Jetzt Mitglied im DJV Berlin werden - Es geht um Ihre Rechte!

Es ist die besondere Stärke des DJV Berlin, eine persönliche und direkte Beziehung zu den Kolleginnen und Kollegen zu pflegen. Denn der DJV Berlin ist Gewerkschaft und Berufsverband zugleich. Wir wollen Sie in beruflichen Fragen beraten und begleiten und freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft.

 

Die Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Verband und für die Beantragung eines Presseausweises sind gleich. Sie müssen belegen, dass Sie hauptberuflich journalistisch tätig sind und es in den mindestens letzten sechs Monaten waren.

Bitte beachten Sie, dass nur der komplett ausgefüllte und unterzeichnete Antrag mit den vollständigen Belegen geprüft wird.

Wir benötigen:

Aufnahmeantrag
Passfoto
Kopie vom Personalausweis (beide Seiten)
Kopie vom bisherigen oder aktuellen Presseausweis
Einkommens- und Tätigkeitsnachweise wie folgt:

Bei einer Festanstellung, auch Volontäre/-innen:

Kopie des unterzeichneten Vertrages (komplett mit Lohnangabe)

aktuelle Bestätigung, dass der Vertrag noch gültig ist (unterzeichnet vom Vorgesetzten / Geschäftsführer / Personalleiter mit Angabe der aktuellen Tätigkeiten / Aufgaben)

Kopien Ihrer namentlich gekennzeichneten Veröffentlichungen aus den letzten 6Monaten (Fotos, DVDs, bei kompletten Zeitschriften / Heften / Zeitungen bitte die Seiten und Ihren Namen unbedingt markieren).

Bei einer Freiberuflichkeit:

Hinweis: und/oder bedeutet hier, dass auch Kombinationen möglich sind; zum Beispiel ein Teil Gutschriftenanzeigen und ein Teil Honorare (Rechnungen und Kontoanweisungen).

Kopien einer/von Vertragsvereinbarung/en (mit Honorarangabe) über die ständige Mitarbeit bei Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunkanstalten und/oderAgenturen usw.und Kopien von den Kontoanweisungen zu diesem/n Vertrag/Verträgen aus den letzten sechs Monaten

und/oder Kopien von den Rechnungen und den Kontoanweisungen der letzten sechs Monate

und/oder Gutschriftenanzeigen Ihrer Auftraggeber der letzten sechs Monate

und/oder auf Ihren Namen ausgestellte Bestätigungen Ihrer Auftraggeber (unterzeichnet vom Geschäftsführer oder der Leistungsabrechnungs-/ Honorarabteilung) mit den Angaben: Name/Titel und Zeitraum des Auftrages/Projekts sowie der Angabe des abgerechneten Honorars über den Zeitraum der letzten sechs Monate

Kopien Ihrer namentlich gekennzeichneten Veröffentlichungen aus den letzten sechs Monaten. Fotos, DVDs, bei kompletten Zeitschriften / Heften / Zeitungen bitte die Seiten und Ihren Namen unbedingt markieren.

Allgemeines:

Für Journalisten/innen, die ausschließlich für ausländische Zeitungen, Rundfunkanstalten, Agenturen oder andere Publikationsorgane in der BRD arbeiten, gelten die gleichen Nachweise. Bei Bedarf können die DJV-Landesverbände eine Bestätigung der Mission des jeweiligen Landes in der Bundesrepublik über die hauptberufliche Tätigkeit als Journalist/-in und ggf. eine zusätzliche Befürwortung einer Vereinigung der ausländischen Presse verlangen.

Ausländische Journalisten/-innen können Mitglied werden wenn Sie einen festen Hauptwohnsitz in Deutschland haben; dies gilt auch für den Presseausweis. Ein Nachweis ist vom / von der Antragsteller/-in zu erbringen. Ansonsten gelten die gleichen Regelungen wie oben aufgeführt.


Der Aufnahmeausschuss des DJV Berlin prüft Ihren Antrag; das Ergebnis wird Ihnen entsprechend über die Geschäftsstelle mitgeteilt.

 

 

DJV-Aufnahmerichtlinien

(Vom DJV‐Gesamtvorstand beschlossen am 16. Juni 2014, ergänzt GV 1.6.2015))


Mitglied in einem Landesverband des Deutschen Journalisten‐Verbandes, Gewerkschaft der

Journalistinnen und Journalisten, kann werden, wer entsprechend den Kriterien des

„Berufsbildes Journalistin/Journalist“ hauptberuflich

-  als Arbeitnehmer/in, Arbeitnehmerähnliche/r oder als Selbstständige/r

-  für Printmedien, Rundfunk, digitale Medien, Nachrichtenagenturen, in der Presseund

Öffentlichkeitsarbeit oder im Bildjournalismus tätig und

-  an der Erarbeitung bzw. Verbreitung von Informationen, Meinungen und

Unterhaltung durch Medien mittels Wort, Bild, Ton oder Kombination dieser

Darstellungsmittel beteiligt ist, und zwar vornehmlich durch Recherchieren (Sammeln

und Prüfen) sowie durch Auswählen und Bearbeiten der Informationsinhalte, durch

deren eigenschöpferische medienspezifische Aufbereitung (Berichterstattung und

Kommentierung), Gestaltung und Vermittlung oder durch disponierende Tätigkeiten

im Bereich von Organisation, Technik und Personal.

Hauptberuflich tätig ist, wer mit seiner journalistischen Tätigkeit den überwiegenden

Teil seines Lebensunterhaltes bestreitet. Im Zweifelsfall auch, wer den

überwiegenden Teil seiner Arbeitszeit journalistischer Tätigkeit widmet.

Ehrenamtliche journalistische Arbeit reicht nicht aus.

Mitglied kann auch werden, wer

-  über ein Volontariat, eine Journalistenschule, ein Studium oder eine

Langzeitqualifikation zur Journalistin/zum Journalisten ausgebildet wird,

-  bei einem nicht fachlich ausgerichteten Studium seine journalistische Berufsabsicht

ausreichend glaubhaft macht, z. B. durch Belege über regelmäßige journalistische

Tätigkeit oder über ein abgeschlossenes Volontariat,

-  als Journalist/in in der medienbezogenen Bildungsarbeit und Beratung tätig ist,

-  als arbeitslose/r Journalist/in bei der Agentur für Arbeit gemeldet ist,

-  als frühere/r hauptberufliche/r Journalist/in publizistisch arbeitet, sofern er/sie kein

Arbeitseinkommen aus nichtjournalistischer Tätigkeit bezieht.

Über die Aufnahmeverfahren, die Möglichkeiten einer Fortsetzung der Mitgliedschaft bei

(auch vorübergehender) Berufsaufgabe oder über die ruhende Mitgliedschaft erlassen die

Landesverbände ihre eigenen Vorschriften. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in einen

Landesverband des DJV besteht nicht.

DJV‐Mitglieder verpflichten sich bei der Ausübung ihres Berufes zu besonderer Sorgfalt, zur

Achtung der Menschenwürde und zur Einhaltung der Grundsätze, die im Pressekodex des

Deutschen Presserates festgelegt sind.


Erläuterungen der DJV
Aufnahmerichtlinien


Im Einzelfall können sich Abgrenzungsprobleme durch Veränderungen des journalistischen

Berufsfeldes ergeben, zum Beispiel infolge der technischen Entwicklung sowie durch die

Annäherung verwandter Berufe aus den Bereichen Organisation, Unterhaltung, Technik und

Öffentlichkeitsarbeit/Werbung/Marketing.

Der DJV und seine Landesverbände bewerten Zweifelsfälle auf der Grundlage des

„Berufsbildes Journalistin/Journalist“, wobei im Einzelfall nicht die jeweilige

Berufsbezeichnung, sondern die konkreten Aufgaben und das Maß der eigenschöpferischen

Tätigkeit entscheidend sind.

Auf dieser Grundlage können beispielsweise aufgenommen werden:

-  Programmpräsentatorinnen/‐präsentatoren (wie Moderatorinnen/Moderatoren,

Musik‐redakteurinnen/‐redakteure oder Sprecherinnen/Sprecher), und Programm‐

Promoter (Trailer‐ und Jingleproduktion) sofern sie überwiegend Informationen auf

Grund eigener Auswahl und/oder Bearbeitung vermitteln;

-  Medienarchivarinnen/‐archivare und Mediendokumentarinnen/‐dokumentare,

sofern sie die redaktionelle Arbeit durch selbstständige Recherchen begleiten;

-  Blogger/innen, Webdesigner/innen, Mediengestalter/innen und Content‐

Manager/innen u. Ä., sofern sie überwiegend journalistisch arbeiten;

-  Kameraleute in der aktuellen bzw. dokumentarischen Berichterstattung, sofern sie

ihre Motive weitgehend selbst auswählen;

-  Cutterinnen/Cutter, sofern sie die Schnittfolge aktueller bzw. dokumentarischer

Beiträge weitgehend bestimmen;

-  Mitarbeiter/innen in der Presse‐ und Öffentlichkeitsarbeit, sofern sie überwiegend

die im Berufsbild aufgeführten journalistischen Leistungen erbringen.

 

 

 

 

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