TERMINE FACHAUSSCHUSS

Fachausschussvorsitzende

Foto: Privat

Katrin Schwahlen

Tel.: 030 / 88 91 300 (Geschäftsstelle)
E-Mail: post@katrinschwahlen.de
Web: Homepage, Xing, Twitter 

Werdegang: Katrin Schwahlen arbeitet als Freiberuflerin (Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeption) in Berlin. Sie hat in Oldenburg Biologie und in Berlin Publizistik studiert, bloggt für das Journalistennetzwerk jonet und ist Mitbegründerin des Pionierprojekts basis.wissen.schafft auf dem Tempelhofer Feld.

Stellvertretender Vorsitzender

Burkhard Schröder

Tel.: 030 / 88 91 300 (Geschäftsstelle)
E-Mail: burks@burks.de
Web: Blog

Werdegang: Burdkhard Schröder arbeitet als freier Journalist, Buchautor und Dozent in Berlin. Seine Schwerpunkte sind Datensicherheit und Neonazismus.


Ansprechpartner im Vorstand

Foto: N. Kesten

Thomas Leidel

Handy: 0177 / 84 32 168
E-Mail: tleidel@web.de
Web: Xing, Twitter

Werdegang: Thomas Leidel hat das journalistische Handwerk bei der Main-Post in Würzburg erlernt. Nach Stationen als Nachrichtenredakteur bei Deutsche Welle TV und dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heute rbb), wechselte er 1999 zum Nachrichtensender n-tv, wo er bis heute als freier Autor, Redakteur und  Community Manager in der Berliner Online-Redaktion arbeitet.

Fachausschuss Online

Im Fachausschuss Online werden aktuelle Entwicklungen im Online-Journalismus diskutiert und kritisch begleitet sowie Redaktionsbesuche und Seminare angeboten.

20. Juli 2014Löschanträge

Google räumt auf

Foto: Montage, Google-Screenshot

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs auf ein "Recht auf Vergessen" scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen: Kritische Berichte einiger Medien erscheinen nicht mehr in den Suchergebnissen von Google. Mehr...

11. Juli 2014ARD und ZDF

Berliner Abgeordnetenhaus will Mediathek-Fristen abschaffen

Foto: Screenshot

Die Sieben-Tage-Frist für die Mediatheken von ARD und ZDF soll auf Wunsch des Berliner Abgeordnetenhauses abgeschafft werden. Die Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender sollen ausgebaut werden. Mehr...

10. Mai 2014Fachausschuss Junge

Besuch bei der Community-Redaktion von Zeit Online

Foto: Frank M. Wagner

20.000 Kommentare moderiert das Community-Ressort von Zeit Online jede Woche. Die verantwortliche Redakteurin Annika von Taube erklärte Mitgliedern des Fachausschusses Junge von DJV Berlin und JVBB worauf es bei der Arbeit ankommt. Von Jana Lavrov und Alexander Czekalla Mehr...

12. Januar 2014Online-Inhalte

Deutsche Welle kooperiert mit Hürriyet

Foto: DW

Die Deutsche Welle und die türkische Tageszeitung Hürriyet arbeiten künftig zusammen. Hürriyet übernimmt Online-Weltnachrichten des deutschen Senders. Koproduktionen, Videoaustausch und Social-Media-Partnerschaften sollen folgen. Mehr...

16. September 2013"Besser Online 2013"

Auf Kinder und Eltern hören - nicht auf Experten

Foto: J. Söfjer

Zeit Online-Chefredakteur Jochen Wegner hört Medienexperten nicht mehr zu und ist müde von all den Thesen, welche die Zukunft des Journalismus hervorsagen wollen. Mehr...

16. September 2013"Besser Online 2013"

„Wir müssen die Schrauben anziehen“

Foto: J. Söfjer

Bezahlschranken würden bislang nicht wirklich gut funktionieren. Das war das Fazit der Abschluss-Podiumsdiskussion bei der Tagung „Besser Online“. Dennoch gebe es keinen Weg an Bezahlschranken vorbei. Mehr...

21. Juli 2013DJV-Tagung

"Besser Online" widmet sich Finanzierungsmodellen

Am 14. September richtet der Bundesfachausschuss des DJV in Mainz die Tagung "Besser Online 2013" aus. Zentrales Thema sind erfolgreiche und erfolgversprechende Finanzierungsmodelle für den Online-Journalismus. Mehr...

15. Juli 2013Besuch bei taz.de

„Der Kiosk spielt keine Rolle mehr“

Foto: A. Czekalla

Der Fachausschuss Online von JVBB und DJV Berlin hat die taz.de-Redaktion besucht. Online-Chefin Frauke Böger sprach über den Erfolg der Paywall, die Audioslideshow-Serie „berlinfolgen“ und die optimale Artikellänge im Netz. Von Alexander Czekalla Mehr...

20. Juni 2013Neues Engagement gesucht

Stellvertretender Vorsitzender zurückgetreten

Der stellvertretende Fachausschuss Online-Vorsitzende des DJV Berlin, Burkhard Schröder, ist von seinem Amt zurückgetreten. Bis Ende September ist eine Neuwahl für diese Position geplant.

Mitglieder, die sich im Fachausschuss Online (http://www.djv-berlin.de/fachausschuesse/online) engagieren möchten oder Vorschläge für die Fachausschuss-Arbeit haben (beispielsweise Ideen für Seminare oder Anregungen für die Konferenz Besser Online 2013), können sich bei jan.soefjer@djv-berlin.de melden.

5. Juni 2013Markus Hesselmann im Gespräch

Tagesspiegel.de setzt aufs Hyperlokale

Foto: J. Söfjer

Der Tagesspiegel experimentiert mit neuen Formaten. Das Projekt Zehlendorf Blog bringt Zuwächse. Auch sonst gibt sich das Berliner Medienhaus modern. Laut Online-Chef Markus Hesselmann gibt es keine Trennung mehr zwischen Print- und Online-Redakteuren. Mehr...

16. Mai 2013Berufsbild Social Media-Manger

„Wir sind nur zu Gast auf Facebook“

Foto: Sascha Müller

Ist Facebook die neue Tageszeitung? Welche Rolle spielt Social Media für die Unternehmens-Kommunikation? Beim DJV Berlin sprachen die Social Media-Experten Juliane Leopold (Zeit Online) und Philipp Schwenzer (C. Bechstein) über ein neues Berufsbild. Mehr...

4. Februar 2013Prenzlauer Berg Nachrichten-Chef zu Besuch

"Wir brauchen ein Netzwerk von lokalen Netzzeitungen"

Foto: Bernd Lammel

Die Fachauschüsse Print des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg und DJV Berlin haben zum ersten Mal gemeinsam getagt. Zu Gast war Philipp Schwörbel, Chef der Prenzlauer Berg Nachrichten. Er sprach über die Zukunft des Lokaljournalismus, Leser, die freiwillig zahlen und Unterstützung für ähnliche Projekte. Mehr...

24. Januar 2013Besuch bei Zeit Online

"Wir werden nicht die first mover sein"

Foto: Jan Söfjer

Die Mitglieder des Bundesfachausschusses Online des DJV haben Mitte Januar den neuen Newsroom von Zeit Online in Berlin besucht. Christoph Dowe, geschäftsführender Redakteur und Mitglied der Chefredaktion, führte herum und erklärte, warum seine Redakteure mehr als Sender sein müssen und Zeit Online auch gute Blogger einstellen würde. Mehr...

7. Oktober 2012Besser Online 2012

Neues aus der digitalen Welt

Datenzusammenfluss Foto: DJV

Das Urheberrecht muss den geänderten Rahmenbedingungen in der digitalen Welt angepasst werden. Nur dann kann es die Interessen der Urheber gegenüber den Verwertern durchsetzen. Mit dieser Forderung endete am heutigen Abend im Bonner Post-Tower die DJV-Tagung Besser Online 2012. Mehr...

25. April 2012Berliner Büro

Besuch bei Spiegel Online

Foto: J. Söfjer

Am 25. April 2012 haben Mitglieder des DJV Berlin das Berliner Büro von Spiegel Online am Pariser Platz besucht. Der Büro- und Politikchef Roland Nelles erzählte uns eine gute Stunde, wie Spiegel Online arbeitet und ging auf Fragen der 15 DJV-Mitglieder ein. Da das Treffen „unter drei“ lief, gibt es leider keine Mitschrift. Im April 2013 war aber Spiegel Online-Redakteur Stefan Kuzmany bei unserem Partnerverband JVBB zu Gast. Ein Bericht über den Abend findet sich hier.

22. März 2012Stammtisch

Sicheres Surfen im Internet

Der stellvertretende Fachausschuss-Vorsitzende Burkhard Schröder sprach gestern Abend über sicheres Surfen im Internet.


Der Sitzungssaal des DJV Berlin war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Seminarleiter Burkhard Schröder zum Thema Internetsicherheit sprach. Was ist ein Torserver? Wie verschlüssele ich eine E-Mail? Warum sollte ich Java-Script besser ausschalten? Bin ich paranoid, wenn ich bei der Innernetrecherche meine Spuren verwische oder bin ich einfach nur sicherheitsbewusst?

Viele der Journalisten, die an diesem Mittwochabend in die Taubenstraße 20 gekommen sind, haben sich über solche Fragen vorher nie ernsthaft Gedanken gemacht. Nun erfahren sie, dass jeder bei mit MS gespeicherten Word-Dokumenten alle Textänderungen nachvollziehen kann.

Burkhard Schröder arbeitet seit Jahren als investigativer Journalist, veröffentlicht über die rechte Szene. Er plädiert dafür, dass Journalisten auch eine Verantwortung gegenüber ihren Informanten haben. Selbst wenn nicht jeder Journalist mit dem Gedanken aufwacht, das BKA könnte den Rechner beschlagnahmen, sollte er sich über die Sicherheit seiner Daten Gedanken machen.

Schröder sagt, wenn man ein paar Dinge beachte, brauche man keine Virenschutzprogramme und Firewalls mehr und laufe nicht Gefahr, dass E-Mails mitgelesen oder das Kommunikationsverhalten überwacht werde. Trotzdem müsse man Kompromisse eingehen: "Manche Webseiten lassen sich sonst nicht öffnen und verschlüsselte E-Mails kann man nur austauschen, wenn der Empfänger mitmacht.". (bfn/js)

Tipps und empfohlene Programme hat Schröder in diesem PDF zusammengefasst.

27. Februar 2012Neuerschscheinung

Handbuch Online-PR

Online-PR - fünftes Rad am Wagen? Überflüssig wie ein Kropf? Mit solchen Vorurteilen räumt das neu erschienene "Handbuch Online-PR" auf. Dass die Online-PR als strategisch betriebene Kommunikation im Internet und in den sozialen Netzwerken angelegt werden kann, schildern die 25 Textbeiträge von Praktikern und Wissenschaftlern. Herausgegeben wird das Handbuch von Ansgar Zerfaß und Thomas Pleil. 

Der Wandel einzelner Handlungsfelder wie Medienarbeit, interne Kommunikation und Public Affairs wird ebenso behandelt wie die Besonderheiten von Online-Monitoring, Twitter, Social Networks und Weblogs, Positionierung und Kampagnenführung im Netz, Personalisierung sowie Storytelling. Die Beiträge zeigen, dass es nicht mehr ausreicht, die Online-PR als neuen Baustein in herkömmliche Kommunikationsstrategien einzubauen.

Wer für professionelle Kommunikation verantwortlich ist, muss den Wandel verstehen, soziale und technologische Rahmenbedingungen adaptieren sowie neue Strategien entwickeln. Jenseits schnelllebiger Moden geht es vor allem darum, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen und die Stärken beziehungsweise Schwächen verschiedener Ansätze zu verstehen. Dies leistet das "Handbuch Online-PR" mit zahlreichen Fallbeispielen.

Das im UVK-Verlag erschienene Buch hat 422 Seiten und ist im Online-Shop der DJV-Verlags- und Service-GmbH (V&S) auf www.djv.de zum Preis von 49,99 Euro erhältlich.

25. Januar 2012Datenschützer Dix beim DJV Berlin

"Soziale Netzwerke sind auch etwas Spannendes"

Der Berliner Datenschützer Dr. Alexander Dix in der Geschäftsstelle des DJV Berlin.
Der Berliner Datenschützer Dr. Alexander Dix (vorne) mit Moderator Burkhard Schröder. Foto: G. Fromm

In sozialen Netzwerken suchen Verlage den Kontakt zum Leser. Doch worauf müssen Journalisten achten, wenn sie Facebook und andere Portale nutzen? Welche Gefahren drohen? Darüber sprach der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix gestern beim DJV Berlin.


Man kann nicht behaupten, dass der Berliner Datenschutzbeauftragte Facebook nicht mag. „Soziale Netzwerke sind ja auch etwas Spannendes“, sagte Alexander Dix gestern in der Geschäftsstelle des DJV Berlin. Der Fachausschuss Online hatte zum Thema „Sicherheit im Internet für Journalisten“ eingeladen. Auch, weil der Ausschuss selber keine einheitliche Meinung zum Thema Facebook und Co. habe, wie der stellvertretende Vorsitzende und Moderator des Abends, Burkhard Schröder, sagte.


Dix sagte vor 14 Gästen, man solle Facebook nicht unbedingt verteufeln. Es gebe nur besonders kritische Dinge – vor allem die Gesichtserkennung: „Facebook hat eine biometrische Datenbank von Gesichtern angelegt, die mit Profilen verbunden sind. Nach europäischen Gesetzen ist das rechtswidrig.“ Hinzu komme, dass Facebook solche Funktionen einführe, aber die Möglichkeiten diese abzustellen, wenn es sie denn überhaupt gebe, verstecke. Google Plus mache macht das besser, doch auch bei dem Anbieter gebe es Dinge, die man kritisieren müsse, sagte Dix und verwies darauf, dass sowohl Facebook als auch Google Plus von einem zentralen Server betrieben würden. „Alle Nutzerdaten können so wirtschaftlich genutzt werden, was natürlich im Interesse der Unternehmen liegt.“ Alternative Netzwerke wie Diaspora zeigten, dass es auch anders gehe.


IP-Adressen werden heimlich übermittelt


Als weiteren großen Kritikpunkt nannte Dix die sogenannten „Gefällt-mir“-Knöpfe von Facebook. Das Problem: „Selbst wenn ein Nutzer, der nicht bei Facebook registriert ist, eine Seite mit solch einem Knopf besucht, wird seine IP-Adresse automatisch in die USA zu Facebook übermittelt.“ Heise und der Tagesspiegel hätten da eine Zweiklick-Lösung gefunden, so dass man erst auf den Knopf klicken müsse, um den Datenstrom auszulösen. Das Problem mit den IP-Adressen existiere auch bei Besuchern von Facebook Fan-Seiten. Und „es ist schwer zu kontrollieren, was das Unternehmen mit diesen Daten macht“, so Dix.


Ein Gast warf ein, Browser-Informationen verrieten viel mehr als IP-Adressen, die eh wechselten. Dix stimmte zu, erwiderte aber, dass wir mit dem Internet Protokoll der Version sechs, welches in den kommenden Jahren nach und nach eingeführt werden soll, Gefahr liefen, dass jedem einzelnen Endgerät eine dauerhafte Adresse zugewiesen werde.


Druck statt Klagen


Als Strategie für den Datenschutz empfiehlt Dix eher nicht vor Gericht zu Klagen, „weil es etwas zufälliges habe, wie die Gerichte entscheiden. Es wäre besser, Facebook von selbst dazu zu bringen, einzulenken.“


Mit neuem Ärger kann Facebook jedenfalls rechnen. Die nächsten Tage werden alle Nutzerprofile auf die sogenannte Timeline umgestellt, bei der Profil-Inhalte einem Zeitstrahl zugeordnet werden. Eine Wahl haben die Nutzer nicht. „Facebook muss aufpassen. Das Netz ändert sich schnell“, warnte Dix und verwies auf Onlineportale, die so schnell verschwanden, wie sie kamen. (js)

Notizen zum Abend finden sich auch 
im Blog von Wolf Siegert.

16. Dezember 2011Fachausschuss-Neuwahl

Jan Söfjer übernimmt Vorsitz

Der Fachausschuss Online hat am 15. Dezember Jan Söfjer zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Burkhard Schröder. Der bisherige Vorsitzende Thomas Leidel hatte im September ein neues Amt als Beisitzer im Vorstand übernommen. 

Das erste Projekt für den Fachausschuss ist Überarbeitung und Neuausrichtung der Website djv-berlin.de. Künftig sollen auch die Medienlandschaft und die Medienpolitik journalistisch ein Stück weit begleitet werden und der DJV Berlin eine stärkere Stimme im Internet bekommen.

Onliner müssen Missstände begreifen und ihren Teil beitragen

Jan Söfjer will sich zudem für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Online-Journalisten engagieren. "Viele Onliner sind immer noch Redakteure zweiter Klasse", sagt Söfjer. "Sie bekommen meist deutlich weniger Geld als Print-Kollegen im selben Haus, drehen sich im Content-Hamsterrad und kommen oft selten zum Schreiben." Onliner müssten endlich als vollwertige Journalisten angesehen werden. Doch dazu, so Söfjer, "müssen sich auch Strukturen in den Redaktionen ändern, dazu müssen Onliner auch erstmal selber die Missstände als solche begreifen und ihren Teil zu den Verbesserungen beitragen".

Datenschutzbeauftragter Dix spricht auf erstem Stammtisch

Um den 20. eines jeden Monats herum trifft sich der Fachausschuss Online ab sofort zum Stammtisch, der auch Nicht-Mitgliedern des DJV Berlin offen steht. Wenn möglich sollen Fach-Gäste und Referenten die Debatten bereichern. Themen-Anregungen für Stammtische können gerne an Burkhard Schröder oder Jan Söfjer (Adressen siehe rechts) gemailt werden.

Beim ersten Treffen am 24. Januar (19 Uhr) in der Geschäftsstelle geht es um Sicherheit für Journalisten im Internet. Der Berliner Datenschutzbeauftragte Dr. Alexander Dix spricht zum Thema: "Werden wir von den Datenkraken übertölpelt? Gefahren und Risiken von Facebook & Co. Wie vorsichtig muss man als Journalist sein?" Der stellvertretende Fachausschuss-Vorsitzende Burkhard Schröder moderiert den Abend. Der Mitgründer der German Privacy Foundation sagt: "Der Stammtisch sollte auch Kolleginnen und Kollegen, die um diese Themen einen Bogen gemacht haben, ermöglichen, sich sachkundig zu machen."

18. September 2011Diskussionsthema: "Geld verdienen im Netz"

Besser Online 2011

Rund 270 Journalisten aus dem ganzen Bundesgebiet haben am 17. September auf der Fachtagung "Besser Online" diskutiert. In den 17 Veranstaltungen wurde über den Schnelligkeitswahn im Online-Journalismus gesprochen, die Möglichkeiten im Netz Geld zu verdienen, Wikileaks sowie Social Networks.

Soziale Netzwerke werden bei der Recherche immer wichtiger: Die ersten Meldungen von Großereignissen oder Katastrophen wie Tsunamis sind oft diejenigen, die im Social Web gepostet werden, erläuterte Stefan Plöchinger von sueddeutsche.de. Es schälen sich nach Ansicht von Spezialisten im Social Web allmählich spezifische journalistische Arbeitsformen heraus. Nach Ansicht des aus den USA zugeschalteten Journalisten Jeff Jarvis, sollten diese Arbeitsweisen auch in die journalistische Ausbildung integriert werden.

Auf großes Interesse stießen die zahlreichen praktischen Workshops unter anderem zu Wikileaks: Domscheidt-Berg, früheres Mitglied von Wikileaks stellte in einer Diskussionsrunde sein neues Projekt Openleaks vor. Es stellt eine Plattform bereit, auf der Whistleblower ihre Daten  ablegen können. Die Verifizierung dieser sowie der Plausibilitätscheck liegen bei Journalisten führender Tageszeitungen. Der Teilnehmerkreis nahm das interessiert auf, stellte aber die kritische Frage, ob man solche Informationen nicht Journalisten direkt zuleiten solle. Auch weitere Workshops und Werkstattgespräche beispielsweise zum Ipad oder dem Berufsfeld des Social Media Managers stießen auf großes Interesse.

Das Thema des Eröffnungspodium "Geld verdienen im Netz" zog sich wie ein roter Faden durch zahlreiche Diskussionen des Tages. Blogger müssen in hohem Maße in journalistische Vorleistung gehen, ehe sie davon ein Auskommen haben, berichteten Tagungsteilnehmer.

22. Mai 2010 FA Online

Zweimonatige Weiterbildung für Online-Journalisten und Journalistinnen DAA-Akademie Berlin bietet berufsbegleitende Kurse an

Unter großer Nachfrage gibt es seit 2008 die zweimonatige sehr erfolgreiche Weiterbildung „Online-Journalismus“ der DAA Medienakademie in Berlin. Etwa alle zwei Monate startet ein neuer Kursus. Neu ist, dass die DAA... Mehr...