Die Aktion wurde von den Gewerkschaften DJV und  ver.di unterstützt. Hintergrund ist der vom Vorstand beschlossene konzernweite Abbau von 227 Vollzeitstellen. Außerdem sollen 350 Vollzeitstellen vom Standort Berlin nach Unterföhring verlagert werden. Diese Beschlüsse sorgten bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für großen Unmut.


Pro7Sat.1: Wie geht’s weiter – droht ein erneuter Streik?

Bei Pro7Sat.1 findet am Donnerstag, 26. Februar, das entscheidende Treffen zu Sozialplanverhandlungen statt . Die Gewerkschaften DJV und ver.di, begrüßen die Wiederaufnahme dieser Gespräche. Sie unterstützen den Betriebsrat in seinen Forderungen und appellieren an den Vorstand von Pro7Sat.1, endlich einigungsfähige Angebote zu unterbreiten.

Sollte am Donnerstag kein akzeptables Ergebnis herauskommen, droht ein erneuter Streik, um der Forderung nach einem vernünftigen Sozialtarifvertrag Nachdruck zu verleihen. Mehr unter Rundfunk


FAB: Das "Fernsehen aus Berlin" ist pleite

Der Sender "FAB" wurde 1989 gegründet, jetzt muß er Insolvenz anmelden, wie Geschäftsführer Mike Meier - Hormann am Mittwoch (28.1.) in der Sendung "Hallo Berlin" mitteilte.

Schuld an dem Fiasko seien Verpflichtungen aus dem Bau eines Medienhauses. Der Insolvenzantrag werde am Donnerstag (29.1.) unterschrieben. Meier-Hoffmann hofft, daß ein Insolvenverwalter gefunden werde, der sich in der Branche auskenne. Der Sendebetrieb selbst sei finanziell gut ausgestattet. In diesem Jahr hätte der Sender bereits jetzt Einnahmen in Höhe von zwei Millionen Euro sicher, der Programmbetrieb koste monatlich etwa 260.000 €.


rbb stimmt Verhandlungen über Honorarbedingungen zu

Der rbb hat sich bereit erklärt, über die Inhalte der einseitig erlassenen Honorarbedingungen zu verhandeln. Darauf verständigten sich am Mittwoch Vertreter der rbb-Geschäftsleitung mit den Verhandlungsführern von DJV und ver.di. Ziel sollen gemeinsame Vergütungsregeln sein, die den Interessen der Urheber und Mitwirkenden sowie des rbb gerecht werden.

Strittig sind seit Monaten unter anderem die Höhe des Online-Zuschlags und der Wiederholungshonorare, aber auch Haftungsfragen und die Übertragung zahlreicher Rechte, etwa auch bei bisher „unbekannten Nutzungsarten“. Bis Ende März wollen der rbb und die Gewerkschaften ausloten, ob eine Verhandlungslösung realistisch ist. Mehr unter aktuelle News.


Fusionsverhandlungen von DJV Berlin, VBJ und BrJV beginnen am Donnerstag

Am Donnerstag, 29. Januar, beginnt die erste Verhandlungsrunde für einen Zusammenschluss der drei regionalen Landesverbände des Deutschen Journalistenverbandes: DJV Berlin, VBJ und BrJV.

Die Verhandlungen führen jeweils zwei Vorstandsmitglieder der drei Verbände und deren Geschäftsführer. Ziel ist es, entsprechend der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen, sich - möglichst noch in diesem Jahr - zu einem Landesverband für die Region Berlin - Brandenurg zusammenzuschließen.


Berliner Journalisten in New York ausgezeichnet

Für ihre ARD-Dokumentation „Olympia im Reich der Mitte" sind die rbb-Reporter Hajo Seppelt und Jo Goll beim Internationalen New York Filmfestival mit der „Gold World Medal" für die beste investigative Dokumentation ausgezeichnet worden.  >>> mehr: Rundfunk

 


DJV Berlin + VBJ: Der erste gemeinsame Praxis-Workshop für Fotojournalisten und -journalistinnen war ein Erfolg

An dem ersten gemeinsamen eintägigen Praxis-Wokshop „Tipps und Tricks in Photoshop“ des DJV Berlin und VBJ am Donnerstag (22.1) nahmen 17 Kolleginnen und Kollegen teil. Organisiert wurde er von den Fachausschüssen „Bildjournalismus“ des DJV Berlin und VBJ.  

Interessiert folgten die Teilnehmer den Ausführungen von Karl Heinz Schmidt, bekannter als „Bildermann“, aus Dresden. Es ist sein zweiter Workshop in Berlin. Das Seminar  fand in den Räumen der Geschäftsstelle des DJV Berlin statt. Diese Fachseminare gehören zu den Fortbildungsveranstaltungen, die vom DJV Berlin angeboten werden.  


22/01 2009:

Sat.1: 90 Prozent der Belegschaft streikte – Geschäftsleitung bietet neue Verhandlungen an

Die Mehrheit der Mitarbeiter bei Sat.1 folgte am Dienstag und Mittwoch (20. + 21.1.) dem Streikaufruf der beiden Gewerkschaften DJV und ver.di zu einem 36-stündigen Ausstand. Erfolg: Wie die Betriebsräte meitteilten, hat sich Finanzvorstand Axel Salzmann bereits am Dienstag mit einer Mail an die Beschäftigten in ungewohnt moderatem Ton gewandt  und habe angeboten die Verhandlungen wieder aufzunehmen. >>> mehr...



Streik bei ProSiebenSat1 – Vorstand der Sendekette lehnt wesentliche Forderungen der Mitarbeiter in einem Sozialplan ab!

Seit Dienstag (20.1.) 12.00 Uhr streiken die Berliner Beschäftigten der ProSiebenSat.1-Gruppe, um die Unternehmensleitung zu Verhandlungen über sozialverträgliche Bedingungen für den geplanten Umzug nach München zu zwingen. Zuvor hatte der Betriebsrat auf einer Betriebsversammlung die Belegschaft darüber informiert, dass der Vorstand der Senderkette Verhandlungen mit den Gewerkschaften bisher kategorisch ablehnt.

In parallelen Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan erklärten die Unternehmensvertreter ebenfalls, man werde auf keine der wesentlichen Forderungen eingehen. Der 36-stündige Ausstand, zu dem die Gewerkschaften DJV und ver.di aufgerufen haben, soll vorerst bis Mittwoch (21.1.) 24 Uhr dauern. >>> Mehr unter DJV Berlin.


Droht wieder Streik bei Sat1?

Die Gespräche mit der Geschäftsleitung von Sat1 über einen Sozialplan sind gescheitert. Auf einer Betriebsversammlung im Auditorium Friedrichstrasse 180, Berlin Mitte, werden am Dienstag (20.1.2009) die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über die unsoziale Haltung der Geschäftsleitung von Sat1 informiert. Wegen der großen Miss-Stimmung unter der Belegschaft drohen ertneut Streiks bei Sat1.


Redaktion Berliner Zeitung für außerordentliche Leistungen ausgezeichnet

Als „Redaktion des Jahres“ ist die Redaktion der Berliner Zeitung vom Medium Magazin ausgezeichnet worden. Der Preis wurde verliehen: „Für ihre außerordentliche Standhaftigkeit und ihr Bemühen, allen widrigen Umständen im eigenen Verlag wie auf dem hart umkämpften Berliner Zeitungsmarkt zum Trotz ein lesenswertes Blatt zu machen“.

Am Freitag (16.1.2009) nahmen auf einer Festveranstaltung im Deutschen Historischen Museum Jutta Kramm, Ressortleiterin Politik, und Thomas Rogalla, Lokalredakteur und Mitglied im Redaktionsausschuss die Ehrung entgegen. >>> mehr unter Tageszeitungen.


Aufnahme der Fusionsgespräche für einen vereinten DJV Landesverband in Berlin-Brandenburg

Bei ihrem ersten Treffen zu einer Fusion von drei DJV Landesverbänden in der Region Berlin-Brandenburg haben am 14. Januar die drei Vorsitzenden der DJV-Landesverbände vereinbart, die Verhandlungen am 29. Januar zu beginnen. Der Brandenburger Journalisten-Verband, der Verein Berliner Journalisten und der DJV Berlin hatten dazu im Herbst vergangenen Jahres entsprechende Beschlüsse in ihren Mitgliederversammlungen gefasst. >>> mehr unter DJV Berlin.


Diskriminierende Praxis: Berlinale und transmediale.09 behindern journalistische Arbeit

Immer mehr häufen sich, vor allem im Bereich der Kulturberichterstattung, Praktiken der Veranstalter, den Zugang zur freien journalistischen Berichterstattung einzuschränken oder zu behindern. Akkreditierungen werden mit finanziellen Forderungen verbunden oder vom Nachweis früherer Berichte über das betreffende Ereignis abhängig gemacht. Damit wird die auch in der Berliner Verfassung garantierte Pressefreiheit praktisch ausgehebelt.

So verlangt die Berlinale in diesem Jahr eine Akkreditierungsgebühr von 60.- € und in Einzelfällen die Vorlage journalistischer Arbeitsproben. Auch die transmediale.09 hat die Hürden höher gelegt. Über die Zulassung entscheiden die Veranstalter im Einzelfall nach nicht näher erkennbaren Kriterien. Es besteht der Verdacht, dass auf diese Weise der Zutritt als Belohnung für journalistisches Wohlverhalten missbraucht wird. Der Besuch zu Informations- bzw. Recherchezwecken soll dabei gänzlich ausgeschlossen werden.

Der DJV Berlin hält diese diskriminierende Praxis, die bereits in der Musikindustrie eingerissen ist, für unvereinbar mit dem Recht auf freie Berichterstattung. Der Vorsitzende des DJV Berlin, Dr. Peter Pistorius, fordert die in Berlin tätigen Journalistinnen und Journalisten auf, dem DJV Berlin jede derartige Einschränkung mitzuteilen.

Dr. Pistorius:„Wir wollen mit den Veranstaltern über die Rückkehr zu einer fairen Praxis verhandeln. Dazu brauchen wir konkrete Fälle, die wir zur Sprache bringen können. Jeder, der auf diese oder ähnliche Weise mit Problemen konfrontiert wurde oder wird, ist also herzlich gebeten, uns bei dieser Aktion zu unterstützen. Sie helfen damit allen, die schon heute und möglicherweise morgen betroffen sind. Bitte schicken Sie eine Mail über Ihre Erfahrungen an unsere Geschäftsstelle: info@djv-berlin.de. Wir behandeln alle Berichte vertraulich und anonym.“


Berliner Zeitung verkauft!

Nun ist es soweit, am 9. Januar haben wir kurz berichtet, dass die Berliner Zeitung eventuell an die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauburg verkauft werden soll. Seit heute (13. Januar) um 7.00 Uhr ist es amtlich. Die Berliner Zeitung wechselte innerhalb von sechs Jahren zum vierten Mal ihren Besitzer. Nach Mitteilung des Betriebsrates ändert sich nur der Gesellschafter, die Arbeitsverträge, Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge gelten weiter.


Bittere Nachrichten zum Jahresende – 2009 drohen Personalabbau, Streiks und soziale Ungerechtigkeit



Anzeige in der Berliner Zeitung am 31. 12. 2008

Mit einer Todesanzeige verabschiedeten sich am 31. Dezember Hörer, Redakteurinnen und Redakteure vom Berliner Sender „radiomultikulti“. Am 22. Dezember riefen DJV und ver.di die Mitarbeiter von ProSiebenSat.1 auf, den Druck auf den Vorstand der ProSiebenSat.1 Media AG aufrecht zu erhalten und zu erhöhen, um die Ziele Sozialtarifvertrag, Standort- und Beschäftigungssicherung zu erreichen – notfalls mit weiteren Streiks.

Am 18. Dezember erschien keine Abendausgabe der Berliner Zeitung. Die Redaktion bat am 20. Dezember um Verständnis, denn an diesem Donnerstagnachmittag war bekannt geworden, dass der Verlag einen Stellenabbau bei der Netzwerkzeitung für 2009 plant. Mit einer spontanen Betriebsversammlung protestierten die Kolleginnen und Kollegen gegen die Pläne der Verlagsleitung. Vier Tage vorher, am 14. Dezember, war die Redaktion der Berliner Zeitung zur „Redaktion des Jahres“ gewählt worden. Geehrt wurde sie für „ihre außerordentliche Standfestigkeit und ihr Bemühen, allen widrigen Umständen zum Trotz ein lesenswertes Blatt zu machen“.

Ein aufregendes Jahr ging zu Ende – ein schwieriges zeichnet sich bereits ab.






DJV BERLIN + VBJ: GEMEINSAMER PRAXIS-WORKSHOP „TIPPS UND TRICKS IN PHOTOSHOP“

Die Fachausschüsse Bildjournalismus des DJV Berlin und des Vereins Berliner Journalisten (VBJ) veranstalten gemeinsam den zweiten zweiten Workshop „Tipps und Tricks in Photoshop“. Termin: 22. Januar 2009  (Donnerstag) von 09:00 bis 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle des DJV Berlin, Lietzenburger Str. 77 (Ecke Uhlandstraße). Referent: Karl Heinz Schmidt („Bildermann“). >>>  Mehr unter FA Bild-Journalismus.


DJV BERLIN UND rbb VEREINBARTEN TARIFVERTRAG ÜBER KRANKENVERSICHERUNG FÜR FREIE

Um den Schutz der Freien im Krankheitsfall aufrecht zu erhalten, hat der DJV Berlin gemeinsam mit weiteren Gewerkschaften die bestehenden Regelungen im rbb zur Zahlung eines Zuschusses zum gesetzlichem Krankengeld geändert. Sie tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Der Änderung müssen noch der rbb-Verwaltungsrat und die zuständigen Gremien der Gewerkschaften zu stimmen.

Danach besteht ab dem vierten Krankheitstag für sechs Wochen eine uneingeschränkte Honorarfortzahlung, wenn die gesetzliche Krankenversicherung kein Krankengeld zahlt oder der Abschluss eines entsprechenden Wahltarifes der gesetzlichen Krankenkassen den Freien nicht zumutbar ist. Der Tarifvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet. Sollte die für die freien Berufe vorgesehene wieder zurück gezogen werden. >>> Mehr unter: Honorare und Tarifvereinbarungen.


ERFOLGREICHE KLAGE GEGEN SPRINGERS HONORARBEDINGUNGEN

Der DJV hat sich mit seiner Klage gegen die Axel Springer AG vor dem Landgericht Berlin in wichtigen Teilen durchgesetzt (Az. 16 O 8/08). Wie schon in der Einstweiligen Verfügung vom Juni 2007 gegen Springer angeordnet, darf der Verlag wichtige Passagen seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf die freien Journalisten nicht anwenden.

Unzulässig ist, dass die Zahlung einer zusätzlichen Vergütung bei einer Mehrfachnutzung der Beiträge nicht klar geregelt wurde. Das heißt im Klartext, dass mehrmals abgedruckte Beiträge auch mehrmals vergütet werden müssen. >>> Mehr unter Honorare und Tarifvereinbarungen


60 Jahre Journalistenverband Berlin: "Hauptstadt Journalismus - Hauptstadtjournalisten"







Aus Anlass seines 60jährigen Bestehens stellte der DJV Berlin am 11. Dezember das Buch "Hautpstadtjournalismus - Hauptstadtjournalisten" vor. In ihm setzen sich neben bekannten und weniger bekannten Kollegen/innen auch deren Kritiker und ehemalige Berliner Regierende Bürgermeister mit den Problemfeldern des Journalismus und der Journalisten - nicht nur in Berlin - auseinander. Oben links: Die "Macher" des Buches: Maksut Kleemann, Jutta Rabe mit Dr. Peter Pistorius, Vorsitzender des DJV Brlin. Unten links: Mitautor Ebehard Diepgen freut sich mit Renate Thiemann sichtlich über sein ihm überreichtes Belegexemplar. Fotos: Lammel (3), Fromm (1)

ProSiebenSat.1 Sozial-Tarifvertrag: Vorstand noch nicht verhandlungsbereit

Das vereinbarte Gespräch am Mittwoch (10. 12.) zwischen der Verhandlungskommission von DJV und ver.di mit Vertretern des Vorstandes von ProSiebenSat.1 hat entgegen der Forderung der Gewerkschaften noch nicht zur Aufnahme von Tarifverhandlungen geführt. In dem Gespräch teilten die Vertreter des Vorstands lediglich mit, es sei noch keine Entscheidung über die Aufnahme von Verhandlungen zu einem Sozialtarifvertrag getroffen worden. Daraufhin forderten die Gewerkschaften die Vertreter der ProSiebenSat.1 Media AG ultimativ auf, bis kommenden Montag, 15. Dezember 10:30Uhr, die Verhandlungsbereitschaft zu erklären. >>>  mehr unter FA Rundfunk.  


TARIFVERTRAG MIT DEM TiP-VERLAG SICHERT ARBEITSPLÄTZE

Der Erweiterte Vorstand des DJV Berlin hat am 1. Dezember dem Firmentarifvertrag mit der Tip Verlag GmbH vom 28. November 2008 einstimmig zugestimmt.

Danach werden bis zum 31. Dezember 2009 keine weiteren betriebsbedingten Kündigungen mehr ausgesprochen. Den abgeschlossenen Vertrag finde Sie unter: >>> Tarifverträge.


GERICHT STIMMT DJV BERLIN ZU: ARBEITSLOSE FREIE JOURNALISTEN HABEN ANSPRUCH AUF DAS HÖCHSTE ARBEITSLOSENGELD

Die 58. Kammer des Sozialgerichts Berlin hat am Freitag, (21. 11.) in einem vom DJV BERLIN vertretenen Fall, verkündet (Az.: S 58 AL 5203/08), dass freie Journalistinnen und Journalisten, die sich freiwillig in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung weiterversichert haben, einen Anspruch auf Zahlung von Arbeitslosengeld nach der höchsten Stufe haben können, auch wenn sie kein Hochschulstudium abgeschlossen haben. (Mehr unter >>> Dokumentation).


DJV BERLIN BIETET KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN VON Sat. 1 RECHTSSCHUTZ AN - WIEDER DEMONSTRATION



Unter dem Motto "SAT.1 ist Berlin" formierten sich die Demonstrierenden vor ihrem Sender zu einem Herz. Foto: Rediske (VBJ)

Der DJV Berlin, Landesverband des Deutschen Journalisten-Verbandes, bietet allen Berliner Kolleginnen und Kollegen von SAT1  Rechtsschutz an, die bis zum 30. November 2008 beim DJV Berlin einen Mitgliedsantrag stellen. Dieser Rechtsschutz gilt sofort nach der Aufnahme in den DJV Berlin mit dem Beginn der Mitgliedschaft. Er umfasst  besonders Rechtsschutz für gerichtliche Auseinandersetzungen. Das Angebot setzt daher keine, wie sonst üblich, sechsmonatige Mitgliedschaft im DJV voraus.  

Das Antragsformular für die Mitgliedschaft und weitere Informationen finden Sie unter: aufnahmeantrag-und-richtlinien. Den Text der Rechtsschutzordnung unter einheitliche-rechtsschutzordnung-des-djv.

Gern senden wir Ihnen die kompletten Antragsunterlagen und weitere Informationen des DJV auf Anfrage auch per Post zu und stehen für weitere Informationen zur Verfügung. Bitte geben Sie uns hierfür Ihre Privatadresse per Mailantwort an: info@djv-berlin.de.

Informieren Sie über dieses Angebot Ihre Kolleginnen und Kollegen. 

Trotz laufenden Sendebetriebs haben heute (13. 11.) - fünf vor zwölf - die Mitarbeiter/innen der ProSiebenSat.1 Media AG am Standort Berlin vor Ihrem Sender gegen einen Umzug von Sat.1 und weiteren ProSiebenSat.1-Töchtern nach München und für deren Verbleib in Berlin demonstriert. Die Aktion soll die Verbundenheit zum Standort Berlin bestärken. Nach Angaben des Vorstandes der ProSiebenSAT.1 Media AG sollen 350 Stellen nach München verlagert werden, 225 Stellen sollen abgebaut werden und nur 450 Stellen sollen in Berlin bleiben.


MEHR GEHALT FÜR REDAKTEURE AN TAGESZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN

Einen neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 9.000 Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure haben am Mittwoch (12. 11.) die Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) vereinbart. Bereits am Montagabend (10. 11.) einigten sich nach über dreimonatigen Verhandlungen die Vertreter von DJV, ver.di und BDZV auf einen neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen.

Beide Tarifverträge sehen 2,4 Prozent mehr Gehalt ab November und weitere 1,6 Prozent ab Oktober 2009 vor. Außerdem wurden Einmalzahlungen für dieses Jahr vereinbart. Damit betragen die Verhandlungsergebnisse im Volumen jeweils 4,6 Prozent mehr Gehalt. Die Tarifvertragsparteien haben sich auch darauf verständigt, Gespräche in Bezug auf den Geltungsbereich der Gehaltstarifverträge für Onlinetätigkeiten aufzunehmen.

Den Verhandlungsergebnissen über die Tarifverträge muss noch der DJV-Gesamtvorstand als Große Tarifkommission zustimmen.


BERLINER ARBEITSPLÄTZE SIND IN GEFAHR! Sat.1-MITABEITER PRORESTIERTEN AUF DEM GENDARMENMARKT GEGEN DEN UMZUG VON Sat.1



Foto: Rediske

Mehr als 400 Mitarbeiter des TV-Konzerns „ProSiebenSat.1“ haben am Freitag (7.11.) auf den Treppenstufen des Berliner Konzerthauses auf dem Gendarmenmarkt gegen den drohenden Umzug von Sat.1 nach München protestiert. Unterstützung erhielten sie von dem an der Demonstration teilnehmenden Berliner Wirtschaftssenator und Bürgermeister Harald Wolf (Die Linke).

Die Journalistinnen  und Journalisten entrollten Transparente „Heuschrecken vernichten Arbeitsplätze“ und skandierten „Sat.1 ist Berlin“. Der DJV Berlin kritisiert in einem  gemeinsamen offenen Brief mit der Zentralredaktion von Sat. 1 den mit dem geplanten Umzug verbundenen Arbeitsplatzabbau: „Die Mitarbeiter am Standort Berlin dürfen nicht die Bauernopfer der Sat.1-Krise sein. Über 600 Familien am Standort Berlin sollen gröbste Management-Fehler der vergangenen Jahre ausbaden.  Entgegen aller wirtschaftlichen Logik, entgegen aller strategischer Vernunft. Das ist nicht hinnehmbar. Der Sender wäre in einer besseren Position, wenn die Eigentümer ihn nicht als Renditeobjekt missbrauchen würden." Der DJV Berlin und der VBJ fordern ihre Mitglieder auf, für den Erhalt des Standortes Berlin zu kämpfen. Den "offenen Brief" finden Sie unter Dokumentationen.


28 000 Berliner fordern: Radio ,,multikulti'' muss bleiben! Demo am 6. November vor dem Haus des Rundfunks

Für den Erhalt von Radio „multikulti“ sind mehr als 28 000 Unterschriften zusammengekommen! Der „Freundschaftskreis multikulti“ ruft zu einer symbolischen Übergabe der Unterschriften an den Rundfunkrat des RBB auf. Termin 6. November 2008 um 15:00 Uhr, Ort: RBB-Fernsehzentrum in der Masurenallee 8 - 14 ( U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz, S-Bahnhof Messe Nord/ICC, Bus - Haus des Rundfunks).

In dem Aufruf zur Demonstration heißt es: „Der Rundfunkrat kann die Abschaltung von Radio „multikulti" noch stoppen. Darum demonstrieren wir vor Beginn der Rundfunkratssitzung. Sagen Sie Ihren/sag Deinen Freunden und Verwandten Bescheid, bringt Eure Kinder mit und alles was Krach macht!“


DJV BERLIN WÄHLTE NEUEN VORSTAND


Auf seiner Mitgliederversammlung am Sonnabend, 25. Oktober, wurde, nach dem Beschluss den Vorstand von elf auf sieben Mitglieder zu verkleinern, ein neuer Vorstand gewählt:  

Dr. Wolf Siegert (Beisitzer), Renate Thiemann (Schriftführerin), Boris Borchert (Beisitzer), Jutta Rabe (Schatzmeisterin), Dr. Peter Pistorius (Vorsitzender), Gabriele Fromm (Beisitzerin), Bernd Lammel (Stellvertretender Vorsitzender) - v. lks. Einstimmig beauftragte die Mitgleiderversammlun den Vorstand unverzüglich Fusionsverhandlungen mit dem JVB aufzunehmen. Ziel: Ein gemeinsamer DLV Landesverband Berlin - Brandenburg. Foto: P. H. Streuff


JOURNALISTENTREFF IM FILMPARK BABELSBERG

Der Märkische Presse– und Wirtschaftsclub, der DJV Berlin und der Filmpark Babelsberg laden zu einem „Presse-Event“ am Dienstag, 7. Oktober 2008, in die neue „Metropolis-Halle“ ein. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 30. September erforderlich. Die „Metropolis-Halle“ wird als größtes Veranstaltungshaus der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam am 10. Oktober feierlich eröffnet. Sie ist für Fernsehshows, große Feste, Konzerte, Messen und Kongresse konzipiert. [mehr...]

18.09.2008

ZWEITE TARIFRUNDE ZEITSCHRIFTEN STARTET AM FREITAG

Die Vertreter von DJV und ver.di treffen sich am Freitag (29. August) in Hamburg mit den Zeitschriftenverlegern des VDZ zum zweiten Mal, um über einen neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 9.000 Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure zu verhandeln. Auf dem Verhandlungstisch liegt die Gehaltsforderung der Gewerkschaften von 7,5 Prozent. Außerdem sollen die Tarifverträge künftig auch für die Online-Redakteure der Verlage gelten. [mehr...]

27.08.2008

DEUTSCHE „MECOM“ STIMMT TARIFGESPRÄCHEN FÜR ALLE UNTERNEHMEN ZU – Termin: 13. oder 14. August

Nachdem die Geschäftsführungen des „TIP“ und der „Netzeitung“ schon vor einigen Wochen von den Journalistenverbänden zu Tarifverhandlungen aufgefordert worden sind, haben sie jetzt die Holding-Gesellschaft aller deutscher „MECOM “- Unternehmen (BVZ Deutsche Mediengruppe Holding GmbH) zu Verhandlungen aufgefordert. Ziel: Konzernweite verbindliche Absprachen zur Entwicklung der Beschäftigung und der Investitionen bei „Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“, „TIP“, „Berliner Abendblatt“, Berliner Zeitungsdruck, „Netzeitung“, „Hamburger Morgenpost“. Den Vorschlag von DJV und ver.di zu konzernweiten Gesprächen hat die Geschäftsführung beim „TIP“ - Sondierungsgespräch am 5. August. aufgegriffen. Ein Treffen soll am Mittwoch (13. 8.) oder am Donnerstag (14. 8.) stattfinden. [mehr...]

09.08.2008

DJV Berlin: Neuaufnahmen

Nach Prüfung der Aufnahmeanträge wurden im April und Mai 15 zehn Festangestellte sowie fünf Freie Journalistinnen und Journalisten in den DJV Berlin - Landesverband des DJV aufgenommen. [mehr...]

25.06.2008

DJV - GESAMTVORSTAND FORDERT: KEINE ERHÖHUNG DER ARBEITSZEIT – KEINE KÜRZUNG DES URLAUBS - 7,5 PROZENT MEHR GEHALT UND 7,5 PROZENT MEHR HONORAR FÜR FREIES

Einen spürbar verbesserten Manteltarifvertrag für die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen fordert der DJV-Gesamtvorstand: Von den Journalisten/innen werde immer mehr Leistung ohne spürbare Verbesserungen verlangt. Das ist nicht länger hinnehmbar. Der ständig wachsende Arbeitsdruck in den Redaktionen mache einen besseren Manteltarifvertrag unbedingt erforderlich. Der Vertrag war zum Jahresende vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gekündigt worden. Der DJV-Gesamtvorstand als Große Tarifkommission hat auf seiner Sitzung am 23. Juni in Hannover die Tarifziele für einen neuen MTV beschlossen: [mehr...]

23.06.2008

BERLINER NETZWERKTAG FÜR FREIE JOURNALISTEN EIN ERFOLG

Der Netzwerktag für Freie Journalisten, gemeinsam vom DJV Bundesverband, dem DJV Berlin, dem VBJ und dem BJV organisiert, war mit mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen ausgebucht. Dr. Peter Pistorius, Vorsitzender des DJV Berlin, betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig dem DJV die Interessen der Freien Journalisten und Journalistinnen sind. Kompetente Referenten, Praktiker und Vertreter der drei DJV-Landesverbände gaben eine breite Palette ihres Wissens an die Teilnehmer weiter. Unter den Referenten hochkarätige Journalisten wie Oliver Gehrs (Chefredakteur Dummy), Christoph Reinhard (RBB-Hörfunkjournalist und Tarifbeauftragter Freie des DJV Berlin im rbb), Hans-Ulrich Jörges (stern-Redakteur), Hermann-Josef Tenhagen (Chefredakteur Finanztest). [mehr...]


Peter Pistorius, Vorsitzender des DJV Berlin, begrüßt die Teilnehmer des Berliner Netzwerktages. Fotos: B. Lammel

17.06.2008

rbb REDAKTEURE UND DJV BERLIN FORDERN ERHALT VON MULTIKULTI

Die Redakteursversammlung des rbb verabschiedete am Freitag (6. Juni) gegen die angekündigte Einstellung des Programms Multikulti folgende Resolution: "Die Redakteursversammlung des rbb fordert die Geschäftsleitung des Hauses auf, die geplante Einstellung von Radio Multikulti zurückzunehmen. Vor dem Hintergrund der Reaktionen in der Öffentlichkeit erwartet sie, dass die vorgebrachten Argumente ernst genommen werden und auf sie eingegangen wird. Es ist höchste Zeit, eine mögliche Revision der Entscheidung nicht weiter kategorisch auszuschließen. Der Redakteursversammlung liegen keine plausiblen Gründe vor, ausgerechnet mit der Einstellung dieses Programms, das einen jährlichen Programmetat von gerade mal 2,3 Millionen Euro hat, das Millionen-Finanzloch stopfen zu wollen. Die Redakteursversammlung fordert den Programmausschuss des rbb-Rundfunkrats auf, sich klar und deutlich für den Erhalt des Programms Radio Multikulti einzusetzen." Der Vorsitzende des DJV Berlin, Peter Pistorius, hatte bereits am 21. Mai gegen diese Programmkürzungen des rbb protestiert und den Erhalt der Programmvielfalt in der Region gefordert. [mehr...]

09.06.2008