Vorstand im Amt bestätigt

Von links: Jebsen, Konken, Überall, Konyen, Grebenhof, Anger, Kaiser. Foto: DJV/Jakob von Siebenthal

5. November 2013 I Bundesverbandstag

Der DJV hat am zweiten Tag des Bundesverbandstags den kompletten Vorstand im Amt bestätigt. Eine Quote für mehr junge Journalisten beim Verbandstag scheiterte.

Die sieben Mitglieder des DJV-Bundesvorstands sind von den Delegierten des DJV-Verbandstags im Amt bestätigt worden. Als Vorsitzender steht der 60-jährige Journalismus-Dozent Michael Konken für weitere zwei Jahre an der Spitze des Deutschen Journalisten-Verbands. Seine Stellvertreter sind weiterhin die freien Printjournalisten Ulrike Kaiser und Michael Anger.

Schatzmeister bleibt der freie Journalist Frank Überall. Als Beisitzer wurden die freie Journalistin Kathrin Konyen, der Zeitungsredakteur Wolfgang Grebenhof und der Zeitschriftenredakteur Peter Jebsen in ihren Ämtern

bestätigt. Gegenkandidaten waren nicht zur Wahl angetreten. Zudem wurde der langjährige Vorsitzende des Bayerischen Journalisten-Verbandes, Wolfgang Stöckel, zum DJV-Ehrenmitglied gewählt.

Konken sagte nach seiner Wiederwahl: „Ich danke für das Vertrauen der Delegierten und verspreche euch, dass wir uns auch weiterhin mit Engagement für die Belange der Kolleginnen und Kollegen einsetzen werden.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass das DJV-Leitungsgremium seine gute Zusammenarbeit fortsetzen werde. „Die Probleme der Journalisten in Deutschland werden leider nicht weniger. Da kommt es darauf an, dass der Bundesvorstand an einem Strang zieht.“

Quote für mehr junge Journalisten scheitert

Die großen inhaltlichen Herausforderungen des Journalismus bildeten am Dienstag den Schwerpunkt der Antragsberatung auf dem DJV-Verbandstag. Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifauseinandersetzungen im Zeitungs- und Zeitschriftenbereich kam darüber hinaus der Tarifdebatte eine wichtige Bedeutung zu. Weitere Themen waren die Verteidigung der Pressefreiheit und bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen für freie Text- und Bildjournalisten.

Der Fachausschuss Junge stellte am Dienstag noch einen Antrag, wonach künftig 20 Prozent der Delegierten unter 40 Jahren alt sein sollen. Der Antrag bekam 142 Ja- und 104 Nein-Stimmen (bei 34 Enthaltungen und 2 ungültigen Stimmen) – und hat damit die für eine Satzungsänderung nötige Zweidrittelmehrheit verfehlt.

Linktipp: Kurzportraits von den Vorstands-Mitgliedern