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Anstelle eines Editorials:

Bericht aus der Geschäftsstelle

02.07.2021

Da unser Vorsitzender im Urlaub weilt, ersetzen wir das heutige Editorial durch einen kurzen Bericht aus der Geschäftsstelle, deren Funktionieren für alle, die nicht direkt mit ihr zu tun haben, meist ein schwarzes Loch ist:

 

Seit dem großen Lockdown im vergangenen November ist unsere Belegschaft - seit der Fusion sind wir zu sechst, darunter eine Werkstudentin - wie vorgeschrieben größtenteils ins Homeoffice gegangen. Um die Kontinuität der Arbeit zu sichern, hatten wir aber immer eine Notbesetzung in der Geschäftsstelle.

 

Im Winterhalbjahr stand wie jedes Jahr die Ausgabe von Presseausweisen und die vom Presserat vorgeschriebene Prüfung der hauptberuflichen journalistischen Tätigkeit im Vordergrund. Da auch in den Medienunternehmen die meisten Mitarbeitenden ins Homeoffice geschickt wurden, fanden Betriebsversammlungen, zu denen Gewerkschaftsvertreter eingeladen werden, am Bildschirm statt - genauso wie Tarifverhandlungen.

 

Der persönliche Kontakt, das haben wir alle in dieser Zeit erfahren, macht manche Kommunikation leichter – aber auch die Videokonferenzen – beim Rundfunk meist „Schalten“ genannt – haben ihre Vorteile: Die virtuellen Treffen sind kürzer, alle möchten schnell zu Ergebnissen kommen.

 

Beim rbb haben unsere Mitglieder im Homeoffice die Erfahrung gemacht, dass sie auch nach der Pandemie teilweise zu Hause arbeiten können und möchten. Gemeinsam mit ver.di haben wir deshalb Verhandlungen über einen Tarifvertrag begonnen, der die Bedingungen dafür regeln soll.

 

Beim Tagesspiegel, der seit den 1990er Jahren tariffreie Zone ist, hatten kurz vor dem Corona-Ausbruch mehr als 120 Beschäftigte vor dem Verlagshaus am Askanischen Platz für einen Gehaltstarifvertrag demonstriert. Die Pandemie verzögerte das Vorhaben, aber in dieser Woche haben die Verhandlungen endlich begonnen – in erfreulich konstruktiver Atmosphäre.

 

Derweil ging - ebenfalls aus der Ferne - die monatliche Sprechstunde unseres Steuerberaters weiter – und natürlich die Rechtsberatung unseres Justiziars, die auch häufig mit den Folgen von Corona zu tun hatte. Themen waren beispielsweise Homeoffice oder die wechselnden Bedingungen für Finanzhilfen an Soloselbständige.

 

Unsere Seminare und Workshops fanden auch virtuell statt und wurden - für manchen überraschend - gut angenommen. Wir konnten dabei Seminarleiter/innen zu neuen Themen gewinnen: von „Besser schreiben“ über Instagram bis zur Einführung in den Datenjournalismus (letztere Workshops ab jetzt auch wieder in unserer Geschäftsstelle, mit den gebotenen Abstandsregeln).

 

Schließlich konnte die Geschäftsstelle die Zeit nutzen, um die Digitalisierung voranzubringen: mit einem neuen Newsletter (mit dem Tool „Cleverreach“ produziert) sowie dem Übergang von Kommunikation und Speicherung in die Cloud der Firma Grün Software, deren Mitgliederverwaltung wir auch schon länger nutzen. Und schließlich haben wir jetzt begonnen, die Mitgliederakten, die beim DJV Berlin zum Teil mehrere Jahrzehnte zurückreichen, zu digitalisieren. 

 

André Gählert

 

Michael Rediske

 

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