Presseausweis 2012

Presseausweis 2010 jetzt bestellen!

Jetzt beantragen! Für Mitglieder kostenfrei. Für Nicht-Mitglieder, die hauptberuflich arbeiten, gegen Gebühr.

+ TERMINE + TERMINE + TERMINE + TERMINE +

6. Februar: DJV Berlin - Steuerberatung für Mitglieder
6. Februar: DJV Berlin - Vorstand, 16.00 Uhr
7. Februar: DJV - Seminar Bildrechte, 12.00 Uhr
7. Februar: DJV - Preisverleihung "Fotografen haben Namen", 15.00 Uhr
8. Februar: MPW + DJV Berlin - Podiumsdiskussion, 19.00 Uhr
13. Februar: Fachgespräch - Was ist ein guter Kinderfilm?, 17.00 Uhr

-  Hier weitere >>> Termine

Jetzt Mitglied werden!

Sie möchten Mitglied werden? Alle Infos, den Aufnahmenahmeantrag und die Beitragstabelle finden Sie  hier

DJV Berlin mit neuer Adresse

Folgen Sie uns in soziale Netze

Die Tweets des DJV Berlin werden vom FA Online gepflegt. Immer informiert sein und Tweets als RSS-Feed abonnieren.

30. Januar 2012

Deutsche Post stellt „DieRedaktion“ vor

Einen fertigen Artikel einer großen Zahl von Interessenten gleichzeitig anbieten? Auf der Januarsitzung des Fachausschuss Print präsentierten Uli Kievernagel und Gerd Kühlhorn von der Deutschen Post AG das Internet-Portal „DieRedaktion.de“. [zum Artikel ...]

13. Februar 2012 Fachgespräch:

Was ist ein guter Kinderfilm? Notstand Kinderfilm?

Der Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V. und die Deutsche Filmakademie laden zu einem Fachgespräch im Rahmen der Berlinale ein. Thema:  Was ist ein guter Kinderfilm? Termin: Montag, 13. Februar von 17.00 bis 19.00 Uhr.... Mehr...

6. Februar 2012 DJV Berlin

FA Europa wählte einen neuen Vorstand

Am 30. Januar wählte der Fachausschuss Europa im DJV Berlin seine beiden Vorsitzenden. Katja Anclam wurde erste Vorsitzende, Uwe Ziesack wählten die Ausschussmitglieder zum srellvertretenden Vorsitzenden.  Mehr...

19. Januar 2012 DJV Berlin

FA Rundfunk konstituiert - Christoph Reinhardt und Constanze Voigt gewählt

Nach einer mehr als ein Jahr währenden "Auszeit" hat sich der Fachausschuss Rundfunk neu konstituiert und wieder einen Vorstand.  Einstimmig wurden Christoph Reinhardt zum Vorsitzenden und Constanze Voigt zu... Mehr...

25. Januar 2012

Datenschützer Dix über Gefahren von Facebook und Co.

In sozialen Netzwerken suchen Verlage den Kontakt zum Leser. Doch worauf müssen Journalisten achten, wenn sie Facebook und andere Portale nutzen? Welche Gefahren drohen? Darüber sprach der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix gestern beim DJV Berlin. [zum Artikel ...]

Preisverleihung in Berlin am 7. Februar

Berliner Morgenpost gewinnt bei DJV-Aktion „Fotografen haben Namen“

Die "Berliner Morgenpost" hat bei der Aktion des Deutschen Journalisten-Verbandes „Fotografen haben Namen" am besten abgeschnitten. An zweiter Stelle kommt die "Welt Kompakt", an dritter die "Altmarkzeitung".
  
Die Verleihung des Preises ist am 7. Februar um 15.00 Uhr in den Räumen des DJV Berlin, Taubenstraße 20 in 10117 Berlin und erfolgt  im Rahmen des DJV-Seminares: „Bildjournalisten haben Rechte!“ Siehe >>> news

12. Januar 2012DJV Bundevorstand

Teilnahme am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten aus Protest abgesagt

Aus Protest gegen die "Desinformationspolitik des deutschen Staatsoberhaupts" hat der DJV-Bundesvorsitzende seine Teilnahme am heutigen Neujahrsempfang des Bundespräsidenten abgesagt. Seit Jahrzehnten nimmt der DJV traditionell am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten teil. Eine Absage zur Teilnahme an diesen Termin fand noch nie statt.
 
  DJV Vorsitzender Michael Konken: "Der Bundespräsident ist die Antworten auf die Fragen von Journalisten und Bürgern schuldig geblieben und hat es abgelehnt, sich den Fragen der Kolleginnen und Kollegen etwa in einer Pressekonferenz zu stellen." Sein Verhältnis zu den Medien sowie zu den Journalistinnen und Journalisten sei so gestört, dass sich ein Übergang zur Tagesordnung verbiete. Siehe: >>> news 

8. Januar 2012DJV Berlin

Eingriff in die Pressefreiheit? – Nach der Kritik am Versuch kam die Entschuldigung!

Der Vorsitzende des DJV Berlin, Bernd Lammel, kritisierte erneut die wachsenden Versuche den Bildjournalismus zu knebeln. Anlass: Die Pressstelle der Senatorin für Wirtschaft und Forschung, Sybille von Obernitz (parteilos), hatte am 5. Januar, laut „Der Tagesspiegel“, die Redaktion darum gebeten, bei Veröffentlichungen ausschließlich ein von der Senatsverwaltung übersandtes Porträt-Foto der Senatorin bei Veröffentlichungen zu verwenden. Den Zusatz im Anschreiben: "Sämtliche anderen Fotos können Sie aus Ihren Archiven entfernen" bewertet der DJV Landesvorsitzende als Versuch, direkt in redaktionelle Abläufe einzugreifen.
   „Dieses Vorgehen ist bei einer Person öffentlichen Interesses bedenklich. Das Vorgehen der neuen Berliner Wirtschaftssenatorin ist leider keine Ausnahme“, betonte Lammel. Der Vorgang erinnere ihn an die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff, zumindest gehe er in eine ähnliche Richtung. Wulff steht unter anderem in der Kritik, weil er versucht haben soll, die Veröffentlichung eines Artikels der "Bild"-Zeitung zu verhindern. Mehr unter >>>  News

24. Dezember 2011DJV

Verbot für Pressefotografen – Gericht entschied: ohne Erlaubnis kein Foto vom Schloss Sanssouci

   Pressefotografen dürfen in öffentlich zugänglichen Gärten keine Gebäude ohne Erlaubnis des Grundstückseigentümers fotografieren. Das hat das Oberlandesgericht Brandenburg am 15.Dezember 2011 im Rechtsstreit zwischen der Fotoagentur Ostkreuz und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten entschieden.
   Mit diesem Urteil hat sich das Gericht gegen das Recht von Pressefotografen ausgesprochen, in öffentlich zugänglichen Gärten Pressefotografien der Gebäude ohne Erlaubnis des Grundstückseigentümers herzustellen und zu veröffentlichen (Az. 5 U 14/09). Siehe >>> FA Bildjournalismus

15. Dezember 2011

Ein fünftes Gericht stärkt die Nutzungsrechte von freien Journalisten und Journalistinnen gegen rechtswidrige Vertragsbedingungen

   Wieder hat ein Gericht den Umgang von Verlagen mit den Nutzungsrechten freier Journalisten/innen für rechtswidrig erklärt. Das Landgericht Mannheim entschied jetzt in einer einstweiligen Verfügung, dass die entsprechenden Bedingungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Reiff Verlag KG (Mittelbadische Presse, Offenburger Tageblatt) unzulässig sind (Az. 7O 442/11). 
  Ähnliche Urteile zu AGB von Verlagen ergingen in diesem Jahr bereits an die WAZ New Media Gruppe, die Heinrich Bauer Achat AG, den Südkurier der Holtzbrinck-Gruppe und die Braunschweiger Zeitung.  Auf den Antrag der einstweiligen Verfügung hatte der Reiff Verlag mit der Ankündigung reagierte, er werde "versuchen, bis zur abschließenden Klärung, überall, wo es möglich ist, auf den Einsatz von hauptberuflichen freien Mitarbeitern zu verzichten."
Siehe >>> FA Bildjournalismus

6. Dezember 2011DJV Berlin

„Fukushima - das Schweigen nach der Katastrophe“ - Gesprächsrunde mit dem japanischen Presseattaché beim Fachausschuss Junge Journalisten/innen

Presseattaché Tomonobu Hori im Gespräch mit Moderatorin Beate F. Neumann. Fotos: Simone Ahrend, sah-photo
Yukihiro Ikutani erläutert Mario Schmidt vom NDR seine kritische Einstellung zur japanischen Atompolitik, aufmerksame Zuhörerin die Moderatorin.
Dr. Ursula Richter setzte sich mit der unausgewo-genen Berichterstattung auseinander.

   Spannend verlief am 6. Dezember die Gesprächsrunde des DJV Berlin für junge Journalisten/innen mit dem Presseattaché der japanischen Botschaft, Tomonobu Hori, dem langjährigen ARD-Korrespondenten in Tokio - jetzt Abteilungsleiter Ausland des ARD - Mario Schmidt, der Japankennerin Dr. Ursula Richter und dem in Berlin lebenden japanischen Künstler Yokuhiro Ikutani über die Auswirkungen der Atomkatastrophe auf die Haltung der Japaner  während und nach der Katastrophe.
   Moderatorin des Gespräches: Beate F. Neumann, Stellvertretende Vorsitzende des DJV Berlin. Erstaunliche Antwort für die Zuhörer auf ihre erste Frage: Nicht die Havarie der Atomreaktoren sondern die Auswirkungen des Tsunami standen im Mittelpunkt des Interesses der Japaner. Bericht unter: >>> FA Junge Journalisten/innen.

1. Dezember 2011DJV

Bochumer Gericht urteilt: Honorarbedingungen der WAZ New Media für Fotojournalisten in weiten Teilen rechtswidrig!

   Die Honorarbedingungen der WAZ New Media sind in weiten Teilen rechtswidrig. Das hat das Landgericht Bochum entschieden. Die von der WAZ-Tochtergesellschaft praktizierten Konditionen für Freie verstoßen nach Ansicht des Gerichts in allen wichtigen Passagen gegen das Urhebervertragsrecht. 
  Die Bochumer Richter haben die in den AGB enthaltenen Pauschalvergütungen untersagt, weil sie die freien Bildjournalistinnen und -journalisten gegenüber Einzelhonoraren deutlich benachteiligen (Az. I - 8 0 277/11). Mehr unter >>> FA Bildjournalismus

28. November 2011

Auch Berliner Journalist bei Castor-Transport gefährdet und behindert – DJV Berlin sagte rechtliche Unterstützung zu

    Trotz Akkreditierung wurden Journalisten bei der Berichterstattung vom Castor-Transport beim Ausüben ihres Berufs behindert, darunter auch ein Mitglied des DJV Berlin und iformierte am Sonnabend den DJV Berlin, dass er vor Betreten des Areals Gegenstände bei der Polizei abgeben musste, die er zu seinem persönlichen Schutz mitgebracht hatte. Die Polizei behandelte ihn wie einen Demonstranten und nicht wie einen Berichterstatter.
   Der Geschäftsführer des Landesverbandes André Gählert prüfte umgehend die Rechtslage, gab entsprechende Hinweise und sicherte rechtliche Unterstützung durch den DJV Berlin zu.
   Bernd Lammel, Vorsitzender des DJV Berlin, kritisierte scharf das Vorgehen der Polizei: „Es ist völlig unverständlich und nicht hinnehmbar, wenn die Polizei von akkreditierten Journalisten Schutzbekleidung, Atem- oder Kopfschutz konfisziert und damit deren Gesundheit gefährdet anstatt sie zu schützen. Journalisten verdienen in einer solchen Situation die gleichberechtigte Schutzbedürftigkeit wie Sanitäter, Feuerwehrleute oder alle anderen Personen, die aus beruflichen Gründen vor Ort sein müssen.“ Siehe auch Bericht der taz >>> http://www.taz.de/Polizei-und-Journalisten-im-Wendland/%2182686/

27. November 2011

DJV Berlin: Gesprächsrunde für junge Journalisten/innen mit japanischen Diplomaten – Thema: Fukushima - das Schweigen nach der Katastrophe

   Der Fachausschuss „Junge Journalistinnen und Journalisten“ des DJV Berlin lädt zu einer Gesprächsrunde über die Situation in Japan ein: "Fukushima - das Schweigen nach der Katastrophe". Gäste des Abends sind Tomonobu Hori (Japanische Botschaft) sowie die Japankenner Dr. Ursula Richter (Soziologin) und Mario Schmidt (Redaktionsleiter Ausland NDR).
   Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher kurze Anmeldung erforderlich an: inf@djv-berlin.de. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung per E-Mail. Termin: 6. Dezember 2011 (Dienstag) um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle des DJV Berlin, Taubenstraße 20 (U2 bis Hausvogteiplatz).

10. November 2011DJV Delegiertentag in Würzburg

Ehrung für die beiden Berliner Landesvorsitzenden Dr. P. Pistorius und G. Kothy – Programmatische Rede der Justizministerin zur Pressefreiheit

Ehrung für drei Landesvorsitzende durch den DJV-Bundesvorsitzenden Michael Konken: Wolfgang Marr, Dr. Peter Pistorius, Gerhard Kothy (v. links - Konken rechts). Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger spricht zu den Delegierten. Foto: G. Fromm

   Der DJV-Verbandstag war geprägt durch die Kritik am Gewinnstreben der Verleger, das die Pressefreiheit auszuhöhlen drohe und von einem eindrucksvollen Bekenntnis der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zur Pressefreiheit, ihrer Zurückweisung jeglicher Versuche Journalisten/innen in ihrer Arbeit zu behindern.
   Mit ihrer Rede vor den 297 Delegierten/innen unterstützte sie ausdrücklich die Forderung des DJV zur Stärkung des Informantenschutzes. Danach stellte sie sich mehr als eine Stunde lang den kritischen Fragen und Kommentaren der Kongressteilnehmer.
   Zu Beginn des Verbandstages ehrte der DJV-Vorsitzende die nicht mehr zu ihrer Wiederwahl angetretenen  Vorsitzenden der Berliner DJV-Landesverbände, Dr. Peter Pistorius (DJV Berlin) und Gerhard Kothy (JVBB) für ihr unermüdliches bemühen, die beiden Landesverbände wieder zusammenzuführen, sowie den ehemaligen Landesvorsitzenden Wolfgang Marr für seine Arbeit beim Aufbau des DJV-Landeverbandes Thüringen nach der Wende. Siehe >>> Bericht

4. November 2011

Endlich Tarifabschluss für Zeitschriftenjournalisten/innen – über Altersversorgung wird weiter verhandelt

    Die fünfte Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di und dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger in Berlin brachte am heutigen Freitag für die rund 9.000 Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften endlich die Entscheidung: Sie erhalten 1,5 Prozent mehr Gehalt ab 1. Januar 2012. Außerdem wird mit dem Gehalt für den Februar 2013 eine Einmalzahlung in Höhe von 350,- € fällig, für Volontäre 175,- €
    Der Tarifabschluss sieht darüber hinaus vor, dass der Manteltarifvertrag unverändert wieder in Kraft gesetzt wird. Er soll frühestens zum Jahresende 2013 kündbar sein. Die Laufzeit des Gehaltstarifvertrags soll bis 30. September 2013 dauern. Der Tarifvertrag zur Altersversorgung ist frühestens zum Ende des Jahres 2013 kündbar. Über Altersversorgung wird weiter verhandelt: Siehe >>> FA Print

3. November 2011Tarifverhandlungen Berlin

Mehr Geld für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des rbb - "Das ist ein gemeinsamer Erfolg von DJV Berlin und JVBB"

  Einigung am Donerstag (3. November). Nach drei Verhandlungsrunden stehen die Gehalts- und Honorarerhöhungen für die nächsten zwei Jahre beim rbb fest: Zum 1. Oktober 2011 erhalten Feste und Freie rückwirkend 2,2 Prozent mehr, ein Jahr später werden die Zahlungen noch einmal um 2,1 Prozent angehoben. Außerdem erhalten die Angestellten der unteren Vergütungsgruppen (E bis L) zu beiden Terminen jeweils Einmalzahlungen in Höhe von 130 Euro. Damit steigen auch die Versorgungsleistungen für die ehemaligen Mitarbeiter des rbb.
   „Das ist ein gemeinsamer Erfolg des DJV Berlin und des JVBB“, kommentierte Bernd Lammel, Vorsitzender des DJV Berlin, dieses Ergebnis. „Es zeigt wie stark die Berliner Journalistinnen und Journalisten sind, wenn sie sich einig sind!“ Siehe >>> FA Rundfunk   

2. November 2011Tarifverhandlungen Zeitschriften

Nach 19 Monaten Pause wird wieder in Berlin verhandelt

   Über anderthalb Jahre nach der letzten Tarifverhandlung für die rund 9.000 Redakteure/innen an Zeitschriften werden die Gespräche über neue Tarifverträge jetzt in Berlin fortgeführt. Am Donnerstag, 3. November 2011, findet die fünfte Verhandlungsrunde für die Zeitschriftenjournalisten/innen, um 14.00 Uhr im Hilton Hotel, Mohrenstraße 30 in 10117 Berlin statt.
   Die Tarifverhandlungen mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) waren im April 2010 nach der vierten Verhandlungsrunde ergebnislos vertagt worden. Mehr unter >>>  Tarifverhandlung

27. Oktober 2011rbb Tarifverhandlungen

Geändertes Angebot des rbb: Insgesamt 4,3 Prozent mehr - DJV Berlin und JVBB dafür - ver.di lehnt wieder ab

   Bei der dritten Runde der Gehaltstarifverhandlungen am 26. Oktober in Potsdam hat die Geschäftsleitung des  rbb  ein im Detail verbessertes Angebot vorgelegt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass ver.di auf die Forderung nach einem Sockelbetrag verzichtet.
   Ein Sockelbetrag benachteiligt Mitarbeiter mit langer Berufserfahrung bereits in den mittleren Vergütungsgruppen. Sollte ver.di den Abschluss weiter verzögern, werden auch im November noch keine erhöhten Gehälter und Honorare ausgezahlt werden können. Siehe >>> FA Rundfunk

24. Oktober 2011

„Meine Augen sind mein Werkzeug“ - Mark Forman während seines Berlinbesuches zu Gast beim DJV Berlin

Mark Forman (Bild links.) traf sich mit Kolleginnen und Kollegen im Kempinski Hotel Bristol zum fachlichen Gedankenausstausch und zu einem Gespräch über seine Sicht von Berlin . Als interessierte und amüsierte Zuhörer mit dabei: Dr. Wolf Siegert, Sascha Alexander und Bernd Lammel - Bild rechts. Foto: G. F. 
  
   Mark Forman, der Kameramann und Fotograf, war, als Tourist wie er sagte, das zweite Mal in Berlin. Auf Einladung des Vorstandes des DJV Berlin traf er sich in einer kleinen Runde am 22. Oktober mit einer Reihe von Fachkolleginnen und –kollegen, um sich mit ihnen über die aktuellsten Trends und Geräte auszutauschen, zu fachsimpeln, aber auch seine Bild- und Bewegt-Bild-Show vorzuführen, die er im Nachgang seines ersten Berlin-Besuchs im Jahr 2010 erstellt hatte.
   Der offene Austausch über die Eindrücke war für beide Seiten hilfreich und produktiv. Mark musste sich – neben einem gerüttelt Maß an Komplimenten – von den „Berlinern“ auch sagen lassen, was er aus ihrer Sicht (noch) nicht berücksichtigt und dokumentiert habe. Er und sein Freund Jeff wiederum erläuterten, wie intensiv sie sich auf diese Reise vorbereitet hatten: „wir haben uns schon halb Berlin auf Streetview angeschaut“ – und wie sie zu dieser Themen und Motiv-Auswahl gekommen sind. So wurde klar, wie anders der Blick aus New York auf diese, „unsere“ Stadt ist. Es wurden nicht nur viele Eindrücke und Hinweise ausgetauscht, sondern auch jede Menge von Adressen und weitere Fotoarbeiten, schließlich baten alle Seiten, Mark möge noch einen dritten Besuch in Berlin in Betracht ziehen. Mehr über Mark Forman >>> www.screeningroom.com 

20. Oktober 2011Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ):

Zwei Prozent mehr Gehalt und Einmalzahlung von 500,- € für alle

   Die Redakteure, Drucker und Verlagsangestellten der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) erhalten ab dem 1. März 2012 zwei Prozent mehr Gehalt, außerdem eine Einmalzahlung von 500,- €. Das ist das Ergebnis der Tarifverhandlung am 19. Oktober zwischen den Gewerkschaften und der Geschäftsleitung.
   Das Ergebnis entspricht der ursprünglichen Forderung der Gewerkschaften vom August 2011 nach einer zwei-prozentigen Gehaltserhöhung. Mit diesem Ergebnis verringert sich der Abstand gegenüber dem Flächentarifvertrag auf Bundesebene, der sieht eine Einmalzahlung von nur 200.- € und die Erhöhung der Gehälter um 1,5 anstatt 2 Prozent vor. >>> Mehr

18. Oktober 2011

Eine Kamera macht noch keinen Fernsehjournalisten

   Ein voller Erfolg war der dreitägige Workshop-Marathon über Videofilm- und Fotoverarbeitung vom 10. bis 12. Oktober in den Räumen des DJV Berlin  in der Taubenstraße.  Geprägt war er von einem fachlich sehr hohen Niveau. Die Leitung des Filmseminars lag bei Frank Werner von der Firma „extreme visual media“ aus Puchheim.
   Sehr schnell wurde klar, dass auch nach dem Kauf einer Video-Kamera aus Redakteuren oder Bildjournalisten über Nacht keine Fernsehjournalisten werden. Groß war das Engagement der Seminarteilnehmer. Auf den Bilder (von links): Frank Werner mit der Wirtschaftjournalistin Carola Ferstl (NTV), an der Kamera Marta Orosz vom ungarischen Fernsehen Magyar Radio, als Gäste auch dabei: Mitglieder des JVBB. Zwei Teilnehmer nutzten das Seminar auch um Mitglieder des DJV Berlin zu werden. 
    Das Interesse an diesen Workshops war bei den Anmeldungen so groß, dass  die Teilnehmerzahl am Filmseminar aus Kapazitätsgründen leider begrenzt werden mußte. Eine Wiederholung ist vorgesehen.
Fotos: B.L.

14. Oktober 2011

Gericht stellt Nachrichtentexte unter Schutz

   Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat entschieden, dass auch Nachrichtentexte in der Regel den Schutz des Urheberrechtsgesetzes genießen. Dies gilt demnach selbst dann, wenn sie im so genannten Tickerstil geschrieben sind. Nicht schutzfähig sind dagegen kurze reine Faktenberichte (Az. 6 U 78/10).
   Der deutsche AFP-Dienst hatte gegen die nicht-lizenzierte Nutzung von AFP-Texten auf einem regional ausgerichteten Internetmagazin geklagt. Siehe >>> Urteile.

11. Oktober 2011Berlin: Sechstes Herbstforum der Initiative Qualität

Qualität im Blick - Medienkritiker und Ombudsleute

  Die Qualität des Journalismus hängt wesentlich davon ab, wie kritisch die Medien sich selbst betrachten, wie transparent sie die eigene Branche darstellen und wie sie öffentlich mit Kritik umgehen. Beim Sechsten Herbstforum der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) loteten Wissenschaftler und Journalisten am 10. Oktober in Berlin die Potenziale von Medienkritik und Medien(selbst)kontrolle aus.
  Am Rande der Veranstaltung gründeten Leseranwälte und Ombudsleute deutscher Zeitungsverlage eine Arbeitsgemeinschaft, in der Erfahrungen ausgetauscht und neue Modelle entwickelt werden sollen, um Plattformen und Verfahren für den Umgang mit Leserbeschwerden zu schaffen. Siehe >>> Qualität des Journalismus

28. September 2011rbb Gehaltstarifverhandlungen

Angebot jetzt auf ARD-Niveau: DJV Berlin und JVBB dafür - ver.di dagegen

   Während der zweiten Runde der Gehaltstarifverhandlungen hat der rbb am vergangenen Freitag (23. 9.) ein verbessertes Angebot vorgelegt. Es entspricht dem ARD-Durchschnitt von 4,35 Prozent. DJV Berlin und JVBB haben zugestimmt, ver.di hat abgelehnt. Daher werden die Gehaltstarifverhandlungen nach den Herbstferien fortgesetzt. Infolge der Verzögerung des Abschlusses gibt es  im Oktober noch keine höhere Zahlungen von Gehältern und Honoraren.
   DJV Berlin und JVBB fordern die ver.di-Tarifkommission auf, nicht länger auf Forderungen zu beharren, die außerhalb der ARD-weiten Abschlüsse liegen und die für die deutliche Mehrheit der Mitarbeiter/innen zu Inflationsverlusten führen würden. >>> Mehr

Souverän leitete Rechtsanwalt Cord Heinichen die Mitgliederversammlung. (Bild Mitte). Fotos: Jurisch

25. September 2011Mitgliederversammlung des DJV Berlin:

Neuer Vorstand gewählt - Bekenntnis zur Fusion mit dem JVBB

Der alte Vorsitzendeund der neue des ,,DJV Berlin" .

Die Mitgliederversammlung des DJV Berlin bekräftigte am 24. September ihr Bekenntnis zu einer Fusion mit dem JVBB. Zum Vorsitzenden wurde der Fotojournalist Bernd Lammel (bisher stellvertretender Vorsitzender) gewählt, zur Stellvertreterin die Rundfunk- und Dokumentarfimerin Beate F. Neumann, der bisherige Vorsitzende, Dr. Peter Pistorius, zum Ehrenmitglied. 
  >>> Mehr

12. September 2011DJV Berlin

rbb: Erste Verhandlungsrunde zu Gehältern

   Beim ersten Verhandlungstermin über die künftigen Gehälter und Honorare hat der rbb am vergangenen Freitag ein Angebot vorgelegt, das unterhalb des durchschnittlichen ARD-Niveaus der bisherigen Abschlüsse dieses Jahres liegt. Nach Ansicht der Verhandlungskommission von DJV Berlin und JVBB kann es jedoch eine Grundlage für zügige konstruktive Verhandlungen sein.
   Die Etat-Planungen des rbb zeigen auch, dass es noch „Luft nach oben" gibt. Diese Möglichkeit muss angesichts der zu erwartenden höheren Inflationsrate in den kommenden beiden Jahren unbedingt genutzt werden. Der rbb bietet eine Steigerung aller Vergütungen um 2,0 Prozent zum 1. Oktober 2011 sowie um weitere 2,1 Prozent zum 1. Oktober 2012 an. Hinzukommen soll eine Einmalzahlung im Dezember 2011 in Höhe von 250 €.  Die tatsächlich („typischerweise“) gezahlten Honorare der Freien sollen im gleichen Umfang angehoben werden, ebenso der Familienzuschlag sowie die Vergütungen für Auszubildende und die Versorgungsleistungen. >>> Mehr

3. September 2011

Historischer Spaziergang durch das alte und neue Berliner Zeitungsviertel

Pause beim taz-Haus. Dort gab es Erläuterungen zum satirischen Wandschmuck von Paul Link (Bild rechts). Fotos: K. Kundt

   Ausgebucht war am 3. September der gemeinsame Stadtspaziergang von Mitgliedern des DJV Berlin und des JVBB durch das historische Zeitungsviertel Berlins mit Bezug zu den aktuellen Stadtbildveränderungen zwischen Axel-Springer-Straße und Askanischer Platz.
   Vom ehemaligen Mosse-Haus Jerusalemer Ecke Schützenstraße, vorbei an den modernen Bauten von Springer und taz in der Kochstraße und an der ehemaligen Adresse der Redaktion von „Der Angriff“ in der Wilhelmstraße – heute Hinweistafel an der Gedenkstätte „Topographie des Terrors“, -mit einem Abstecher am ehemaligen Sitz der Ost-CDU Zeitung „Union“ in der Zimmerstraße – endete nach etwa vier 1/2 Stunden der historische Streifzug mit einem Besuch und einer Gesprächsrunde im neuen Haus  des „Der Tagesspiegel“ am Askanischen Platz mit Gerd Nowakowski, leitender Redakteur für Lokales. Weitere Informationen: >>> Historischer Spaziergang

Die DJV Schatzmeister zu Gast beim DJV Berlin

Schatzmeister-Tagung in Berlin Foto: G. Fromm

   Zur Vorbereitung der Bundesdelegiertenkonferenz des DJV trafen sich am Montag (29. 8.) die Schatzmeister und Schatzmeisterinnen  der DJV Landesverbände in den neuen Räumen der Geschäftsstelle des DJV Berlin in der Taubenstraße.
    Es war die zweite Sitzung dieses Gremiums überhaupt in  Berlin, im Jahr 2006 tagte es im Haus der Bundespressekonferenz. Bundes-Schatzmeister Andreas Bittner, im Bild rechts, erläuterte den 23 anwesenden Schatzmeistern/innen und Geschäftsführern/innen der Landeverbände die finanziellen Auswirkungen der Streikaktionen auf die Finanzen des Verbandes. Links: DJV Hauptgeschäftführer Hajo Döhring, der die Tarifverhandlungen mit den Zeitungsverlegern führte. 

18. August 2011DJV Berlin

Eröffnung der neuen Geschäftsstelle des DJV Berlin - Dank an Carola Hollfelder

Dank an Carola Hollfelder: Von Dr. Wolf Siegert (rechts) erhielt sie als persönlichen Dank ,,echte" Mozartkugeln , der Vorsitzenden Dr. Pistorius überreichte Blumen. Foto: Jurisch

   Am Donnerstagabend wurde die Geschäftstelle des DJV Berlin in der Taubenstrasse offiziell eröffnet. Verbunden war die Eröffnung mit der Ehrung von Mitgliedern des DJV Berlin für ihre langjährige Mitgliedschaft und einer Ausstellung preisgekrönter Fotos des Wettbewerbes PresseFoto Hessen-Thüringen, die Anita Grasse, Vorsitzende des DJV Thüringen, erläuterte.
   Unter großem Beifall stimmten die Anwesenden, darunter auch Vertreter des JVBB, der Forderung von Wilfrid Zierke zu, wieder die Einheit der Journalistinnen und Journalisten in einem starken Berliner Verband zu verwirklichen. Wilfried Zierke wurde für seine 60jährige Mitgliedschaft geehrt.
   Der Vorsitzende des DJV Berlin Dr. Peter Pistorius betonte in seinem Grußwort wie auch Alexander Fritsch, Vorsitzender des JVBB, die Notwendigkeit diese Einheit möglichst bald zu verwirklichen. Fritsch: ,,Wir freue uns auf einen neuen Anlauf. Was wir tun wollen, können wir tun. Am Namen des fusionierten Verbandes soll es nicht scheitern."
   Einen besonderen Dank für ihre unermüdliche Mitarbeit in der Geschäftsstelle erhielt Carola Hollfelder. Seit zehn Jahren betreut sie die Mitglieder des DJV Berlin.

Geehrt wurden an diesem Abend (Dauer der Mitgliedschaft in Klammern):
Baer, Volker (50); Bauer, Renate (25); Bellack, Martina; (25); Bergmann, Eberhard (50); Brinkmann, Dr. Karl-Heinz (50); Degner, Helmut (25); Dunk, Oliver (25); Grohmann, Hans-Joachim (50); Hampel, Harry (25) Klein, Thomas (25); Laabs, Karl-Heinz (25); Ladewig, Udo (25); Müller-Möhlis, Helga (25); Richter, Erich (50); Schroeder, Wolfram (25); Schulz, Joachim (25); Siegert, Dr. phil. Wolf (25); Zierke, Wilfried (60).

18. August 2011Ende des Tarifstreites:

Tageszeitungen: Einigung in der zehnten Tarifrunde erzielt – Der DJV Gesamtvorstand muss noch zustimmen

   Nach siebzehnstündigen Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen wurde heute früh eine Einigung erzielt. Der DJV-Gesamtvorstand muss als Große Tarifkommission dem Verhandlungsergebnis auf seiner Sitzung am 19. September noch zustimmen.
  Nach dem Kompromissergebnis erhalten die Redakteure jeweils zum 1. Oktober 2011 und zum 1. Februar 2013 eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro. Am 1. Mai 2012 steigen die Gehälter linear um 1,5 Prozent. Die Honorare der Freien im so genannten 12a-Tarifvertrag sollen um jeweils zwei Prozent zum 1. Oktober 2011 und zum 1. August 2012 angehoben werden. Die Laufzeit des Gehaltstarifvertrags soll bis 31. Juli 2013 dauern. Hier weitere >>> Ergebnisse
Zum Bild: Keie weiteren Demonstrationen? Foto: G. Fromm 

17. August 2011

Streik beim Berliner Verlag – Dr. Pistorius warnt vor „verlegerischen Selbstmord auf Raten“ durch "Billig-Journalismus"

Der Informationsstand der Gewerkschaften
Dr. Pistorius: "Berlin ist dabei!" Fotos: G. Fromm

 Vor dem Verlagsgebäude des Berliner Verlages  am Alexanderplatz versammelten sich am heutigen Mittwoch rund 150 streikende Journalistinnen und Journalisten,  während in Hamburg die Vertreter des DJV mit den Zeitungsverlegern verhandelten. Fast alle Redakteurinnen und Redakteure der Berliner Zeitung beteiligten sich an dem Streik, zu dem der DJV Berlin, JVBB und ver.di gemeinsam aufgerufen haben.
   Der Vorsitzende des DJV Berlin, Dr. Peter Pistorius, warnte davor, dass „Billig-Journalismus  zum verlegerischen Selbstmord auf Raten“ zu werden drohe. Befriedigend stellte er fest, dass in der Abwehr der Vorstellungen der Verleger die Zeitungslandschaft sich im Lauf der Tarifauseinandersetzung immer mehr zu einer Streiklandschaft gewandelt habe. „Und Berlin ist dabei! Dr. Pistorius: „Es ist „nicht hinnehmbar, dass die nachwachsende Journalistengeneration die mit viel Idealismus und meist sehr gut ausgebildet in unseren Beruf strebt, durch Dumpinglöhne entmutigt wird.“ Siehe Berichte >>> Streiks

16. August 2011Tarifkonflikt Tageszeitungen

Informative Mittagspause bei Springer - Solidaritätsstreik beim Berliner Verlag

Vor dem Springerhaus: Für die beiden Berliner DJV Landesverbände begrüßte Alexander Fritsch (JVBB) die Teilnehmer und betonte: „Euer Protest und die Streiks von Konstanz bis Kiel haben dazu geführt, dass jetzt ein fairer Tarifabschluss möglich erscheint – das hätten wir alle zu Verhandlungsbeginn kaum für möglich gehalten.“ Foto: JVBB

   „Es ist fünf vor zwölf“  - unter diesem Motto folgten am heutigen Dienstag um 11.55  Uhr etwa 70 Redakteure/innen dem Aufruf von DJV Berlin, JVBB und verdi zu einer Informationsveranstaltung vor dem Haupteingang des Berliner Verlagshauses Axel-Springer-Str. 65 . Für den morgigen Mittwoch sind die Redaktionen und die Verlagsangestellten des Berliner Verlages von 8.00 Uhr bis Donnerstag 2.00 Uhr zu einem Solidaritätsstreik aufgerufen. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen streiken Kolleginnen und Kollegen bereits durchgehend seit Wochen.
   Hintergrund: Am Mittwoch findet in Hamburg die zehnte Verhandlungsrunde für die Tarifverträge für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen statt. Trotz der anhaltenden Streikbewegung beharren die Verleger weiterhin auf Kürzung von Gehalt, Jahresleistung, Urlaubsgeld sowie der Altersversorgung für Berufseinsteiger. Hier mehr unter >>> Berliner Streikaktionen

15. August 2011

Journalistinnen und Journalisten segelten für krebskranke Kinder

Beim dritten Rennen lag das Boot vom Medienmagazin NITRO zeitweise vor dem Tagesspiegel-Team. Sieger wurde schließlich das eingespielte Team vom "Der Tagesspiegel".
Das Boot des DJV Berlin kam mit Daniel Hires (Online-Journalist), „Skipper“ Günter Linke (Bildjournalist ) und Dr. Carola Dorner (Freie/Print) auf den sechsten Platz. Fotos: B.L.

   Zum Ausklang der Sommerferien  wurde am 13. August 2011 zum ersten Mal der Medien-Segel-Cup Berlin-Brandenburg auf dem Wolziger See bei Kolberg ausgetragen.  Der Reinerlös des Wettbewerbes ist für die "Björn Schulz Stiftung" bestimmt.
   Sieger wurde das eingespielte Team vom „Der Tagesspiegel“, den 2.Platz ersegelte sich das Bootsjournal der „Zweiten Hand", das Medienmagazin „NITRO“, mit DJV Mitglied Beate F. Neumann an Bord, den 3. Platz. Gesegelt wurde mit holländischen "Valk"-Jollen. Siehe >>> Segeln

12. August 2011

Der DJV ruft zu weiteren Streiks bei den Zeitungsverlagen auf - Appell an die Verantwortung der Verleger

   Der Bundesvorsitzende  des DJV hat in einem Schreiben an alle Zeitungsjournalisten zur Fortsetzung des Kampfes für faire Tarifverträge aufgerufen. Der Brief wurde am heutigen Vormittag verschickt. Anlass:  Die nächste Verhandlungsrunde mit den Zeitungsverlegern am 17. August in Hamburg. Gleichzeitig appellierte er an die Verleger: ,,Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung für die Zukunft des Journalistenberufs, die nicht zuletzt über die Zukunft der Zeitungen entscheidet!“
   Zur Unterstützung der Forderungen der Gewerkschaften streikten am heutigen Freitag bereits die Redaktionen an zwei Tageszeitungen in Bayern, die Journalisten/innen der „Mittelbayerischen Zeitung“ und der „Augsburger Allgemeinen“ legten die Arbeit nieder.
   Nach wie vor sind bei den Tarifverhandlungen noch offen:  Gehalts- und Honorarerhöhungen, die Struktur eines neuen Gehalts- und eines Altersversorgungstarifvertrags für Berufseinsteiger sowie ein neuer 12a-Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Freie.
    Hier >>> der Wortlaut des Briefes

3. August 2011DJV

Tarifrunde Zeitungen: Verleger rücken von Maximalforderungen ab

   Mit einem Verzicht der Verleger auf massive Einschnitte in die Tarifverträge für Zeitungsjournalisten/innen endete am Dienstagabend die neunte Tarifrunde Tageszeitungen in Hamburg. Die Zeitungsverleger rückten dabei von ihrer im Dezember 2010 aufgestellten Forderung nach einer Kürzung der Bezüge um 15 Prozent für Berufseinsteiger ab.   
   Mögliche Veränderungen in der Struktur des Gehaltstarifvertrags für den journalistischen Nachwuchs werden zu einem späteren Zeitpunkt noch verhandelt. Damit ist der Dumping-Tarifvertrag für Berufseinsteiger vom Tisch. Allerdings über die offenen Punkte müssen Gewerkschaften und Verleger noch weiter verhandeln. Ob die Streiks bald nicht mehr nötig sind, wird der weitere Verlauf der Tarifverhandlungen zeigen.
   Die bisherigen Ergebnisse der Tarifverhandlungen siehe >>> Tarifrunde Zeitungen

1. August 2011

Streik: Nach Baden-Württemberg und Rheinland jetzt auch in Westfalen

   Auf das Rheinland folgt Westfalen: Seit heute früh sind die Journalisten/innen mehrerer Zeitungen in Westfalen zum Streik aufgerufen: Haller Kreisblatt, Lippische Landes-Zeitung, Neue Westfälische, Westfalenblatt, Herforder Kreisblatt, Westfälisches Volksblatt und Panorama. Die Kollegen vom Mindener Tageblatt und vom Vlothoer Anzeiger stoßen am morgigen Dienstag dazu.
   Bereits am Freitag verkündeten mehr als 100 Redakteure/innen, Pauschalisten/innen und Freie im Kölner Stadtgarten auf einer Streikversammlung: „Zeitungsgruppe Köln – Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau, Express - Wir streiken”. Siehe >>> News
Unser Bild: Die Beteiligung an den Streiks der baden-württembergischen Journalisten/innen ist unvermindert hoch. Etwa jeder zweite Zeitungsjournalist im Südwesten befindet sich zurzeit im Arbeitskampf.  Foto: DJV

25. Juli 2011

Streikversammlungen in Stuttgart, Mannheim, Heilbronn und Ulm – Der Stellvertretende Ministerpräsident Schmid stellt sich hinter die Journalisten/innen

Der stellvertretende Ministerpräsident Baden-Württembergs, Nils Schmid, erklärte sich mit den Forderungen der Gewekschaften solidarisch Foto: DJV

 

   Auf der Streikversammlung im Stuttgarter DGB-Haus am 15. Juli von 400 Journalistinnen und Journalisten aus Baden-Württemberg  unterstütze Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident sowie Wirtschafts- und Finanzminister von Baden-Württemberg, ihre Forderungen für einen fairen Tarifvertrag.
   In seiner 20-minütigen Rede legte der Sozialdemokrat nicht nur ein Bekenntnis zur Bedeutung der Pressefreiheit für die Demokratie ab, sondern betonte auch den engen Zusammenhang zwischen dem Wert des Journalismus und den Einkünften der Journalisten: „Gute Bezahlung muss es auch in Redaktionsstuben geben!“.
   Nicht nur in der Landeshauptstadt Stuttgart, auch in anderen Städten Baden-Württembergs informieren Journalistinnen und Journalisten die Bürger über den Streik in den Zeitungsredaktionen. So etwa in Heilbronn, Mannheim und Ulm.  Siehe >>> Bericht Streikversammlungen

18. Juli 2011

Berliner Zeitung: Protest gegen ein „Zwei-Klassen-System“ in der Redaktion – Redakteure/innen fordern „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“

   In einem einstimmig verabschiedeten Offenen Brief fordern die Redakteure und Redakteurinnen der Berliner Zeitung von Aufsichtsrat und Vorstand der Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg sowie der Chefradaktion der Berliner Zeitung die Umsetzung des Prinzips „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ am Standort Berlin. Der DJV Berlin und der JVBB unterstützen diese Forderung.  
   „Ausgerechnet die beiden Präsidenten des Verlegerverbandes wollen in ihrer Verlagsgruppe ein Zwei-Klassen-System für Journalisten und Journalistinnen einführen", kritisiert  Dr. Pistorius, Landesvorsitzender des DJV Berlin, das Vorhaben der Du Mont-Verlagsgruppe.
   Hintergrund: Derzeit werden vom Verlag  die Voraussetzungen für die gemeinsame Produktion von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau geschaffen. Hierfür  werden in Berlin für die künftige gemeinsame Produktion von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau Redakteurinnen und Redakteure eingestellt. Sie sollen in einer ausgelagerten Gesellschaft, der „DuMont  Redaktionsgemeinschaft“, angestellt und nicht nach Tarif bezahlt werden. Siehe >>> Protest

15. Juli 2011

Gehaltstarifverhandlungen mit dem rbb im Herbst - Forderung: Fünf Prozent mehr

   In Berlin stehen für den Herbst Gehaltstarifverhandlungen mit der Landesrundfunkanstalt rbb an, nachdem die Gewerkschaften den im Dezember 2009 abgeschlossenen Vertrag fristgerecht zum 30. September dieses Jahres gekündigt haben. 
   Kernforderungen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sind eine Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent, die Erhöhung des Familienzuschlags um fünf Prozent und die Anhebung der Effektiv-Honorare für Freie ebenfalls um fünf Prozent. Die im rbb vertretenen drei Gewerkschaften, DJV Berlin, JVBB und ver.di, streben eine zügige Gehaltsrunde an. Andere ARD-Sender und das ZDF haben bereits neue Gehaltstarife abgeschlossen.

6. Juli 2011

Erster Medien-Segel-Cup Berlin-Brandenburg

   Medienvertreter segeln am 13. August 2011 auf holländischen "Valk"-Jollen auf dem Wolziger See südlich von Berlin für eine Benefizaktion der "Björn Schulz Stiftung". Gesucht werden Mitsegler. Teilnahmeberechtigt sind Medienvertreter aus Berlin und Brandenburg aus den Bereichen Print, Hörfunk und TV. 
  Zum ersten Medien-Segel-Cup Berlin-Brandenburg lädt die "Teamgeist GmbH" aus Kolberg (Heidesee) zum Sommerferien-Ausklang am Sonnabend, 13. August 2011, ab 14.00 Uhr auf den Wolziger See bei Kolberg ein. Gesegelt wird auf holländischen „Valk“-Jollen für bis zu vier Personen. Jede Redaktion darf eine Bootscrew, bestehend aus drei Seglern, stellen. Insgesamt stehen acht „Valken“ zur Verfügung. Der vierte Platz an Bord wird jeweils von den Medien unter den Lesern verlost („Hot Seat“). Segel-Profis sind nicht zugelassen.
   „Wir wollen die Medienvertreter aufs Wasser holen“, so die Organisatoren Stefan Gerhard und Matthias Müncheberg. Weiteres Ziel der Veranstaltung sei es, sich untereinander besser zu vernetzen und Kontakte zu knüpfen. „An erster Stelle steht jedoch der Spaß am Segeln und das sportlich-faire Regattieren.“
   Es wird pro Segler ein Kostenbeitrag von 15,- € erhoben. Fünf Euro davon gehen jeweils als Spende an die "Björn Schulz Stiftung" für krebs- und chronisch kranke sowie für schwerst- und unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien.
   Für die Regatta werden noch Mitsegler gesucht. Informationen für die Cup-Teilnahme und Begleitsegeln:Steffen Lelewel Tel. 033768-208623 Mobil: 0170/ 4737792 Email: mediencup@teamgeist.com.

29. Juni 2011

Berlin: Protest auf dem Gendarmenmarkt gegen Verlegerwillkür

Vor dem Deutschen Dom demonstrierten Berliner Journalistinnen und Journalisten. Foto: K. Kundt

   Mit großem Interesse und der Bekundung von Zustimmung beobachteten die Touristen die heutige Demonstration der Berliner Journalisten und Journalistinnen auf dem Gendarmenmarkt. 60 Redakteure und Redakteurinnen, vor allem aus dem Springer-Verlag, waren dem Aufruf des DJV-Berlin, des JVBB und von ver.di gefolgt, um den Deutschen Zeitungsverlegern ihren Unmut über die unsozialen Vorschläge der Verleger zum Ausdruck zu bringen.
   Im Hilton Hotel am Gendarmenmarkt, gegenüber dem Deutschen Dom, verhandelten heute die Vertreter der Gewerkschaften über einen neuen Tarifvertrag. DJV-Verhandlungsführer Hajo Döhring dankte für die Unterstützung gerade hier in Berlin. Er versicherte keinen Verschlechterungen im neuen Tarifvertrag zuzustimmen. 
   Bereits gestern (28. 6.) waren die Redakteure/innen und Verlagsangestellten des Berliner Verlages für zehn Stunden in einen Warnstreik getreten. Die Berliner Zeitung erschien heute nur mit einer verkleinerten Notausgabe. In Stuttgart demonstrierten ebenfalls gestern mehr als 500 Kolleginnen und Kollegen vom DJV Landes Baden-Württemberg gemeinsam mit den Druckerkollegen, genauso gab es Streikaktionen in Bayern, Hessen, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.                                  

 

27. Juni 2011

Protestaktion gegen Zeitungsverleger - Solidaritätsstreik beim Berliner Verlag

Der DJV Berlin und der JVBB rufen die Kollegen/innen zu einer Protestaktion gegen Verlegerwillkür am Mittwoch (29. Juni) vor dem Hilton Hotel am Gendarmenmarkt, Mohrenstraße 30 in Berlin Mitte auf und bereits für morgen (Dienstag 28. Juni) gemeinsam mit ver.di zu einem Solidaritätsstreik beim Berliner Verlag.
Der morgige (28. Juni) Warnstreik der Redakteure und Verlagsangestellten des Berliner Verlages und der DuMont-Redaktionsgemeinschaft Berlin beginnt um 8.00 Uhr und geht bis 18.00 Uhr.
Die Protestaktion vor dem Hilton-Hotel am Mittwoch ist von 10.15 Uhr bis 11.15 Uhr festgesetzt.
Dort treffen sich die Vertreter der Journalistenverbände zu einer weiteren Verhandlungsrunde über den Manteltarifvertrag für Redakteure/innen an Tageszeitungen. Die Gewerkschaften fordern faire und angemessene Tarifverträge.  Einen Dumping-Tarifvertrag wie ihn die Zeitungsverleger durchsetzen wollen lehnen sie nach wie vor ab.
Die „Sparmaßnahmen“ der Arbeitgeber zielen darauf ab die Einkommen zu senken. So sollen nach dem Willen der Verleger das Urlaubs- und Weihnachtsgeld bei Redakteuren verringert werden und Neueinsteiger in den journalistischen Beruf nicht nur länger arbeiten, sondern dafür auch noch weniger verdienen - die Verleger fordern Einbußen von insgesamt gut 30 Prozent! 

18. Juni 2011

Tarifabschlüsse beim ZDF und DeutschlandRadio: Rund fünf Prozent mehr

Am 14. Juni wurden die Vergütungsverhandlungen beim Zweiten Deutschen Fernsehen und beim DeutschlandRadio abgeschlossen. Insgesamt machen die Erhöhungen in 24 Monaten rund fünf Prozent bis Ende 2012 aus. 
Beim ZDF erhalten Festangestellte, Freie und Volontäre Einkommenssteigerungen, die aus linearen Erhöhungen und Einmalzahlungen bestehen.
Beim DeutschlandRadio wurde der Tarifvertrag ebenfalls für zwei Jahre abgeschlossen. Freie erhalten eine Honorarerhöhung von 2,2 Prozent ab 1. Juli 2011, eine weitere ab 1. April 2012 in Höhe von 2,0 Prozent und 0,1 Prozent werden ab Juli 2011 für strukturelle Maßnahmen wie die Erhöhung des Krankengeldzuschusses verwandt. Für Angestellte gibt es ab dem 1. Juli 2011 eine Erhöhung der Gehälter um 15 Euro und darauf aufsetzend eine lineare Erhöhung um 2,0 Prozent sowie ab dem 1. April 2012 weitere 2,0 Prozent. Für beide Gruppen, Freie und Angestellte, werden zusätzlich 480 Euro Einmalzahlung spätestens im August fällig.
Dem Verhandlungsergebnis müssen die Gremien noch zustimmen.

 

16. Juni 2011

Verleger bleiben weiter stur! – Sie wollen nur auf Kosten von Redakteurinnen und Redakteuren sparen - Nächste Verhandlungsrunde am 29. Juni in Berlin

  Ohne greifbare Fortschritte ging am Mittwoch (15. Juni 2011) in Düsseldorf die fünfte Runde der Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Verlegerverband BDZV zu Ende. "Von einer Einigung mit den Zeitungsverlegern sind wir noch weit entfernt", resümierte DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring. Die Tarifverhandlungen sollen am 29. Juni in Berlin fortgeführt werden. Über die fünfte Verhandlungsrunde wird der DJV-Gesamtvorstand als Große Tarifkommission am 20. Juni in Hannover beraten.
   Die Zeitungsverleger waren nicht zu klaren Aussagen bereit, ob sie von ihren Forderungen nach massiven Tarifverschlechterungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen abweichen würden. Nach ihren Vorstellungen sollen Verlage in wirtschaftlichen Schwierigkeiten künftig - gegen die Zusicherung auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten - Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu einem Gehalt zusammenfassen können. Eine Einsichtnahme des Betriebsrats oder der Gewerkschaften in die Bilanz des Verlags solle bei dem Verlegermodell nicht vorgeschrieben sein. Siehe >>> Verleger bleiben stur! 

9. Juni 2011

Berlin: Streik beim Verlag der Berliner Zeitung und dem Berliner Kurier Frankfurt: Protestkundgebung – auch Berliner waren dabei

    Mehr als 3.000 Journalisten, Drucker und Verlagsangestellte – darunter auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus Berlin – sind dem Aufruf von DJV und ver.di zur zentralen Protestkundgebung gefolgt, um am heutigen Donnerstag in Frankfurt  auf dem „Römerberg“ gemeinsam für gerechte und angemessene Tarifverträge zu demonstrieren. Zur Unterstützung der Protestaktion folgten in Berlin die Redakteure von Berliner Zeitung und Kurier von 6.00 Uhr bis 24.00 Uhr fast vollständig dem Streikaufruf von DJV und ver.di.
   Berlin: Vor dem Verlagsgebäude am Alexanderplatz veranstalteten sie am späten Vormittag zusätzlich eine Streikkundgebung. Berliner Zeitung und Berliner Kurier können am Freitag voraussichtlich nur mit Notausgaben erscheinen.  Die Notausgaben mussten im Wesentlichen von der Chefredaktion und Ressortleitern hergestellt werden.
   Frankfurt: Auf dem „Römer“ betonte ein Kollege stellvertretend für viele mit Blick auf die nächsten Verhandlungstermine am 15. Juni in Düsseldorf für die Redakteure und einen Tag später in Frankfurt/Main für die Drucker. „Wir lassen uns nicht länger von den Verlegern verschaukeln“!
   Der Verhandlungsführer des DJV bei den Tarifverhandlungen, Kajo Döhring, stellte auf der Kundgebung fest: „Die Verleger schätzen nicht mehr den Wert der Arbeit. Das lassen wir nicht mit uns machen“ und Michael Konken, DJV-Bundesvorsitzender, mahnte die verlegerische Verantwortung an: „Sie wissen nicht mehr, dass die Journalistinnen und Journalisten nicht schreibende Angestellte sind, sondern Verantwortung tragen für das Funktionieren der Demokratie.“
   Über die Frankfurter Kundgebung informiert ein Film im DJV-Kino auf der Homepage www.djv.de.

25. Mai 2011

Gemeinsame Demonstration von Druckern und Journalisten in Berlin

Solidarisch mit den Druckern: DJV Berlin und JVBB. Für den DJV sprachen Klaus Kundt, DJV Berlin (Bild Mitte), und Alexander Fritsch (lks. - mit Schild), JVBB. Foto: Gabi Fromm

   Er hat historische Bedeutung, der gemeinsame Demonstrationszug von Druckern und Journalisten durch das traditionelle Berliner Zeitungsviertel am heutigen 25. Mai: Zum ersten Mal nach dem Scheitern der Weimarer Republik zogen wieder Drucker protestierend durch die Kochstraße, und - Zum ersten Mal überhaupt protestierten auf diese Weise Drucker und Journalisten gemeinsam im Berliner Zeitungsviertel gegen die berufszerstörende Tarifpolitik der Verleger.
   Aufgerufen zu dieser >>> Protestaktion hatten ver.di, der DJV Berlin und der Journalistenverband Berlin Brandenburg (JVBB). Anlass: Die Forderungen der Arbeitgeber die darauf zielen die Einkommen zu senken. So sollen nach dem Willen der Verleger das Urlaubs- und Weihnachtsgeld bei Redakteuren verringert werden und Neueinsteiger in den journalistischen Beruf nicht nur länger arbeiten, sondern dafür auch noch weniger verdienen - die Verleger fordern Einbußen von insgesamt gut 30 Prozent! 

7. Juni 2011

Protestaktion gegen das unsoziale „Tarifdiktat“ der Verleger – auch die Berliner Journalisten/innen sind aufgefordert an der Demonstration in Frankfurt/M teilzunehmen!

   Die Auseinandersetzungen in den Tarifverhandlungen mit den Verlegern für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen und die 160.000 Beschäftigten in der Druckindustrie spitzen sich zu, genauso wie die Verhandlungen um sozialgerechte Honorare bei den freien Journalisten/innen. DJV, ver.di, und dju rufen zu einem bundesweiten Aktionstag für Qualitätsjournalismus und gute Arbeitsbedingungen am 9. Juni ab 12.00 Uhr auf dem Römer in Frankfurt/M auf.
   Mitglieder des DJV Berlin, die an dieser Protestdemonstration teilnehmen wollen, erhalten die Bahnkosten (2.Klasse) bei vorheriger Anmeldung unter info@djv-berlin.de erstattet.

   Zur Unterstützung der Aktion in Frankfurt rufen ver.di, der DJV Berlin und der Journalistenverband Berlin-Brandenburg die Redakteure und Verlagsangestellten des Berliner Verlages und der DuMont-Redaktionsgemeinschaft Berlin ebenfalls am 9. Juni 2011 von 6.00 bis 24.00 Uhr vor dem Haus des Berliner Verlages (Karl-Liebknecht-Straße 29, Berlin-Mitte) zum Solidaritätsstreik auf.

   Seit Mitte Februar haben sich bereits mehr als 5.000 Redakteure mit Streiks gegen die vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) verlangten  Tarifabsenkungen um bis zu 30 Prozent für neu einzustellende und den Verlag wechselnde Redakteure gewehrt. Nach Auslaufen der Friedenspflicht in der Druckindustrie Anfang Mai stiegen auch die Drucker in den Arbeitskampf ein und beteiligten sich zu mehreren Tausend an den Aktionen.

   In der Druckindustrie kämpfen die Beschäftigten gegen massive Verschlechterungen des Manteltarifvertrags und für eine Lohnerhöhung um 5,5 Prozent sowie eine Begrenzung der Leiharbeit. DJV und dju in ver.di wehren sich gegen Einschnitte in den Manteltarifvertrag und die tarifliche Altersversorgung. Sie fordern vier Prozent mehr Gehalt für die Tageszeitungsredakteure und entsprechende Erhöhungen der Honorare für freie Journalisten/innen.

24. Mai 2011

Auch in Berlin: Aufruf zum Solidaritätsstreik gegen die unsozialen Vorschläge der Zeitungsverleger! 10.00 Uhr Demonstration zum Haus des BDZV

   Der DJV Berlin, der JVBB und ver.di rufen die Beschäftigten der Berliner Zeitungsverlage zu einer gemeinsamen Demonstration gegen die unsozialen Vorschläge der Zeitungsverleger am Mittwoch, 25. Mai,  auf: Beginn: 10.00 Uhr. Ort: Bundesdruckerei (Eingang Kommandantenstraße 18, nahe dem Axel-Springer-Haus).
   Von der Bundesdruckerei führt ein Demonstrationszug zum Gebäude des Zeitungsverlegerverbandes BDZV (zwei Straßenecken weiter) in der Markgrafenstraße. Dort findet gegen 11 Uhr eine kurze Kundgebung statt. Die Redakteure und Verlagsangestellte des Berliner Verlages treten bereits um 9.00 Uhr in einen bis 13.00 Uhr dauernden Solidaritätsstreik. 
   In anderen Bundesländern gab es bereits in der vergangenen Woche mehrere Warnstreiks: In Baden-Württemberg, bei den beiden Bremer Tageszeitungen und Schwerpunktstreiks an mehreren Orten in NRW und Bayern. Allein in München gingen 600 Kollegen der Süddeutschen Zeitung und der tz auf die Straße. In dem >>> Aufruf an die Mitglieder des DJV Berlin zur Teilnahme an der Demonstration heißt es: „Setzen sich die Verleger mit ihren Forderungen durch, dann stehen wir vor einer finanziellen Abwertung des gesamten Berufstandes.“ 

23. Mai 2011Offener Brief an die Mitglieder im DGB:

Aktion für Tarifpluralität - Grundrechte der Arbeitnehmer gemeinsam verteidigen!

   DJV, Marburger Bund, GDL und Cockpit haben heute in Berlin gemeinsam eine Initiative von DGB und Arbeitgeberverbände (BDA) abgelehnt, nach der es in jedem Betrieb nur noch eine Gewerkschaft geben soll, die Tarifverträge aushandeln darf. Vor einigen Monaten hatten DGB und BDA die Bundesregierung zu einem entsprechenden Gesetz  aufgefordert, das die jeweils stärkste Gewerkschaft in einem Unternehmen zum ausschließlichen Tarifvertragspartner der Arbeitgeber machen soll.
   Aus Sicht der Berufsgewerkschaften, zu denen neben dem DJV unter anderem der Marburger Bund, die Lokführergewerkschaft GDL und die Pilotenvereinigung Cockpit gehören, würde damit die Tarifpluralität abgeschafft. In einem offenen Brief an die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften haben sie sich deshalb am heutigen Montag dafür ausgesprochen, die Grundrechte von Arbeitnehmern gemeinsam zu verteidigen. Für den DJV ist das Thema aktueller denn je: Gerade die laufende >>> Tarifauseinandersetzung mit den Zeitungsverlegern zeigt die Vorteile von >>> Tarifpluralität

18. Mai 2011

Herwig Friedag - Herzlichen Glückwunsch zum 90.!!!

Herwig Friedag Foto: B.L.

   Der Ehrenvorsitzende des DJV Berlin, Herwig Friedag, feiert heute seinen 90. Geburtstag. Dazu herzlichen Glückwunsch! Von 1969 bis 1985 war er 1. Vorsitzender des Journalist-Verbandes Berlin (JVB), davor gehörte er bereits seit 1957 dem Vorstand an. Dass der Deutsche Journalistenverband (DJV) heute noch eine selbständige und unabhängige Gewerkschaft ist, ist ein wesentlicher Verdienst von Herwig Friedag.
   Als seinerzeit der Bundesvorstand und eine Mehrheit der Bundesdelegierten den DJV in eine neu zu gründende Mediengewerkschaft des DGB einbringen wollten, setzte unter seiner Führung der Journalistenverband Berlin diesen Bestrebungen geschlossen heftigen Widerstand entgegen. Schließlich verweigerten 1984 die Delegierten dem Bundesvorstand die Zustimmung zu weiteren Verhandlungen mit dem DGB, die immerhin zwölf Jahre gedauert hatten. Der Vorstand trat geschlossen zurück. 
  Herwig Friedag: „Das war das Ende eines langen Streites. Letzten Endes hat der Berliner Verband dem DJV seine Unabhängigkeit und Selbständigkeit gerettet und ihn vor der Bedeutungslosigkeit im großen DGB bewahrt.“
   Sein Berufsweg: Volontariat beim Tagesspiegel, Redakteur beim „Der Abend“, 1959 Chefredakteur der „Berliner Stimme“, 1964 poltischer Redakteur im SFB, 1968 Abteilungsleiter Zeitfunk, 1963 - 1986 Intendanz SFB – Programmbeauftragter.   K.K.  

16. Mai 2011

Streik bei Tageszeitungen in drei Bundesländern

   In mehreren Bundesländern haben sich am 12. Mai der vergangenen Woche Journalistinnen und Journalisten von Tageszeitungen mit befristeten Warnstreiks für faire Tarifverträge eingesetzt. Schwerpunkte der Protestaktionen waren Bremen, Bonn, Köln und Saarbrücken.
   In Bremen kam es am zu einem >>> Eklat. Ulrich Hackmack, Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG, verwies die eigenen Mitarbeiter des Geländes, eine Streikversammlung auf dem Hof des Verlages wollte der Chef nicht dulden. Daraufhin zogen mehr als 100 Betriebsangehörige in die Bremer Innenstadt, wo die Streikenden die Bürger über ihre Anliegen informierten.

4. Mai 2011

Zeitungsverleger lassen erneut Tarifverhandlungen scheitern!

   Die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen sind am heutigen Nachmittag in Dortmund ergebnislos abgebrochen worden.
   Die Zeitungsverleger haben auch in der vierten Verhandlungsrunde mit dem Deutschen Journalisten-Verband an ihren Forderungen festgehalten, die Tarifbedingungen für die Redakteure zu verschlechtern und einen Billigtarifvertrag für Berufseinsteiger einzuführen. 
   Der Deutsche Journalisten-Verband machte deutlich, dass eine dauerhafte Verschlechterung der Arbeits- und Tarifbedingungen nicht verhandelbar sei. DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring: "Ein Dumpingtarifvertrag für Berufseinsteiger ist mit uns nicht zu machen". Er bedauerte, dass die Zeitungsverleger keine Bereitschaft erkennen ließen, jungen Journalisten eine sichere Zukunft im Beruf zu bieten. Im Gegenteil: Die Verleger hätten die massiven Forderungen vom Dezember 2010 wiederholt, was die mögliche Kündigung der Altersversorgung einschließt.

22. April 2011

Gericht schränkt unbeschränktes Nutzungsrechte der Verlage für journalistische Manuskripte ein!

   Ein Verlag darf von einem Journalisten nicht verlangen, zu akzeptieren, dass mit einer Honorarzahlung die Einräumung umfassender, ausschließlicher, unbeschränkter Nutzungsrechte abgegolten ist. Das hat das Oberlandesgericht München am 21. April 2011 in einem Berufungsverfahren entschieden. 
   Das Landgericht München hatte in erster Instanz der Süddeutschen Zeitung noch vollständig Recht gegeben und Klauseln als zulässig erklärt, in denen ein Journalist außer den Rechten zur Bearbeitung seines ersten Beitrags auch dessen Verwendung zu Werbezecken, zur elektronischen Verwertung akzeptieren müsse. Mit seinem Urteil hat das OLG München die eigenen Verwertungsmöglichkeiten des Urhebers gestärkt. Die Urteilsgründe hat das Gericht noch nicht veröffentlicht. Weitere Informationen beim Rechtsreferat des DJV in Bonn >>> poe@djv.de

19. April 2011

Arbeitszeitverhandlungen rbb: Endlich Fortschritte

   An zwei Verhandlungstagen mit der Geschäftsleitung des rbb sind in der Woche vom 11. – 17. April eine Reihe wichtiger Ergebnisse erzielt worden. Die Geschäftsleitung gestand jetzt als Grundlage der künftigen Arbeitszeitregelung die 38,5-Stundenwoche für alle zu.
   Einigung wurde auch über die Systematik der Arbeitszeitverteilung erzielt. Sie gewährt den disponierten Kolleginnen und Kollegen eine größere Planungssicherheit als bisher. Nacht- und Frühdienste sollen verkürzt werden. Darüber hinaus wird die von der Geschäftsleitung gewünschte Flexibilisierung der täglichen Arbeitszeit auf das für die Produktionsfähigkeit notwendige Maß begrenzt. Siehe >>> FA Rundfunk

31. März 2011

DJV Berlin: Außerordentliche Mitgliederversammlung am 14. April

   Der Vorstand des DJV Berlin hat seine Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 14. April eingeladen. Ort: Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5 in 10115 Berlin. Beginn 18.00 Uhr. Zentraler Tageordnungspunkt ist die Neubesetzung des Schatzmeisteramtes.
   Nachdem trotz mehrmaliger Aufforderung der sechs anderen Vorstandmitglieder die Schatzmeisterin nicht bereit war ihr Amt niederzulegen, beschloss der Vorstand am 29. März die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung. In der Einladung zur Mitgliederversammlung wird der ungewöhnliche Schritt des Vorstandes ausführlich begründet, eine weiterr Zusammenarbeit mit der Schatzmeisterin sei wegen deren auf Obstruktion ausgerichteten Verhaltens nicht mehr länger zu verantworten: Es fehle jegliche Vertrauensbasis.  >>> Tagesordnung

14. April 2011

Mitgliederversammlung DJV Berlin: Schatzmeisterin Jutta Rabe abgewählt - Neue Schatzmeisterin Gabriele Fromm

Bild oben: Das Präsidium der Mitgliederversammlung - Bild Unten: Die neue Schatzmeisterin Gabriele Fromm. Fotos: Jurisch / Urbschat

   Die vom Vorstand des DJV Berlin einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung wählte heute (14. 4. 2011) in der Katholischen Akademie, Berlin Mitte, die Schatzmeisterin Jutta Rabe-Suttinger ab. Für die Abwahl stimmten von 106 Mitgliedern 78, dagegen 21, Enthaltungen: 7.
   Begründet wurde der Abwahlantrag mit verbandschädigenden Verhaltens, mangelnder Bereitschaft zur Kooperation und verbandspolitischer Obstruktion. Eingebracht hatten den Antrag sechs von den sieben Vorstandsmitgliedern.
   Um einen objektiven Verlauf der Versammlung zu gewährleisten wurden die Rechtsanwälte Cord Heinichen und Amadeus Meisse zu Versammlungsleitern gewählt. Nachfolgerin für die abgewählte Schatzmeisterin wurde die freie Fotografin Gabriele Fromm, bisher Beisitzerin im Vorstand. Sie erhielt  von 91 abgegebenen Stimmen  84, bei 5 Enthaltungen, zwei waren ungültig.
   Gabriele Fromm war 15 Jahre lang freie feste Fotografin der Berliner Morgenpost, arbeitet jetzt als freie Fotografin für Illustrierte, Zeitschriften und diverse Tageszeitungen. Von 2006 bis 2008 war sie Vorsitzende des Bundesfachausschusses Bildjournalismus im Deutschen Journalistenverband (DJV) und von 2003 bis 2007 Schatzmeisterin des Vereins „Unternehmerinnen plus e. V.“. Nach ihrem abgeschlossenen Hochschulstudium der Kommunikationswissenschaften war sie auch als Dozentin für Reprotechnik im Fachbereich Druck an der Hochschule der Künste tätig.   

18. März 2011DJV-Rechtsreferat:

Richter in Karlsruhe stärken die Rechte der freien Journalisten/innen

   Das Oberlandesgerichts Karlsruhe bestätigte ein Urteil gegen den Südkurier, das auch Auswirkungen auf die Verträge von freien Print- und Fotojournalisten/innen mit Verlagen in Berlin haben kann. Nach der Entscheidung des OLG verstoßen die Honorarbedingungen des Südkurier in wesentlichen Teilen gegen geltendes Recht (Az. 6 U 181/10). 
   Die Karlruher Richter verboten Bestimmungen, wonach der Verlag Nutzungsrechte an Texten und Fotos auf Dritte übertragen darf bzw. Texte und Fotos an andere Medien der Holtzbrinck-Gruppe ohne Rücksprache mit dem Autor weitergeben darf. Siehe >>> Karlsruher Richter

15. März 2011

DJV Berlin: Fachausschuss Freie Journalisten und Journalistinnen wählte Katharina Dockhorn zur Vorsitzenden.

Nach den Wahlen die Informationsveranstaltung über Versicherungsprobleme. Foto: G. Fromm

   Der Fachausschuss Freie Journalisten und Journalistinnen im DJV Berlin wählte am 14. März die neuen Vorsitzenden: Sprecherin der „Freien“ im Erweiterten Vorstand wurde  Katharina Dockhorn, seit 18 Jahren freie Journalistin für Funk und Printmedien, ihr Vertreter ist der bisherige Vorsitzende des Fachausschusses, Professor Dr. Peter Kolbe.
   Nach den Wahlen informierte Helge Kühn, Versicherungsexperte des DJV Bundesverbandes, anschaulich über Versicherungsprobleme und
-möglichkeiten der Journalisten/innen: Von der Arbeitslosenversicherung bis zur Altersversorgung, einschließlich der Berufs-Haftpflichtversicherung. Motto: "Risikoversicherung geht vor Altersvorsorge".   Bericht >>> FA Freie

9. März 2011DJV Berlin - FA Junge Journalisten: Wahlen und eine interessante Veranstaltung

Direkt vom Aufstand in Ägypten zum DJV Berlin

Marwa Eldessouky und Beate F. Neumann diskutierten mit Jürgen Stryak über die Berichterstattung von der Demokratiebewegung in Agypten. Die Zuhörer folgten mit gespanntem Interese seinen Argumenten.  Fotos: B.L.

   Am Tag zuvor war Jürgen Stryak noch in Kairo, wo er von Anfang an für die ARD-Hörfunksender über den Aufstand der Demokratiebewegung gegen das Mubarakregime berichtet hat. Gestern Abend (8. März) stand er bereits im FA Junge Journalisten und Journalisten des DJV Berlin Rede und Antwort über seine Arbeit als langjähriger Auslandskorrespondent in Kairo.
   Ergänzt wurde sein Bericht von Narwa Eldessouky von Radio Fritz, die als gebürtige Ägypterin die Ereignisse von Berlin aus begleitet und moderiert hat. Beide beeindruckten durch ihre spannende und humorvolle Erzählweise.
   Vor Beginn der zahlreich besuchten Veranstaltung wählten die Mitglieder des FA ihre Sprecherinnen. Damit sind nach längerer Pause die Jungen Journalistinnen und Journalisten wieder im Erweiterten Vorstand des DJV Berlin vertreten. Zur Sprecherin wurde Beate F. Neumann gewählt, zur Vertreterin Rosa Vollmer. Ausführlicher Bericht >>> Korrespondent in Kairo

23. Februar 2011

Bundesverfassungsgericht: Demonstrationsrecht gilt für Flughäfen und Bahnhöfe - DJV fordert hierfür auch freie Bildberichterstattung

   Das Bundesverfassungsgericht hat am 22.02.2011 entschieden, dass in öffentlich zugänglichen Bereichen von Flughäfen, Einkaufszentren und Bahnhöfen das Versammlungsrecht gelten müsse (Az. 1 BvR 699/06). Der Deutsche Journalisten-Verband fordert daher die Betreiber öffentlich zugänglicher Bereiche von Flughäfen, Bahnhöfen und Einkaufszentren auf, ab sofort auch die freie Bildberichterstattung zuzulassen und Bildjournalisten/innen in Zukunft ihre Arbeit ungestört ausüben zu lassen. Andernfalls werde der DJV rechtliche Schritte prüfen.
   Die Begründung des DJV : „Es kann nicht angehen, dass Demonstrationen in Flughäfen erlaubt sind, die Fotografen und Kameraleute aber draußen bleiben müssen. Häufig werde Bildjournalisten/innen die Berichterstattung mit dem Hinweis auf das Hausrecht von den Betreibern verboten. Die Freiheit der Berichterstattung ist ebenso wie die Versammlungsfreiheit ein demokratisches Grundrecht“.

16. Februar 2011

Tarifverhandlung Tageszeitungen geht in die nächste Runde

  Die nächste Runde der Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger findet am 23. Februar in Köln im Radisson BLU Hotel an der Messe statt. Worum geht es?
  Die Zeitungsverleger verlangen Abstriche von den bestehenden Tarifverträgen. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sollen zusammen nur noch ein Monatsgehalt ausmachen, die Gehälter sollen drei Jahre lang so gut wie gar nicht angehoben werden. Für Berufseinsteiger fordern die Verleger sogar einen Dumpingtarifvertrag, der weniger Urlaub, niedrigere Gehaltsgruppen und höhere Wochenarbeitszeit vorsieht. Alles in allem bedeuten die Verlegerforderungen ein Minus von bis zu 30 Prozent. Das ist mit dem DJV nicht zu machen.
  Was will der DJV? Im Klartext: Fortschreibung der Tarifverträge und vier Prozent mehr Gehalt. Die Honorare der Freien sollen im gleichen Umfang steigen. Ist das realistisch? Ja, denn die Wirtschaftsdaten der Zeitungen zeigen wieder nach oben. Die Zeitungen haben die Krise überwunden, die Verlagsrenditen entwickeln sich prächtig. Für Knebeltarife gibt es keinen Grund.

8. Februar 2011

Kein Vertreter der Journalistenverbände im Rundfunkrat des rbb - Entsendung scheiterte am Mini-Verband DJV Brandenburg

   In der dritten Amtsperiode des rbb-Rundfunkrates wird kein Vertreter der Journalistenverbände der Region Berlin-Brandenburg in diesem Gremium vertreten sein. Die Nominierung eines gemeinsamen Kandidaten scheiterte am beharrlichen Widerstand des Vorsitzenden vom DJV Bandenburg, dessen Verband nur 349 Mitglieder zählt, gegen einen gemeinsamen Kompromiss-Kandidaten.
   Der ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg sowie die Landesverbände des Deutschen Journalistenverbandes DJV Berlin und JVBB bedauern, dass aufgrund der Kompromissunfähigkeit des Brandenburger Mini-Verbandes DJV Brandenburg der den Journalisten zustehende Sitz im Rundfunkrat des rbb in der beginnenden Amtsperiode unbesetzt bleiben wird. Siehe >>> Kein Vertreter ...

18. Januar 2011

Große Tarifkommission des DJV beschloß Vorbereitung des Arbeitskampfes

   Die Große Tarifkommission des DJV hat am 17. Januar in Kassel grünes Licht für die Vorbereitung von Arbeitskampfmaßnahmen gegeben, nach dem sie die Tarifsituation bei Zeitungen und Zeitschriften ausführlich beraten hat.   
   Seit dem letzten Frühjahr sind die Tarifverhandlungen mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) unterbrochen. Der Grund: Die Verleger blieben bei ihrer Forderung, tarifliche Standards abzusenken. Siehe >>> Arbeitskampf

12. Januar 2011

Tarifverhandlungen Tageszeitungen: Große Tarifkommission des DJV berät am Montag über den Ausbeutungsvorschlag der Verleger

    Vor fast fünf Wochen kamen die Gewerkschaften DJV und ver.di mit den Zeitungsverlegern im BDZV zur dritten Tarifrunde in Berlin zusammen. Bei dieser Runde am 8. Dezember stellten die Verleger ihre „Liste der Grausamkeiten“ für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen und für alle künftigen Zeitungsjournalisten vor. Die Große Tarifkommission des DJV befasst sich am kommenden Montag, 17. Januar, in  Kassel mit den Forderungen der Zeitungsverleger. Der DJV warnt die Kollegen/innen:  „Unterschreiben Sie keinen Vertragstext, den Ihr DJV-Landesverband nicht vorher geprüft hat!“
     Den Ausbeutungsvorschlag der Verleger: Weniger Geld! Weniger Urlaub! Weniger Beitrag zum Presseversorgungswerk! - Dafür mehr Arbeitszeit!, von dem sie den Fortbestand der Flächentarifverträge abhängig machen wollen, wies die Verhandlungskommission des DJV bereits als indiskutabel zurück, denn der Vorschlag des BDZV bedeute massive Tarifabsenkungen in der Gesamtgrößenordnung von mehr als 25 Prozent. Der DJV Berlin hat darüber mehrmals berichtet. Siehe >>> Ausbeutungsvorschlag der Verleger.

 

11. Januar 2011

Chancengleichheit noch nicht erreicht!

   Die Arbeit des FA-Ausschuss Chancengleichheit hat sich seit seiner Gründung vor mehr als einem Jahrzehnt wesentlich gewandelt. Einst gegründet um die Gleichstellung der Journalistinnen mit ihren Kollegen im Berufsleben durchzusetzen, hat sich seine Thematik wesentlich erweitert. 
   Generationsfragen, Probleme von Migrantinnen und Migranten, von Männern und Frauen mit Behinderung und die Umsetzung des Antidiskrimierungsgesetz [Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)] im journalistischen Berufsleben sind jetzt zusätzlich im Blickfeld des Fachausschusses vom DJV Berlin. Siehe dessen Jahresbericht.

4. Januar 2011

rbb Tarifverhandlungen vor dem Scheitern? Kann noch eine Einigung gefunden werden? Oder Abbruch der Verhandlungen?

   Die Verhandlungskommission für die Tarifverhandlungen mit dem rbb, der auch der DJV Berlin angehört,  lädt zu einer  Informationsveranstaltung  am 10. Januar um 17.00 Uhr in den ehemaligen Inforadio-Pavillon ein (Eingang über rbb-Fernsehzentrum, 1. Stock).
   Die zäh verlaufenden Auseinandersetzungen sind in den letzten Runden an einen Punkt gelangt, an dem die Mitglieder des DJV Berlin und des JVBB im rbb gemeinsam mit ver.di entscheiden müssen, unter welchen Voraussetzungen ein Kompromiss gefunden werden kann, oder ob die Verhandlungen abgebrochen werden müssen. Siehe >>> Einladung.

29. Dezember 2010

Rück- und Ausblick: Die Kooperation zwischen DJV Berlin und JVBB hat sich trotz gescheiterter Fusion bewährt

   Der  Vorsitzend des DJV Berlin, Peter Pistorius, hob zum Jahreswechsel in einem Brief an die Mitglieder die Gemeinsamkeit der Zusammenarbeit der beiden Berliner DJV Landesverbände in den für die Journalisten und Journalistinnen wichtigen Themenbereichen hervor, die sich besonders bei den Tarifverhandlungen bewährt habe. Im Rückblick auf die nicht zustande gekommen Fusion von DJV Berlin und JVBB betonte er: „Es ist nie zu spät für einen zweiten Versuch zur Fusion“.
   Auch der Bundesvorsitzende des DJV forderte in einer  Erklärung zum Jahreswechsel von den Journalisten und Journalistinnen nicht nur bei den tariflichen Auseinandersetzungen im kommenden Jahr Gemeinsamkeit, es gälte: „... den Wert des Journalistenberufs, ja den Wert des Journalismus zu verteidigen“, so Michael Konken.  Siehe >>> Rück- und Ausblick

Fröhliche Weihnacht - mit diesen Geschenken der Verleger!!!

Verleger lassen die Katzen aus dem Sack: Zeitungsjournalisten müssen mit der Bescherung nicht bis Heiligabend warten. Für die 14.000 Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen haben die Verleger jetzt schon den Sack aufgemacht: Weniger Kaufkraft in den nächsten drei Jahren; Kürzung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld; Abwertung für alle Neuen durch „Tarifvertrag light“; Dumping-Tarifvertrag auch für Sie, wenn der Verlag es will!
Nur Knochen für den Nachwuchs: Berufsanfänger sollen künftig mehr arbeiten, für gut ein Viertel weniger Geld: Rückkehr zur 40-Stunden-Woche, nur noch je ein halbes Gehalt als Weihnachts- und Urlaubsgeld, 30 Tage Urlaub ohne Staffel. So sieht das Dumping-Paket der Verleger aus. Und wenn es einem Verlag schlecht geht, soll er offenbar den Dumping-Tarifvertrag für alle übernehmen können. Damit die Kassen der Verleger bald noch voller sind!
Gekürztes Weihnachtsgeld: Statt 1,75 Gehälter zum Urlaubs- und zu Weihnachten künftig nur ein Gehalt extra, zu Weihnachten für eine Redakteurin im zweiten Berufsjahr statt 2.873,65 € nur noch 1.493,50 € –r und 1.380 €! weniger. Ein Redakteur im 12. Berufsjahr müsste auf 1.980 € verzichten. Als Urlaubsgeld gäbe es nur noch ein halbes Gehalt. Bisher immerhin 80 Prozent. Karikaturen: Berndt A. Skott

16. Dezember 2010

Der DJV Berlin unterstützt den Appell gegen eine Zensur von Wikileaks

    Der  DJV-Berlin unterstützt den Appell von  „Berliner Zeitung“ , „Der Tagespiegel“ , „taz“ und anderer deutschen Zeitungen  gegen die Angriffe auf Wikileaks.  Peter Pistorius, Landesvorsitzender des DJV Berlin:  „Es ist mit den Grundsätzen der Meinungsfreiheit nicht vereinbar, wenn Politik und Wirtschaft versuchen Zensur auszuüben."
   Journalistinnen und Journalisten sind darauf angewiesen, insbesondere bei kritischen Themen, Insiderinformationen zu bekommen. Allerdings entbinde die Verwundung von Wikileaks-Material  Journalisten/innen nicht von ihrer Pflicht zur eigenen Recherche.  Siehe >>> Erklärung deutscher Tageszeitungen.

8. Dezember 2010

Ausbeutungsvorschlag der Verleger: Weniger Geld! Weniger Urlaub! Weniger Beitrag zum Presseversorgungswerk! - Dafür mehr Arbeitszeit!!!

   Es sei nicht hinnehmbar dass die Verleger von massiven Tarifabsenkungen in der Gesamtgrößenordnung von über 25 Prozent den Fortbestand der Flächentarifverträge abhängig machen wollten. Als indiskutabel wies die Verhandlungskommission des DJV die Forderungen des BDZV für die neuen Tarifverträge für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen am 8. Dezember zurück.
   In der dritten Verhandlungsrunde für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen im Berliner Hilton Hotel am Gendarmenmarkt forderten die Verleger die Einführung eines neuen, deutlich abgesenkten Tarifwerks für Berufsanfänger. Es sieht die Absenkung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld von derzeit 1,75 Monatsgehältern auf maximal ein Gehalt vor. Die Urlaubstage sollen auf 30 begrenzt werden und die Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden steigen. Siehe Bericht >>> FA Print

25. November 2010

Springer Verlag soll sich an Vereinbarungen für Fotojournalisten halten!

   Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Axel Springer-Verlag auf, sich an die Gemeinsamen Vergütungsregeln für Tageszeitungen zu halten, an die auch er gebunden ist. Hintergrund für diese Aufforderung an den Verlag sind Beschwerden von Bildjournalisten und -journalistinnen. 
   Mehreren Springer-Blättern hätten sie aufgefordert, ihren Widerspruch gegen die Geschäftsbedingungen des Verlags zurück zu nehmen, andernfalls, so sei ihnen bedeutet worden, bekämen sie keine Aufträge mehr. Der DJV will den entsprechenden Beschwerden nachgehen, betroffene Kollegen/innen werden gebeten sich an die Geschäftsstelle des DJV Berlin >>> andre.gaehlert@djv-berlin.de zu wenden. Siehe auch >>> FA Bildjournalismus.

19. November 2010

Ein erfolgreicher Workshop des DJV Berlin

   Der Photoshop-Workshop für Mitglieder des DJV Berlin und JVBB am 18. November in den Räumen des DJV - Berlin war ein voller Erfolg. Einen ganzen Tag übten die Teilnehmer unter Anleitung der Referentin Tania Reh alle gezeigten Funktionen von Adobe Bridge, Rawkonvertierung und Adobe Photoshop CS5 an ihren eigenen Rechnern.
   Der  Workshop war in zwei Etappen aufgeteilt. Vormittags, bis zur Mittagspause, wurden alle Neuigkeiten und wichtigen Funktionen in Bridge und Raw erklärt. Nach der Mittagspause lag der Schwerpunkt auf Photoshop, viele wichtige Neuerungen wurden durchgesprochen und gezeigt. Auf dem Foto: Tania Reh zeigt wie’s geht.     Foto: G. Fromm

15. Oktober 2010Protestaktion der freie Journalisten Journalisten und Journalistinnen

Die meisten Verleger halten sich nicht an die vereinbarten Honorarrichtlinien!

Die "Freien" protestierten vor dem Haus des Verlegerverbandes. Foto: G.F.

   Mitglieder von DJV Berlin, JVBB und ver.di folgten dem Aufruf zu einer Protestaktion vor dem Haus des Bundes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Markgrafenstraße 15 in Berlin Mitte. Das Mitglied der Geschäftsleitung des BDZV, Dr. Burkard Schaffelt, bedauerte gegenüber den Verhandlungsführern der Protestierenden, dass der BDZV kaum Einfluß auf die Umsetzung des von ihm unterschriebenen Vertrages auf Berliner Verleger habe, da diese nicht mehr seinem Verband angehören. 
   Auf die Entgegnung der Gewerkschaftsvertreter, dass dies nicht für die Verlage in Brandenburg zuträfe, sicherte er zu, sich bei seinen Verbandsmitgliedern energisch für die Einhaltung der Honorarrichtlinien einzusetzen. Nach Feststellung des DJV hat in Berlin bislang nur das „Neue Deutschland“ die Absicht erklärt, die Vergütungsregeln umzusetzen. Ob Tagesspiegel, Berliner Zeitung oder taz - alle zahlen dem Gros ihrer Freien Honorare, die zum Teil weit unter den Mindesthonoraren liegen.  >>> Vergütungregelungen 

30. September 2010Jetzt kommt es auf die Freien an!

Gemeinsame Vergütungsregeln seit acht Monaten in Kraft - viele Verleger zahlen nicht

   Der Deutsche Journalisten-Verband DJV und die dju in ver.di fordern die freien Journalistinnen und Journalisten auf, sich aktiv für ihre Rechte bei Tageszeitungen einzusetzen. Die mit dem Zeitungsverleger-Verband vereinbarten Vergütungsregeln geben einen klaren Rahmen für Honorare und die Mehrfachverwertung von Beiträgen vor. Das Regelwerk ist seit dem 1. Februar in Kraft ist.
 
  Obwohl die Vergütungsregeln seit acht Monaten in Kraft sind, zahlen viele Verlage weiterhin unangemessen niedrige Honorare und ignorieren damit die vom Verlegerverband mit unterzeichneten Vergütungsregeln. In einen gemeinsamen Brief von DJV und dju in ver.di wurden die Verleger und Chefredakteure am heutigen Donnerstag noch einmal auf die Vereinbarungen hingewiesen: ,,Niemand könne sich damit herausreden, die Vergütungsregeln nicht zu kennen", betonen die Gewerkschaften. Siehe >>>  news

23. August 2010Urteil

Verwaltungsgericht: Polizisten dürfen fotografiert werden

   Die Polizei darf einem Pressefotografen grundsätzlich nicht die Anfertigung von Bildaufnahmen eines Polizeieinsatzes mit der Begründung untersagen, dass bei einer Veröffentlichung der Bilder eine Enttarnung der Beamten des Spezialeinsatzkommandos der Polizei drohe.
   Das hat nach Mitteilung des DJV („news 159“ vom 23. August) der 1. Senat des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg am 19. August entschieden und damit ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart, das die Untersagung von Bildaufnahmen für rechtmäßig erklärt hatte, aufgehoben (Az: 1 S 2266/09).
   Da die Presse regelmäßig erst nach Sichtung des Fotomaterials über die Art und Weise der Veröffentlichung und über eine gegebenenfalls erforderliche Unkenntlichmachung von Personen entscheidet, kann nicht bereits die Anfertigung von Bildaufnahmen durch Pressevertreter generell von vornherein verboten werden, meinten die Verwaltungsrichter. Grundsätzlich müsse von der Rechtstreue eines Pressefotografen ausgegangen werden. Nähere informationen bei: Benno H. Pöppelmann >>> poe@djv.de

Neue Tarifverträge für die Mitarbeiter der Berliner Zeitung abgeschlossen

   Nachdem der Aktionsausschuss der Mitarbeiter des Berliner Verlages am 19.07.2010 dem Ergebnis der Tarifverhandlungen zwischen dem Verlag und den Vertretern der Gewerkschaften DJV Berlin, JVBB und ver.di grünes Licht gegeben hat, haben jetzt auch  die Tarifkommissionen der drei Gewerkschaften zusgetimmt.  
   Das Gesamtpaket umfasst drei Tarifverträge: Altersteilzeit-Tarifvertrag, Firmentarifvertrag, und den Tarifvertrag zu Weiterbeschäftigung, Qualifizierung und Sozialplan. Siehe >>> Berliner Zeitung