DJV Berlin und JVBB beschließen Fahrplan für Fusion

Der Vorsitzende des DJV Berlin, Bernd Lammel (von links), der Bundes-Vorsitzende des DJV, Michael Konken, der Vorsitzende des JVBB, Alexander Fritsch, und der Geschäftsführer des JVBB, Michael Rediske. Foto: S. Ahrend

12. September 2012 I Gemeinsame Sitzung

Die Journalisten in Berlin und Brandenburg bekommen schon bald eine neue, große Interessenvertretung: Der DJV Berlin und der Journalistenverband Berlin-Brandenburg JVBB haben einen Fahrplan zur Fusion beschlossen.

Noch im September wollen die beiden Verbände beginnen, letzte juristische und administrative Hürden für den Zusammenschluss aus dem Weg zu räumen. Bis spätestens im Frühsommer 2013 soll die Fusion (vereinsrechtlich „Verschmelzung“ genannt) dann in trockenen Tüchern sein.

Das haben nach einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände die Chefs Bernd Lammel (DJV Berlin) und Alexander Fritsch (JVBB) per Handschlag vereinbart.

Schon vorher sollen die anstehenden Aufgaben so weit wie möglich gemeinsam erledigt werden. Erster großer Termin hierzu ist am 6. Oktober der „Ostdeutsche Journalistentag“, den der DJV Berlin in Kooperation mit dem JVBB sowie weiteren DJV-Landesverbänden veranstaltet.

Der Deutsche Journalisten-Verband DJV ist mit bundesweit fast 40.000 Mitgliedern sowohl größte Gewerkschaft wie auch größter Berufsverband für Journalistinnen und Journalisten in Europa.

Aus historischen Gründen gibt es mit dem DJV Berlin und dem JVBB bisher zwei DJV-Landesverbände in der Hauptstadtregion. Mit zusammen mehr als 4.000 Mitgliedern wird der neue, gemeinsame Verband die mit weitem Abstand größte und schlagkräftigste Interessenvertretung der Branche in Berlin und Brandenburg sein.