Googles Werkzeuge für Journalisten

Fotos: Bernd Lammel

25. März 2014 I Mediatools

Google bietet viele kostenlose Online-Programme für Journalisten an. Doch die meisten Medienleute kennen diese nicht. Zwei Referenten aus dem Silicon Valley haben sie beim DJV Berlin vorgestellt.

Von Astrid Sonja Fischer

Rund 60 Interessenten ließen sich am 18. März in der Geschäftsstelle des DJV Berlin in zwei Sessions auf einen Schnellkurs in die Welt der Recherche, der Auswertung und Strukturierung, Darstellung, Visualisierung, Veröffentlichung, Interaktion und Vernetzung ein. Nick Whitaker und Vanessa Schneider, die Referenten aus dem Silicon Valley, hatten eine große Portion amerikanische Leichtigkeit und eine Vielzahl von nützlichen Anwendungen im Gepäck.

Die digitalen Tools eignen sich für die Recherche und Berichterstattung in elektronischen und Printmedien gleichermaßen. Journalisten können damit sehr einfach Grafiken erstellen oder Sachverhalte auf Karten visualisieren und so Tabellen oder Zahlenreihen zum Leben erwecken. Die Nutzung ist kostenlos, allerdings ist die Quelle zu nennen. Ebenso interessant sind die Übersichten zu aktuellen Trends wie welche Suchanfragen aktuell gestellt

werden oder welche Videos bei Youtube am beliebtesten sind. Auch für Videokonferenzen gibt es über das Programm Hangouts verschiedene Möglichkeiten der Veröffentlichung.

Die Teilnehmer des Workshops waren begeistert von der Vielzahl der Möglichkeiten und der einfachen Handhabbarkeit. Google steht damit nicht nur als ein Datensammler, sondern auch ein Datenaufbereiter für Recherchen zur Verfügung.

Unter der Adresse www.google.com/get/mediatools/ sind die Programme frei zugänglich. Zu ihnen gehören: Google Search, Google Trends, Google Correlate, Public Data Explorer, Google Maps Engine Lite and Pro, Google Crisis Map, Google Fusion Tables, Google Maps API, Google Earth Pro, Google Earth Engine, Google+, Hangouts and Hangouts On Air, Authorship in Search, Search+ Your World, YouTube.