11. Februar 2016

zeit.de: Kreative Mittagspause für gleichen Lohn

Vor der Redaktion von zeit.de in Kreuzberg. Foto: A.Gählert

Unter dem Hashtag  #zoffline hat sich heute die gesamte Berliner Belegschaft von zeit.de demonstrativ sich zur „kreativen Mittagspause“ vor dem Redaktionsgebäude versammelt.


Bei den laufenden Haustarifverhandlungen fordern sie, wie ihre Hamburger Kollegen bezahlt zu werden: nämlich genauso nach dem Zeitschriften-Tarifvertrag wie die Belegschaft der gedruckten Wochenzeitung DIE ZEIT. Das bisherige Angebot der Geschäftsleitung liegt noch weiter darunter.
Bei  nasskaltem Wetters rückten auf dem Askanischen Platz in Kreuzberg die mehr als 60 Redakteure, IT-Experten, studentischen Mitarbeiter und andere zum Gruppenfoto eng zusammen.

Über den Verlauf der Tarifverhandlungen wurde der Twitter-Account https://twitter.com/ZON_402 (der HTTP-Statuscode 402 steht für „payment required“) eingerichtet.

Hier ein Bericht in der taz vom 12.02.16

11. Februar 2016

Ausstellungseröffnung "Erika Rabau"

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo


Der Star wurde schmerzlich vermisst. Was im Berlinale-Eröffnungsfilm „Hail, Caesar“ zu einem kurzweiligen Filmspaß wird, löste bei der Vernissage der Ausstellung „Erika“ in den Räumen der Geschäftsstelle des DJV Berlin bange Fragen ihrer Freunde, langjährigen Wegbegleiter und Fans aus. Erika Rabau konnte diesen Abend zu ihren Ehren nicht erleben. Nach einem Unfall lag sie lange im Krankenhaus und ist jetzt in der Reha.
Die Genesungswünsche und das Grußwort von Berlinale-Chef Dieter Kosslick überbringt Regisseur Samson Vicent, der die energische Fotografin auf dem Filmfest im Jahre 2007 für seinen Dokumentarfilm „Der Puck von Berlin“ begleitet hatte. Er erzählte im lockeren Gespräch von seiner Faszination für die Grande Dame der deutschen Celebrity-Fotografie, deren markanter Stimme die Stars und Sternchen der Leinwand gerne folgten. Dass sich die Arbeitsbedingungen für die Fotografen bei den Filmfestspielen in den darauf folgenden Jahren durch die der Sponsoren verändert haben, erzählte anschließend Norbert Kesten, einer der Nachfolger von Erika Rabau als offizieller Berlinale-Fotograf.
Rund 100.000 Fotos aus dem reichen Schatz von mehr als 2 Millionen Negativen im Archiv von Erika Rabau hat  Samson Vicent eingescannt. Eine Auswahl von knapp 40 Bildern mit unverwechselbaren und magischen Momenten ist nun wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Roman Polanski, Stewart Granger, Lex Barker und Liza Minelli beim Feiern. Maria Schell im Fahrstuhl des Kempi, Gina Lollobrigina auf der Trabrennbahn, Kirk Douglas in Schlaghosen an einer Bushaltestelle vor dem Europa-Center. Völlig eingeschüchtert wirkt dagegen Renate Krößner bei der Pressekonferenz. Erika hat, was einen guten Fotoreporter auszeichnet. Ein bestechend gutes Auge für die Stimmung und das Besondere des Augenblicks. Der Verband dankt der DEFA-Stiftung für die Unterstützung.

10. Februar 2016

Besuch der Österreichischen Botschaft

Zu Gast: Mitglieder des DJV Berlin Foto: Botschaft Österreich

Am Donnerstag, dem 4. Februar 2016, besuchten rund 20 Mitglieder des DJV Berlin die Österreichische Botschaft.
In Zusammenarbeit mit dem Europa-Ausschuss hatte der Botschaftsrat Walter Hecher zu diesem Treffen eingeladen, um über die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und seinem Nachbarn zu sprechen. Botschaftsrat Hecher beschrieb das Verhältnis beider Ländern als freundschaftlich. Die Arbeit unterscheide sich schon dadurch von der in österreichischen Botschaften in anderen Ländern, dass es vor allem um Detailarbeit gehe, da die Österreicher sehr gut über die Situation in Deutschland informiert sind.
Zur Flüchtlingssituation sagte Hecher, dass eine europäische Lösung gefunden werden muss, bis dahin müsse es notgedrungen vereinzelte nationale Maßnahmen geben. „Wir müssen untereinander und miteinander reden. Keiner darf das Gefühl haben, übervorteilt zu werden.“
Im Anschluss sprach Dr. Heinz Walter vom Außenwirtschafts-Center zu den wirtschaftlichen Beziehungen und erläuterte die Aufgaben des Centers. Auch wirtschaftlich gebe es enge Verflechtungen.
Welche Rolle Deutsche für die Wirtschaft Österreichs tatsächlich spielen, machte der folgende Sprecher deutlich, Uwe Hofer, der über die Digitalisierung des Urlaubslandes Österreich sprach. 2015 gab es 39,4 Mio. Ankünfte und 135,2 Mio. Übernachtungen, so der Geschäftsführer der Exozet Wien. Tourismus ist also ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Ein Fünftel der Vollzeit-Arbeitsplätze sind in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.
Doch die Branche ist im Umbruch. Hofer, der mit Exozet Unternehmen zum Digitalen Wandel berät und sie hindurch begleitet, skizzierte die letzten 15 Jahre und die Veränderungen, die dadurch entstanden. Los ging es 2000 mit Bewertungsportalen, es folgten Content-Plattformen und Soziale Medien. Weiter ging es ab 2007 mit Reiseportalen, 2012 Geo-Targeting und es wird 2016 nicht mit Virtual Reality-Brille enden. Hofer sagt: „Die Wertschöpfungskette verändert sich, Barrieren werden aufgehoben und Angebote stehen unmittelbar nebeneinander.“ Möglicherweise werde es eines Tages keine regionalen Tourismus-Organisationen mehr geben (müssen), da touristische Anbieter ausschließlich direkt mit der Zielgruppe kommunizieren. Große Chancen, aber auch große Herausforderungen, denen sich Österreichs Touristiker stellen. Hofer schloss mit einem Beispiel für gelungene touristische Kommunikation der Österreich Werbung.

9. Februar 2016

DJV unterstützt Aufruf der Initiative Urheberrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband hat alle Journalistinnen und Journalisten aufgefordert, sich dem Aufruf der Initiative Urheberrecht für die Reform des Urhebervertragsrechtsanzuschließen. In dem Aufruf, der auf www.urheber.info veröffentlicht wurde, wird der Gesetzgeber zur zügigen Verabschiedung der Reform im Sinne der Urheber aufgefordert.

„ Es wird höchste Zeit, dass im Urhebervertragsrecht endlich die Instrumente gestärkt werden, die zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligter und damit zur Stärkung der Position der UrheberInnen und KünstlerInnen führen“, heißtes wörtlich. Ziel der Reform müsse sein, „das Verhältnis von UrheberInnen, ausübenden KünstlerInnen und Verwertern in eine faire Balance zu bringen“.

DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall erinnerte daran, dass freie Journalisten in ihrem Verhältnis zu Verlagen und Rundfunksendern weitdavon entfernt seien, auf gleicher Augenhöhe zu agieren: „In der Praxisdiktieren die Medienunternehmen die Konditionen. Die Freien können nur entscheiden, ob sie zu den vorgegebenen Bedingungen Texte, O-Töne und Fotos liefern wollen oder nicht.“ Damit müsse Schluss sein. Deshalbbegrüße der DJV alle Bestrebungen, die die Rechte der Urheber stärken wollten. Überall forderte insbesondere alle Freien auf, den Aufruf der Initiative Urheberrecht zu unterzeichnen: „Wir müssen deutlich machen, wie wichtig uns diese Reform ist.“

19. Januar 2016

DJV-Fachtagung "FRAU MACHT MEDIEN"

Flyer der Fachtagung

Am 12. und 13. März 2016 wird zum elften Mal „Frau Macht Medien“ in Köln stattfindet. Titel ist diesmal „Weibsbilder – Profile. Produkte. Profite.“  
In einem Workshop soll untersucht werden, wie oft und mit welchen Themen es Frauen in die Medienberichterstattung schaffen. Wie sich das Profil als Journalistin und die Prominenz als Politikerin miteinander vertragen, erläutert Michelle Müntefering in ihrem Impulsreferat zur Eröffnung.
Um Stolperfallen der eigenen Karriereplanung geht es in einer Podiumsdiskussion am ersten Veranstaltungstag, den „Sofa-Talk“ zum Abschluss am 13. März bestreitet die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann.
Mechthild Mäsker, Vorsitzende des DJV-Fachausschusses Chancengleichheit, begründet das Motto der Tagung so: „Wie Frauen in den Medien dargestellt werden, hat mit unserer Berufsausübung zu tun, unserem persönlichen Profil als Journalistin, den Produkten, für die wir arbeiten oder die wir herstellen, und den Profiten, die wir damit erwirtschaften (wollen).“ Darum also „Weibsbilder – Profile, Produkte, Profite.“
Weitere Infos können hier abgerufen werden.

Update 22.01.16
Der DJV-Journalistinnentag FRAU MACHT MEDIEN hat aus aktuellem Anlass das Thema seiner Podiumsdiskussion geändert:
Unter dem Titel „PROVOKATION: Das Frauenbild in Deutschland im Spannungsfeld von Sexismus, Flüchtlingspolitik und Medienalltag“ diskutieren am 12. März fünf Kolleginnen über das, was sich seit der Silvesternacht an Debatten ergeben hat. Die Berichterstattung über die Vorkommnisse in Köln hat in der Politik, in den Medien und in der Gesellschaft den Diskurs über die Flüchtlingspolitik grundlegend verändert.

13. Januar 2016

DJV startet Blog zur Gewalt gegen Journalisten

Dokumentiert Gewalt gegen Journalisten: augenzeugen.info

Augenzeugen.info heißt der Blog, den der Deutsche Journalisten-Verband am heutigen Mittwoch gestartet hat. Hier kommen Journalistinnen und Journalisten zu Wort, die Opfer von rechtsextremer Gewalt wurden oder Übergriffe auf Journalisten miterlebt haben.
Die Augenzeugenberichte in Wort, Bild und Video sollen durch Interviews mit Experten und Politikern angereichert werden. Initiator und presserechtlich Verantwortlicher von Augenzeugen.info ist DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall, der als Journalist bereits seit zwei Jahrzehnten über den Rechtsextremismus berichtet.
„Viel zu lange haben Politik, Polizei und weite Teile der Öffentlichkeit über die Entwicklungen am rechten Rand der Gesellschaft hinweg gesehen“, moniert Überall. „Hier artikulieren sich erklärte Gegner unserer demokratischen Werte.“ Die Journalisten hätten sie sich zu Zielscheiben ihres Hasses erkoren.

12. Januar 2016

Impressionen von Demonstration für die Pressefreiheit in Polen am 9. Januar in Berlin

Foto: B. Lammel

Foto: B. Lammel

Foto: B. Lammel

Foto: B. Lammel

Foto: B. Lammel

Foto: B. Lammel

Foto: B. Lammel


Ein kurzes Video kann hier abgerufen werden: https://youtu.be/2xJf14KBfJ0

6. Januar 2016

Demonstration für die Pressefreiheit in Polen am 9. Januar in Berlin

Das Komitee zur Verteidigung der Demokratie (KOD - Komitet Obrony Demokracji) in Polen ruft alle Journalistinnen und Journalisten am Sonnabend, 9. Januar 2016, zu einer Protestkundgebung in Berlin auf. Die Versammlung beginnt um 14 Uhr vor dem Haus der ehemaligen polnischen Botschaft, Unter den Linden 52.

Hintergrund sind die jüngsten Einschritte der polnischen Regierung von Ministerpräsidentin Beata Szydlo in den öffentlich-rechtlichen Medien. Das KOD wirft der Regierung unter der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) vor, wichtige Positionen in Medien, Justiz und Verwaltung unter die Kontrolle der PiS bringen zu wollen.

Diese Machtkonzentration gefährdet die Unabhängigkeit der Medien. So sollen die öffentlich-rechtlichen Sender in Kulturinstitute umgewandelt werden, an deren Spitze jeweils ein vom Kulturminister Piotr Gliński ernannter Chef steht. Die Rundfunkgebühr soll nach dem Willen Glińskis abgeschafft und durch eine Steuer ersetzt werden.

„Eine solche Art von Staatsmedien kann seine Aufgaben nicht wahrnehmen“ äußert sich der Vorsitzende des DJV Berlin Bernd Lammel und ergänzt: „So wird die unabhängige Berichterstattung und kritische Betrachtung durch die Medien kaum noch möglich sein."
Zeitgleich zur Demonstration in Berlin findet in Warschau eine Protestaktion vor dem öffentlich-rechtlichen Sender TVP statt.

21. Dezember 2015

Tarifverhandlungen: zeit.de verweigert ZEIT-Gehälter

Screenshot vom 21.12.2015 (http://www.zeit.de/karriere/index)

Auch in der zweiten Tarifrunde Mitte Dezember hat sich die Geschäftsführung von ZEIT Digital / Online geweigert, gleiche Gehälter für Print– und Online-Journalisten am Standort Berlin zu akzeptieren. Diese Forderung hatten JVBB, ver.di und der DJV Berlin aufgestellt.

Die Arbeitgeber haben lediglich „Eckpunkte“ eines  Angebots vorgelegt, aber die Gewerkschaftsforderung nach einer Angleichung der Gehälter an Hamburger Bedingungen abgelehnt. mehr

18. Dezember 2015

Neue Vorstandsmitglieder gewählt

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Foto: Simone Ahrend, sah-photo


Die Mitgliederversammlung des DJV Berlin hat am vergangenen Mittwoch die vakanten Stellen im Vorstand neugewählt. Die vormalige Beisitzerin Astrid Sonja Fischer ist nun stellvertretende Vorsitzende, ebenso wie Anne Jacobs, die neu in den Vorstand gewählt wurde. Mario Bandi komplettiert das Gremium als neuer Beisitzer.  
Neben den Wahlen stellte sich der Vorsitzende des DJV Berlin, Bernd Lammel, gegenüber den Mitgliedern zu den Stasi-Vorwürfen des rbb. Die Mitglieder sprachen sich für den vom Vorstand eingeschlagenen Weg einer wissenschaftlichen Aufarbeitung aus.

10. Dezember 2015

Johann Oberauer GmbH (kress.de) erkennt von Bernd Lammel erwirkte einstweilige Verfügung an

Wie unter der Überschrift „Landgericht Berlin untersagt Behauptung einer MfS-Tätigkeit“ vom 04.11.15 berichtet, hat der Vorsitzende des DJV Berlin, Bernd Lammel, gegen die auf der Internetseite kress.de veröffentlichte Berichterstattung der Johann Oberauer GmbH vor dem Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung erwirkt. Danach wurde dieser aufgegeben, die Verbreitung zahlreicher Behauptungen zu unterlassen, wonach feststünde, dass Bernd Lammel für das MfS gearbeitet haben solle.
Mit Anwaltsschreiben vom 25.11.2015 hat die Johann Oberauer GmbH die einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin – einem rechtskräftigen Urteil gleichstehend – anerkannt. Die Berichterstattung wurde zwischenzeitlich von der Internetseite kress.de entfernt.
Zudem laufen weitere Verfahren von DJV Berlin-Mitgliedern gegen die Berichterstattung der Internetseite kress.de wegen der Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen.

4. Dezember 2015

DJV Berlin trauert um Harald Karas

Harald Karas Foto: privat

Einer der beliebtesten Fernsehmoderatoren ist heute gestorben. Harald Karas wurde 88 Jahre alt und war langjähriges Vorstands- und Ehrenmitglied im DJV Berlin. Jahrzehntelang informierte er die Berlinerinnen und Berliner über das politische Tagesgeschehen der Nachkriegszeit: Besuch von J. F. Kennedy, Studentenunruhen oder Viermächteabkommen.

Harald Karas wurde 1927 in Ottendorf bei Dresden geboren. Nach kurzer Arbeit als Volksschullehrer flüchtete er 1949 nach Berlin und studierte Publizistik an der Freien Universität.
Ab 1951 begann er seine Karriere beim NWDR als Nachrichtensprecher und wechselte 1954 zum SFB, wo er ab 1958 der Moderator der ersten Abendschau wurde. Unter seiner Leitung erreichte die Sendung Einschaltquoten von 40 Prozent.
Am 01. April 1970 moderierte der die 3482. Abendschau aus dem Studio B des SFB und die erste, die in Farbe gesendet wurde. Zwei Jahre später erhielt er das Bundesverdienstkreuz.
1989 berichtet er aus der Bernauer Straße vom Fall der Mauer. 28 Jahre zuvor hatte er von derselben Stelle den Bau der Mauer kommentiert.

Der DJV Berlin trauert um Harald Karas, der für einen objektiven, vertrauenswürdigen und unaufgeregten Journalismus stand.

2. Dezember 2015

Kunsthaus Dahlem - Spannende Einblicke und Zugewinn an Erkenntnissen

Im Kunsthaus Dahlem Foto: Sönke Tollkühn

Von Robert Meuser   

"Das ist eine tolle Sache", sagt einer aus unserer Besucher-Gruppe. Eine andere meint: "Bewundernswert diese großartige Präsentation von Kunstwerken." - Zu dieser Zusatzveranstaltung im neu eröffneten "Kunsthaus Dahlem" hatte die Vorsitzende des Fachausschusses Generation+, Ann Schäfer, initiativ erfolgreich eingeladen. Sie selbst war zufällig spontan auf diesen Ausstellungsort mit großartigen Werken der Bildhauerei von Plastiken und Skulpturen und der Malerei aufmerksam geworden. mehr

17. November 2015

Google Talk Berlin: Digitaler Journalismus - Wandel als Chance?

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel


Rund 150 Teilnehmer trafen sich am gestrigen Montagabend zum Diskussions- und Informationsabend rund um den “Digitalen Journalismus” auf Einladung von Google, dem Medienmagazin „Nitro“ und dem DJV Berlin. Zu Beginn der Veranstaltung standen Ihnen Experten zu Fragen rund um die “Digital News Initiative” sowie das “Google News Lab” zur Verfügung.

In der anschließenden Gesprächsrunde mit der Moderatorin Marwa Eldessouky diskutierten Roland Tichy, Publizist, Herausgeber (rolandtichy.de), Carline Mohr, Head of Social Media (bild.de), Ilse Mohr, Journalistin und Bloggerin (silvernerd.de), Stefan Niggemeier, Medienjournalist (stefan-niggemeier.de), Frank Schmiechen, Chefredakteur Gründerszene (gruenderszene.de) die Chancen und Risiken, die der Medienwandel mit sich bringt.

Der Meinungsaustausch setzte sich im folgenden Get-Together bis in die späte Nacht fort.

14. November 2015

Attentats du 13 novembre 2015 en Île-de-France - Anschläge von Paris am 13. November 2015

Le cauchemar est devenu réalité. Face à vos douleurs nous, les journalistes berlinoise stupéfiés, nous sommes avec vous et nous vous rejoignons à votre deuil.

Wir, die Berliner Journalistinnen und Journalisten, schockiert von dem Unvorstellbaren des Wirklichkeit gewordenen Terrors, stehen an der Seite aller die leiden und trauern.


Au nom du comité de DJV Berlin -
Für den Vorstand des DJV Berlin: Wolf Siegert

13. November 2015

Impressionen der Vernissage - DOCMA Award 2015

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: Bernd Lammel

Foto: sah/Simone Ahrend

Foto: sah/Simone Ahrend

Foto: Bernd Lammel


Der Mensch ist neugierig. Schon immer gab es ein Interesse am Privatleben anderer. Früher blieb es meist bei Klatsch und Tratsch, doch mit der Erfindung der Fotografie wurde es möglich, Privates ins Bild zu setzen und öffentlich zu machen. Die Beute der Paparazzi, eingefangen mit dem Teleobjektiv, das mit der Handykamera geschossene Selfie oder die unbemerkten Aufnahmen der Überwachungskameras gewähren intime Einblicke und zeugen von einer ganz eigenen Bildsprache.
Beim diesjährigen DOCMA Award, dem renommiertesten Wettbewerb für digitale Kunst im deutschsprachigen Bereich, steht das Verhältnis zwischen Kamera und Privatsphäre im Fokus.
Zur Ausstellungseröffnung der besten Arbeiten waren am gestrigen Abend ca. 80 Interessierte in die Geschäftsstelle des DJV Berlin gekommen, um auch mit einigen Gewinnern des diesjährigen Preises über die Arbeiten zu plaudern.
Die Ausstellung ist noch bis Anfang 2016 in unserer Geschäftsstelle zu sehen.

9. November 2015


Filmpremiere "DEMOCRACY – IM RAUSCH DER DATEN"

Diskussionsrunde nach dem Film Foto: Alexander Czekalla

“Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts - wer sie besitzt hat die Macht!”, heißt es in der Einleitung des Dokumentarfilms "DEMOCRACY – IM RAUSCH DER DATEN". Doch wer kontrolliert den Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Antworten auf diese Fragen liefert der Regisseur David Bernet in seinem Film und gibt dabei erstmals auch direkte Einblicke hinter die Kulissen der Entstehung des europäischen Datenschutzgesetzes.

In Kooperation mit dem farbfilm verleih lud der DJV Berlin am Freitag den 06. November zur Premiere des schwarz-weiß Dokumentarfilms ins Kino des Urania e.V. Berlin. Im Anschluss an die Vorführung diskutierten der Regisseur David Bernet sowie die Protagonisten seines Films Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission a. D. (MdEP), Jan Philipp Albrecht, Verhandlungsführer der EU-Datenschutzreform (MdEP), sowie der Berliner Datenschutzbeauftragte, Dr. Alexander Dix, miteinander. Moderiert wurde die Gesprächsrunde durch das Vorstandsmitglied des DJV Berlin Dr. Wolf Siegert.

7. November 2015

Werner "Kümmel" Droth zum 90. Geburtstag

Es war im November 1925 in einem Seitenfügel am Kotti als Werner Droth das Licht der Welt erblickte. Einige Jahre später fing er an zu malen: Fresken auf die Hauswand hinter der Teppichstange auf dem zweiten Hof. Das gab schlechte Kritiken vom Hausmeister und gute vom neunjährigen Fräulein Lademann.

Während des Grafikstudiums an der Hochschule für Bildende Künste (heute UdK) entstanden die ersten politischen Karikaturen für die Westberliner Blätter (Puck, Blickpunkt und Telegraf). 1952 bis 1972 war er ständiger Mitarbeiter der Berliner Tageszeitung Nachtdepesche und veröffentlichte über 15 Jahre seine tägliche Karikatur zum Berliner Zeitgeschehen unter dem Pseudonym „Kümmel“ im Berliner Telegraf.

Ab 1994 arbeitete er bis in die neunziger Jahre für die Handelsrundschau aus Hamburg. Als „Ausgleichssport“ (Zitat: Werner Droth) verfasste er Kinder- und Kurzgeschichten sowie Glossen mit Berliner Schnauze unter den Pseudonymen: Kutte Kaminski, Krause Fuffzehn und BSR-Putzke.
Der DJV Berlin gratuliert seinem Mitglied der ersten Stunde Werner Droth zum 90. Geburtstag.

"Kümmel"-Karikartur im Telegraf (1959)
Werner Droth an seinem 90. Geburtstag Foto: Bernd Lammel
"Kümmel" - Selbstporträt

6. November 2015

Über Glücksmomente und schwarz-weiß Berichterstattung

Vice-Chefredakteur Tom Littlewood (4.v.l.) mit dem FA Junge des DJV Berlin im Vice-Konferenzraum. (Bild: Negar Ghalamzan)

Wie entsteht eine Vice-Story? Was ist objektive Relevanz? Weshalb ist Vice so erfolgreich? Und wie gestalten sich eigentlich die Abläufe in der multimedialen Vice-Redaktion? Auf diese und viele weitere Fragen gab der Chefredakteur von Vice Deutschland, Tom Littlewood, bei einem Besuch der Vice-Redaktion des FA Junge interessante Antworten. Littlewood sprach auch über Glücksmomente in seinem Job. Er stellte klar, wie wichtig ihm der Aufbau junger Talente sei und berichtete über die Zusammenarbeit mit den internationalen Vice-Redaktionen. Kritik übte der Chefredakteur an der "schwarz-weiß Berichterstattung" in den Medien. Im Anschluss an das Treffen mit Littlewood führte die PR-Leiterin von Vice Deutschland, Negar Ghalamzan, durch die Redaktionsräume.

Der nächste Redaktionsbesuch des FA Junge ist bereits in Planung. Wer dabei sein möchte, sollte sich nach Ankündigung schnell per Email anmelden, denn die Teilnehmerliste für den Besuch bei Vice war innerhalb weniger Minuten restlos gefüllt.

4. November 2015

Landgericht Berlin untersagt Behauptung einer MfS-Tätigkeit

Das Landgericht Berlin hat auf Antrag des Vorsitzenden des Berliner DJV, Bernd Lammel, gegen den Betreiber der Internetseite kress.de eine einstweilige Unterlassungsverfügung erlassen. Danach ist es kress.de verboten, zahlreiche Behauptungen des sogenannten „DDR- und Stasi-Experten“ Jochen Staadt weiter über seine Internetseite zu verbreiten. Dieser hatte als feststehend behauptet, Bernd Lammel habe zu DDR-Zeiten als Inoffizieller Mitarbeiter des MfS über Personen berichtet, darunter über den Britischen Botschafter und über Bürger, die bei dortigen Veranstaltungen anwesend waren.
Bernd Lammel hatte dies stets in Abrede gestellt und darauf verwiesen, daß es in den Unterlagen weder eine Verpflichtungserklärung von ihm gibt, noch irgendwelche von ihm selbst gefertigte Berichte. Das Landgericht ist seiner Ansicht gefolgt, wonach die MfS-Unterlagen nicht ausreichen, Bernd Lammel eine MfS-Tätigkeit zu unterstellen.
Beschluss des LG Berlin vom 03.11.15

4. November 2015

Verbandstag 2015: Vier wichtige Forderungen für freie Journalisten beschlossen

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend

Fotos: Simone Ahrend


Der Verbandstag des DJV, der vom 01. bis zum 03. November 2105 in Fulda tagte, verurteilte den Versuch des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger e.V., die Gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen bei den laufenden Verhandlungen mit den Gewerkschaften zu Ungunsten der Urheber der Texte und Fotos zu  verändern. Die Verleger leisten mit ihren Vorstellungen einen Offenbarungseid zur Wertschätzung der Arbeit ihrer Mitarbeiter.

Die öffentlich-rechtlichen Sender wurden aufgefordert, Beitragsübernahmen zwischen den Anstalten zeitnah an die Urheber zu melden und zu vergüten. 

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles wurde aufgefordert, die Sonderregelung für den Bezug von ALG 1 unter erleichterten Bedingungen für kurzfristig beschäftigte Publizisten über den 31. Dezember 2015 hinaus zu verlängern und die Bezugsbedingungen zu verbessern. 

Bei Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wurden Verbesserungen In der Pflegegesetzgebung angemahnt, damit auch Selbständige abgesichert sind, wenn sie kurzzeitig die Pflege ihrer Angehörigen übernehmen.  

Die Dokumentaion als pdf-Datei finden Sie hier.

20. Oktober 2015

Mehr Geld für rbb-Mitarbeiter

Gehälter, Honorare und Betriebsrenten im rbb steigen wieder. Die Gewerkschaften ver.di und DJV Berlin/JVBB haben sich mit der Geschäftsleitung auf die Eckpunkte eines neuen Gehalts- und Honorar-Tarifvertrags geeinigt.

2,0% + 2,0 % mehr erhalten die Festen zum 1.10.2015 und 01.10.2016. Die zweite Erhöhung wird für die unteren Einkommensgruppen auf 75 Euro aufgestockt. Die Versorgungsleistungen werden nach den geltenden Tarifverträgen angepasst.
Außerdem wird die Vergütungstabelle um 0,4 % erhöht, falls es bis 31.03.2017 zu einer ARD-weiten Einigung zwischen Gewerkschaften und Anstalten über die umstrittene Rentendynamisierung kommt.

2,1% + 2,3 % bekommen die Freien zu den gleichen Terminen. Erhöht werden die realen („typischerweise gezahlten“) Honorare. Zusätzlich wird der Grundstock für einen Fonds zur strukturellen Anhebung der Freien-Honorare gebildet. Falls es in den laufenden Verhandlungen mit der Geschäftsleitung zur Honorarstruktur – Anpassung der Tagessätze an die Festen - nicht zu einem Ergebnis kommt, werden die Gelder nach zwei Jahren an die arbeitnehmerähnlichen („12a“)-Freien ausgezahlt.
Die Details des Tarifvertrags werden jetzt ausgearbeitet. Der fertige Text muss dann von den Tarifkommissionen der Gewerkschaften genehmigt werden.

14. Oktober 2015

Strahlender Ausflug

In der Schaltzentrale des ehemaligen KKW Rheinsberg Foto: Manfred Vieweg

Die Fahrt auf Initiative des Fachausschuss Generation+ nach Rheinsberg zur Besichtigung des ehemaligen Atomkraftwerks erfolgte bei bestem Wetter am 26. August morgens um 10.00 Uhr.

Die Kosten für den gemieteten Bus übernahm auf Antrag der Verband. Das Interesse war erfreulich groß, so groß, dass eine Wunsch-Warteliste leider übrig bleiben musste. mehr

8. Oktober 2015

Erklärung des Vorstands des DJV Berlin

Der Vorstand des DJV Berlin hat in seiner letzten Sitzung über die Beschuldigungen gegen seinen Vorsitzenden Bernd Lammel beraten, die in der Sendung »Abendschau« des rbb Fernsehen am 13. 9. 2015 erhoben wurden. Bernd Lammel hat die Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Vor dieser Vorstandssitzung hatte Bernd Lammel Kontakt zur Behörde aufgenommen und erstmals selbst Akteneinsicht erhalten. Er berichtete, dass sich die Vorwürfe einer Tätigkeit für das Ministerium für Staatsssicherheit der DDR durch die in der Unterlagenbehörde vorhanden Dokumente nicht bestätigen lassen. Der Vorstand des DJV Berlin arbeitet derzeit mit Hilfe von Experten an einer transparenten Aufarbeitung der historischen Relevanz der in den Unterlagen verzeichneten Vorgänge. Aufgrund der Komplexität der Fragestellung wird dieses noch einige Zeit benötigen. Im ersten Schritt veröffentlicht der DJV Berlin daher im Folgenden eine Erklärung seines Vorsitzenden. Schritte zur Regulierung des entstandenen Schadens, den die falsche Berichterstattung des rbb verursacht hat, werden derzeit geprüft.

Erklärung Bernd Lammel (pdf-Datei)

Update 28.10.15

Der Vorstand hat die Unterlagen, die dem rbb und anderen Medien vorlagen eingesehen. In der Sache erfahrene Juristen und ein Historiker haben die Dokumente ebenfalls in Augenschein genommen. mehr

14. September 2015

Stasi-Vorwurf nicht bestätigt

Am Sonntag, 13. September 2015, hat der RBB in der Sendung Abendschau durch Verdachtsberichterstattung die Nachricht verbreitet, der Vorsitzende des DJV Berlin, Bernd Lammel, sei ein Inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gewesen.

Der Vorstand des DJV Berlin hat zum jetzigen Zeitpunkt keine Erkenntnisse, die die vorgebrachten Verdächtigungen bestätigen würden, da der Vorstand bisher keine Akteneinsicht nehmen konnte. Die Akteneinsicht wird kurzfristig beantragt. Danach werden die Gremien im DJV Berlin den Vorgang bewerten und entsprechende Beschlüsse fassen, die dann auch veröffentlicht werden.

3. August 2015

netzpolitik.org: Blamage für Politik und Justiz

Demo für Pressefreiheit: rund 1.200 Menschen solidarisieren sich mit den Machern von Netzpolitik.org Fotos: Bernd Lammel

Demo für Pressefreiheit: rund 1.200 Menschen solidarisieren sich mit den Machern von Netzpolitik.org Fotos: Bernd Lammel

Demo für Pressefreiheit: rund 1.200 Menschen solidarisieren sich mit den Machern von Netzpolitik.org Fotos: Bernd Lammel

Demo für Pressefreiheit: rund 1.200 Menschen solidarisieren sich mit den Machern von Netzpolitik.org Fotos: Bernd Lammel

Demo für Pressefreiheit: rund 1.200 Menschen solidarisieren sich mit den Machern von Netzpolitik.org Fotos: Bernd Lammel

Demo für Pressefreiheit: rund 1.200 Menschen solidarisieren sich mit den Machern von Netzpolitik.org Fotos: Bernd Lammel

Vor einem Jahr strahlte die ARD den Film zur Spiegel-Affäre vor 50 Jahren aus. Niemand hätte damals gedacht, dass der Chefankläger der Bundesrepublik ein halbes Jahrhundert später in gleicher Weise gegen engagierte journalistische Aufklärer vorgehen würde. Der schwerwiegende Vorwurf heißt Landesverrat. mehr

16. Juli 2015

Verschlechterung bei ALG1-Sonderregelung für Publizisten und Künstler geplant

Zurück zu alten Zeiten: Andrea Nahles Foto: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke)

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles plant bei der Novellierung der Sonderregelung für den Bezug von Arbeitslosengeld unter erleichterten Bedingungen (§ 142 Absatz 2 SGB III) eine Rolle rückwärts, die den Empfängerkreis weiter einschränken könnte. Das wurde am Rande des Empfangs der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Vorfeld der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 19. Juni 2015 in Berlin bekannt. mehr

29. Juni 2015

Grimme Online Award für neukoellner.net

Die neukoellner.net Preisträger des Grimme Online Award 2015 in der Kategorie "Information" mit dem TV-Moderator und Paten der Kategorie, Tobias Schlegel. Bild: Jens Becker, Grimme-Institut.

Der hyperlokale Magazin-Blog neukoellner.net hat den Grimme-Online Award in der Kategorie "Information" gewonnen. Der DJV Berlin gratuliert seinem Mitglied, dem Mitbegründer und aktuellen Geschäftsführer des neukoellner.net Max Büch sowie auch der Chefredakteurin Regine Lechner und ihrer Stellvertreterin Sabrina Markutzyk zu diesem herausragenden Erfolg. mehr

1. Juni 2015

Urhebervertragsrechts-Gesetz soll im Sommer kommen

Heiko Maas will das Urheberrecht reformieren. Foto: Frank Nürnberger

Von Katharina Dockhorn

Heiko Maas (SPD) kündigte bei der Verleihung der Deutschen Schauspielerpreise 2015 durch den BFFS am 29. Mai in Berlin an, die Rechte der Urheber zu stärken. Es könne nicht sein, dass Kreative, die eine angemessene Bezahlung einfordern, hinterher auf einer Schwarzen Liste zu landen, prangerte der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz in seiner Rede an. Diese Erfahrung fließt in den  Entwurf zur Reform des Urhebervertragsrechts ein, den der Politiker im Sommer vorlegen will. mehr

29. Mai 2015

Bilder überzeugen mehr als 1000 Worte

Peter Stawowy, Norbert Kesten, Michael Hiller und Sandro Viroli (v.l.n.r.) beleuchten die berufliche Lage der Bildjournlisten. Foto: Katharina Dockhorn

Von Katharina Dockhorn

Blogger Peter Stawowy hat den Wert eines guten Fotos schätzen gelernt. Und auch Sandro Viroli, Direktor des Landesfunkhauses Dresden des MDR weiß, dass ein gutes Bild Zeit und Mühe braucht. Die Journalisten brachen eine Lanze für den Erhalt des Berufsstands der Fotografen am Rande der Eröffnung der sehenswerten Ausstellung sächsischer Bildjournalisten in der Vertretung des Freistaats beim Bund in der Berliner Brüderstraße 11/12. mehr

8. Mai 2015

„Estonian Documents“ - Fotoausstellung mit Birgit Püve

Birgit Püve bereitet ihre Ausstellung beim DJV Berlin vor. Foto: Bernd Lammel

Foto: Birgit Püve

Foto: Birgit Püve

Foto: Birgit Püve

Im Beisein der Fotografin Birgit Püve wurde am gestrigen Donnerstag die Ausstellung „Estonian Documents“ eröffnet. Sie zeigt Porträts von Menschen, die teils Bekannte sind oder Leute, die Püve auf der Straße angesprochen hat. Der graue Hintergrund ist für die Fotografin eine Metapher für die Vergangenheit - nach Jahrzehnten sowjetischer Besetzung musste sich erst eine neue estnische Identität bilden. mehr

27. April 2015

Medialer Zündstoff: Der Umgang mit dem Islam

Christoph Schwennicke (Cicero), Moderatorin Anna Sauerbrey (Der Tagesspiegel), Özlem Gezer (Der Spiegel) Foto: Daniel Falk

Von Petra Sorge

Cicero-Chefredakteur Christoph Schwennicke und Spiegel-Redakteurin Özlem Gezer diskutierten am Donnerstag beim JVBB die Frage: Wie berichtet man sensibel über den Islam? Und wie weit darf Religionskritik gehen? Die Moderation übernahm Tagesspiegel-Redakteurin Anna Sauerbrey. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Mentees des gemeinsamen Mentoringsprogramms von JVBB und DJV Berlin. mehr

9. April 2015

Berichterstattung über Missstände bald "Verrat von Geschäftsgeheimnissen"?

Von Markus L. Blömeke

Der DJV-Bundesverband hat die EU-Kommission aufgefordert, die Interessen von Journalisten und deren Informanten in der geplanten Richtlinie zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen deutlicher zu berücksichtigen. mehr

27. März 2015

Innovators@Google in Berlin

Der DJV Berlin bedankt sich bei allen, die unserer Einladung (auch bei weiten Wegen aus anderen Landesverbänden) so zahlreich gefolgt sind. Das Publikum war online-affin, jung und gar nicht naiv. Diskutiert wurde bis spät in die Nacht. Wir freuen uns gemeinsam mit den Partnern genau den Nerv getroffen zu haben, denn die Workshops waren nach 36 Stunden ausgebucht.

27. März 2015

Mentorenprogramm: Generationen lernen voneinander

Foto: Bernd Lammel, D-Foto

Auch nach dem "Bergfest", der Halbzeit des einjährigen Mentoring-Programms von JVBB und DJV Berlin, soll es nicht bergab gehen. Vielmehr waren sich am Montagabend Mentees und Mentoren einig, dass sie auch in der zweiten Hälfte der Zeit voneinander lernen wollen. mehr

4. März 2015

Leistungsschutzrecht in die Mottenkiste

§ 87f UrhG regelt das Leistungsschutzrecht der Verleger

Von Katharina Dockhorn

Das achte Gesetz zur Änderung des Urhebergesetzes, das Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse, sollte ohne die versprochene Novellierung abgeschafft werden. Dafür sprachen sich die Experten des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages Prof. Gerald Spindler (Uni Göttingen), Rechtsanwalt Thomas Stadler (Freising) und Philipp Otto (iRights.info) aus. Prof. Malte Stieper (Uni Halle) sprach sogar davon, dass die Regelung in der vorliegenden Form nie hätte verabschiedet werden dürfen: der zu schützende Leistungsgegenstand sei unklar formuliert.
Nur Eva Inés Obergfell (HU Berlin) verteidigte das Gesetz und zog einen Vergleich zu Film- oder Musikproduzenten, die schon lange ein Leistungsschutzrecht besitzen. Doch auch sie räumte ein, dass der eigentliche Urheber vom Gesetzgeber vergessen wurde. Nach ihrem Verständnis stände diesen die Hälfte der durch das Gesetz generierten Einnahmen zu. mehr

28. Februar 2015

Neuer Rundfunkrat im rbb

Für die nächsten vier Jahre vertritt Susanne Stumpenhusen (verdi) die Journalistengewerkschaften im rbb-Rundfunkrat; hier mit dem DJV Berlin Vorsitzenden Bernd Lammel am Tag der Konstituierung. (Foto: rbb)

25. Februar 2015

12 Millionen Euro mehr für die "Deutsche Welle"

Logo Deutsche Welle an Gebäude Voltastraße, Berlin
Mehr Geld für die "Deutsche Welle": Zunächst händisch ausverteilt, ab 2016 dann automatisch. Foto (Ausschnitt): Andreas Praefcke (Lizenz: CC BY 3.0).

Von Katharina Dockhorn und Markus L. Blömeke

Monika Grütters
, Staatsministerin für Kultur und Medien, erhöht den Etat der "Deutschen Welle" um 12 Millionen Euro. Auf Nachfrage des DJV Berlin erläuterte die CDU-Politikerin den Zweck der Aufstockung.

Dem Koalitionsvertrag zufolge werden die Etats der nachgeordneten Kultureinrichtungen des Bundes – hierzu gehört die Berlinale – um die Mehrkosten aufgestockt, die sich aufgrund von Tarifsteigerungen ergeben. Die "Deutsche Welle" gehört allerdings nicht zu dieser Institutionengruppe. Gleichwohl wird sie maßgeblich aus dem Bundeshaushalt finanziert.

Grütters hat daher Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gebeten, ihr für die "Deutsche Welle" mehr als 10 Millionen Euro zusätzlich zuzuweisen. Schäuble soll von sich aus bereitwillig eine weitere Million draufgelegt haben. "Erfolgreich gebettelt", kommentierte hierzu der Branchendienst "turi2".

Die Zuweisung muss noch im Kabinett bestätigt werden. Dabei handelt es sich aber voraussichtlich nur um eine "Formsache", so "turi2". Angesichts der Dimensionen, mit denen sich Schäuble derzeit konfrontiert sieht, ist der Mehrbedarf des deutschen Auslandsfernsehens ohnehin unbeachtlich: Allein im Rahmen der bisherigen beiden Hilfspakete für Griechenland steht Deutschland für Kredite von etwa 80 Milliarden Euro gerade. Das entspricht dem gesamten Etat der Deutschen Welle – bis zum 24. Jahrhundert.

Ab 2016 sollen die Mehrkosten der "Deutschen Welle" durch den Bund per Automatismus übernommen werden.

18. Februar 2015

DJV Berlin-Projekt "Wie tickt die Berlinale"

FIPRESCI-Generalsekretär Klaus Eder auf der Verleihung der drei Preise der Internationalen Filmkritiker Assoziation gemeinsam mit Anna Dobler, Carolin
FIPRESCI-Generalsekretär Klaus Eder auf der Verleihung der drei Preise der Internationalen Filmkritiker Assoziation gemeinsam mit Mitgliedern des DJV Berlin-Projekts "Wie tickt die Berlinale" Foto: Christine Kisorsy

Die Bärenjagd ist beendet, und erstmals konnten junge Journalisten des DJV Berlin Berlinale-Luft schnuppern. 4000 Journalisten aus aller Welt beichten jedes Jahr vom größten Publikumsfestival der Welt, das in diesem Jahr411 Filme bot. Für die Teilnehmer des gemeinsam mit den Berliner Filmfestspielen aus der  Taufe gehobenen Projekts !Wie tickt die Berlinale" hatte Pressechefin Frauke Greiner ein attraktives Paket von zehn Filmen zusammengestellt. Nach der Pressevorführung bestand auf den Pressekonferenzen die Chance, alle Fragen loszuwerden.  Unter der Filmen waren der spätere Bären-Gewinner "Aferim!" aus Rumänien, " Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern" und der gefeierte Panorama-Beitrag "Nasty Baby". Auf der Preisverleihung der FIPRESCI, der Internationalen Organisation der Filmkritiker,  kamen die Kollegen mit Journalisten aus aller Welt schnell ins Gespräch.

4. Februar 2015

Berlinale 2015

Fotos: Bernd Lammel

„Wie tickt die Berlinale“ tauften DJV Berlin und die Berliner Filmfestspiele ihr gemeinsames Projekt, das in diesem Jahr aus der Taufe gehoben wurde. Sieben junge Mitglieder des DJV Berlin und zwei Schüler der Axel-Springer-Journalistenschule erhalten die Chance, erstmals Berlinale-Luft zu schnuppern, mit Filmemachern ins Gespräch zu kommen und Kontakte mit Kollegen aus aller Welt zu knüpfen. Zum Auftakt begrüßten Frauke Greiner, Pressesprecherin der Berlinale, und Bernd Lammel, Vorsitzender des Vorstands des DJV Berlin, die jungen Journalistinnen und Journalisten. Anschließend gab Hanns-Georg Rodek, verantwortlicher Filmredakteur der „Welt“, im Gespräch mit Katharina Dockhorn, Vorsitzende des FA Freie des DJV Berlin, eine Einführung in die Filmkritik, seine Arbeit, die Berlinale und die Zukunftsaussichten bei der Arbeit in diesem Metier. Fotos: Bernd Lammel

21. Januar 2015

Leben und Leiden in St. Petersburg: Fotoausstellung Alexander Petrosyan

Fotos: Alexander Petrosyan

Bis zum 10. März stellte der DJV Berlin Bilder des russischen Fotografen Alexander Petrosyan aus. Die Ausstellung ist vom Berliner Medienmagazin "NITRO" und dem Web-Portal "LiveBerlin.ru" (Живой Берлин) organisiert worden. Fotos: Alexander Petrosyan.

12. Januar 2015

Mahnwache vor dem Brandenburger Tor: Aufruf zur Teilnahme

Fotomontage "Je suis Charlie"
Montage: "Je suis Charlie", Patrick Subotkiewiez, veröffentlicht auf flickr.com (Lizenz: CC BY 2.0).

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft alle Journalistinnen und Journalisten zur Teilnahme an einer Mahnwache in Berlin am morgigen Dienstag auf. Die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Anschlags auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ findet am 13. Januar um 18 Uhr in Berlin-Mitte auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor statt. Mehr ...

20. Dezember 2014

­DJV Berlin strebt gemeinsame Akkreditierungsempfehlungen mit Messe Berlin und der Berlinale an

Die Rolling Stones bei der Berlinale (2008)
Die "Rolling Stones" kommen auch ohne Presseausweis auf die Berlinale. Wer nicht singen, sondern von dort berichten will, dem hilft ein Ausweis vom DJV Berlin. Foto: "Rolling Stones Berlinale Filmfestspiele 2008 Berlin", Mario Escherle (Lizenz: CC BY-SA 2.0).

Frauke Greiner, Sprecherin der Berlinale und Michael Hofer, Sprecher der Messe Berlin, sind kürzlich zu einem Gespräch in die Geschäftsstelle des DJV Berlin gekommen, um dort gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Bernd Lammel und  Geschäftsführer André Gählert Lösungen zu Problemen bei der Akkreditierung von Journalisten zu finden.

Schnell wurden sich die Teilnehmer darüber einig, dass Pseudo-Journalisten den Veranstaltern derzeit massiv das Leben schwer machen. Mehr ...

"Diese Menschen lieben ihren Sender!"

Porträtfoto Prof. Dr. Frank Überall
Kämpft für die Mitarbeiter der "Deutschen Welle": DJV-Bundesschatzmeister Prof. Dr. Frank Überall. Foto: Manfred Wegener.

Mitarbeiter der "Deutschen Welle" haben heute, unterstützt vom DJV, im Berliner Regierungsviertel gegen den Kahlschlag demonstriert, den der Sender angekündigt hat. Eine Aktion mit Folgen. DJV-Bundesschatzmeister Prof. Dr. Frank Überall über Sparrunden, Stiftungen und die Zukunft des deutschen Auslandsfernsehens. Mehr ...

15. Dezember 2014

"Die Billionen-Schuldenbombe": Impressionen vom Info-Abend mit Dr. Daniel Stelter

Fotos: Simone Ahrend / sah-photo

Geht Europa im Schulden-Strudel unter? Makroökonom Dr. Daniel Stelter (li.), Autor von "Die Billionen-Schuldenbombe" und "Die Schulden im 21. Jahrhundert", skizzierte im DJV Berlin Szenarien der weiteren Entwicklung des Euro-Raumes. Rechts im Bild: Moderator Jens Schrader. Fotos: Simone Ahrend / sah-photo.

12. Dezember 2014Gesetzesnovelle

Verbandsklagerecht zu Vergütungsregeln: Keine Unterstützung von Heiko Maas?

Foto Gebäude Bundesministerium der Justiz, Berlin
Foto: "Berlin, Mitte, Mohrenstrasse 37, Bundesministerium der Justiz" von Beek100 (Lizenz: CC BY-SA 3.0).

Wer als Journalist klagt, um die gemeinsamen Vergütungsregeln für Tageszeitungen einzufordern, ist raus. Das weiß auch Matthias Schmid, Leiter des Referats Urheber- und Verlagsrecht des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. Er bereitet einen Entwurf für eine Novelle des Urhebervertragsrechts vor. Mehr ...

7. Dezember 2014Studie zur Kreativwirtschaft

Film und Fernsehen: BB-Land verliert an Anziehungskraft

Foto "Berlin Startup Tour"
Bewegtbild-Branche Berlin-Brandenburg: Start-Ups statt Stellen? Foto: "Berlin Startup Tour", Dan Taylor / Heisenberg media (Lizenz: CC BY 2.0).

Bei flüchtiger Betrachtung könnte es kaum besser laufen: Die Zahl der Beschäftigten in der audiovisuellen Kreativwirtschaft Berlins und Brandenburgs nimmt kontinuierlich zu. Mehr ...

7. Dezember 2014Fachausschuss "Print"

Was im E-Book steckt

Illustration Info-Veranstaltung E-Book-Produktion
Quellfoto: Astrid Sonja Fischer / wirtschaftswort.de, Bearbeitung: Markus L. Blömeke

Welches Know-How braucht der Journalist, um selbst zum Verleger zu werden? Was ist der Unterschied zwischen einem E-Book und einem Book-on-demand? Welche Schritte des Herstellungsprozesses kann man selbst leisten, welche nicht? Mehr ...

28. November 2014DJV-Verbandstag

Weimar, 2014: Ein Rückblick

Foto Verbandstags-Teilnehmerin
Foto: Simone Ahrend

Im Zweifel immer schön streng nachrichtlich, das gilt auch für die Überschrift. Auch wenn sie einen Kommentar krönen soll. Mehr ...

19. November 2014Gesprächsabend Diepgen ./. Gysi

Mauerfall: „Ein demokratischer Aufbruch in Europa“

Foto Handshake Diepgen – Gysi
Foto: Norbert Kesten.

Pünktlich zum 25. Jubiläum des Mauerfalls hatte der DJV Berlin gemeinsam mit dem Märkischen Presse- und Wirtschaftsclub (MPW) zum Gesprächsabend „25 Jahre Mauerfall“ zwei Politiker eingeladen, deren Laufbahn und Blick auf die Ereignisse des Mauerfalls kaum unterschiedlicher sein könnten. Mehr ...

10. November 2014Berliner Nahostkolloquium

Journalisten in schwieriger Lage

Fotos: Charles Yunck

Ist der Journalismus in der arabischen Welt im Angesicht von Unsicherheit, Gewalt und wirtschaftlicher Not lediglich Spielball der Politik? Fotos: Charles Yunck Mehr …

1. November 2014 Wahl

Fachausschuss Bild-Vorsitzende im Amt bestätigt

Norbert Kesten ist am 20. Oktober als Vorsitzender des Fachausschusses Bild bestätigt worden, ebenso sein Stellvertreter Andreas Springer. Nach der Wahl gab es einen Rundgang durch die Austellung des Fotografen Thomas Billhardt. Er war persönlich vor Ort, um seine Arbeiten vorzustellen. Die ertaubte Fotografin Irina Tischer, die für einen Bundestagsabgeordneten und für Online-Medien arbeitet, nahm als Gast an der Veranstaltung teil. Der DJV Berlin organisierte die Übersetzung in Gebärdensprache (siehe Videoausschnitt).

1. November 2014Gesprächsabend mit Staatssekretär Krömer

"Berlin ist eine der sichersten Hauptstädte der Welt"

Foto: Bernd Lammel

Staatssekretär Bernd Krömer hat beim DJV Berlin über Polizeipräsenz im öffentlichen Raum, den Umgang mit "No go areas" und "racial profiling" gesprochen. Von Alexander Czekella Mehr... 

20. Oktober 2014Besser Online 2014

Wieviel Online verträgt Print?

Fotos: Heiko Assmann, Christiane Krüger, Alexander Czekalla


Online und Print passen strukturell nicht zusammen: Das war eine der Kernaussagen der DJV-Konferenz "Besser Online". 300 Journalisten hatten sich dort am Samstag in Berlin getroffen. Fotos: Heiko Assmann, Christiane Krüger, Alexander Czekalla Mehr...

6. Oktober 2014 Fotoausstellung Thomas Billhardt

Bilder aus dem Krieg

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Nur noch bis Anfang November 2014 können in der Geschäftsstelle die Bilder des Reportage-Fotografen Thomas Billhardt betrachtet werden. Berühmt machten ihn seine Fotos über
den Vietnam-Krieg und den Fall der Berliner Mauer. Mehr...

25. September 2014DJV Berlin und JVBB

Mentoringprogramm für junge Journalist/innen gestartet

Foto: Bernd Lammel, D-Foto

Der Journalistenverband Berlin-Brandenburg JVBB und der DJV Berlin haben ihr gemeinsames Mentoringprogramm für junge Journalist/innen gestartet. Die sieben „Tandems“ aus je einem Mentor und einem Mentee trafen sich am Montagabend zur Eröffnungsrunde. Mehr...

15. September 2014Senderumbau

Journalisten der Deutschen Welle wehren sich

Foto: DW/K. Danetzki

Der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg, will den Seder zu einem hauptsächlich englischsprachigen Fernseh-Nachrichtenkanal umbauen - und deutlich Personal abbauen. Zugleich plant Limbourg, mit chinesischen Staatssendern zu kooperieren. Der DJV befürchtet eine weichgespülte China-Berichterstattung. Mehr...

13. September 2014Saudische Kulturwoche

Zu Besuch beim saudischen Botschafter


Nur selten gibt es die Gelegenheit, hinter die Kulissen eines Botschaftsbetriebs zu schauen. Nun lud die Botschaft des Königreichs Saudi Arabien Mitglieder des DJV Berlin zu einem Besuch ein. Anlass ist die Saudische Kulturwoche. Von Clemens Glade (Text) und Bernd Lammel sowie Heiko Assmann (Fotos) Mehr...

8. September 2014Eröffnung der neuen Geschäftsstelle

Neue Räume - neue Ausrichtung


Der DJV Berlin hat seine neue Geschäftsstelle mit einer Feier eröffnet. Neben der Fotoausstellung des bekannten Dokumentarfotografen Thomas Billhardt präsentierten Studenten eine neue Kommunikationsstrategie für den Verband. Von Alexander Czekalla (Text) und Simone Ahrend (Fotos) Mehr...

Quelle: http://www.djv-berlin.de/nc/startseite/