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Übrigens: Die Einladungen zu unseren Veranstaltungen gelten für alle Kolleginnen und Kollegen der DJV Landesverbände in der Region Berlin - Brandenbu.Der Fachausschuss trifft sich (soweit es mit anderen Veranstaltungen vereinbar ist) stets am 4. Mittwoch im Monat. Die Einladungen an Mitglieder und ständige Gäste des Fachausschusses werden termingerecht versendet. Wer in die Einladungsliste eingetragen werden will, bitte kurze Mitteilung (Adresse genügt) an: mailto:ac-zimdahl@t-online.de
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Almut Christiane Zimdahl |
Vorsitzende: Almut Christiane Zimdahl
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Fax: 486 215 60
Handy: 0170/ 2719140
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Wolfgang Will Fotos: privat |
Stellvertreter: Wolfgang Will
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BERICHTE AUS DEM FACHAUSSCHUSS
Jahresbericht 2009
Regelmäßig findet einmal im Monat (außer zur Ferienzeit) der Jour Fixe statt. Die bisherige Vorsitzende Almut Christiane Zimdahl wurde in ihrem Amt bestätigt, zum Stellvertreter wählte der Fachausschuss den freien Journalisten Wolfgang Will.
Aktivitäten:
> Teilnahme von FA-Mitgliedern an der Fahrt des FA Europa nach Strasbourg;
> Arbeitskontakte mit der Fraueninitiative Berlin-Warschau;
> Besuch von Veranstaltungen der FES zu den Themen „Chancengleichheit“.
Arbeitsbesuch aus Mauretanien
Die deutsche Bundesregierung hatte im April 2009 die mauretanische Journalistin Zeinabou Mint Erebih nach Deutschland eingeladen. Sie arbeitet für den weltweit operierenden Fernsehsender Al-Jazeera. Auf ihrer Informationsreise war Frau Mint Erebih am 23. April Gast des Fachausschusses Chancengleichheit unseres Landesverbandes.
Geplante Aktivitäten
> Integration: Ungehindert Behindert – Sprechen und Schreiben über Behinderung
> „Frau macht Medien“ –Kongress 2010 in Köln
Almut Christiane Zimdahl, Vorsitzende FA Chancengleichheit
Gespräch mit Journalistin aus Mauretanien
Die deutsche Bundesregierung hatte im April 2009 die mauretanische Journalistin Zeinabou Mint Erebih nach Deutschland eingeladen. Auf ihrer Informationsreise war Frau Mint Erebih am 23. April Gast des Fachausschusses Chancengleichheit. Die mauretanische Reporterin arbeitet für die weltweite Fernsehsender Al-Jazeera und berichtet unter anderem über aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Mauretanien. Die TV-Anstalt Al Jazeera veränderte die Fernsehlandschaft in der arabischen Welt.
Durch die Darbietung kontroverser Ansichten entwickelte sie sich zu einem der wichtigsten Nachrichtensender im Nahen Osten mit Millionen Zuschauern täglich. Darüber hinaus steht Frau Mint Erebih stellvertretend für die Interessen junger mauretanischer Frauen in einer von Männern dominierten Arbeitswelt. Frauen genießen jedoch in Mauretanien mehr Freiheiten als in vielen anderen islamischen Ländern. Dies hat seine Wurzeln in einem Islamverständnis, das der Frau im öffentlichen Auftreten wie in zentralen Entscheidungsbereichen des persönlichen Lebens (z.B. Polygamie, Scheidung) größere Freiheit lässt.
Zeinabou Mint Erebih arbeitet als einzige Frau in einem Team mit zehn Kollegen und wird von ihrem Ehemann, der Ingenieur ist, bei ihrer Arbeit voll unterstützt. Ihr besonderes Interesse galt auf ihrer Reise durch Deutschland der deutschen Presse- und Meinungsfreiheit und dem Informationsaustausch mit deutschen Journalistinnen und Journalisten. Sie hatte bereits viele interessante Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen der Deutschen Welle und des Tagesspiegel führen können.
In unserem Gespräch, das von einer Dolmetscherin des Goetheinstitutes fachkundig übersetzt worden ist, ging es besonders um Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Ausbildung und Förderung, Karriere und Quoten aber auch um Honorare und Gehalt sowie Gefahren der Arbeitslosigkeit. Wir waren uns einig, dass die Umsetzung der Chancengleichheit von Frauen in den Medien weiter gefördert werden muss und dass es viele Ähnlichkeiten bei den zu bewältigenden Problemen gibt.
Die Islamische Republik Mauretanien liegt im nordwestlichen Afrika, am Atlantik. Das Land am Westrand der Sahara wird oft als Brücke zwischen Nord- und Westafrika beschrieben. Der Islam, zu dem sich fast die Gesamtheit der Bevölkerung seit dem 9. Jahrhundert bekennt, stellt eine einheitliche Bindung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsteilen dar. Die Präsidialrepublik ist fast dreimal so groß wie Deutschland und wird seit dem Putsch am 8. August 2008 von einer Militärdiktatur regiert.
Almut Christiane Zimdahl, Vorsitzende FA Chancengleichheit
Bericht vom Jour fixe Januar 2009
Zum ersten Jour fixe in diesem Jahr trafen wir uns am Mittwoch, 21. Januar im Sophieneck in Berlin-Mitte. Künftig soll es immer der vierte Mittwoch im Monat sein, an dem wir zusammen kommen wollen. (Bericht über unsere Arbeit im vergangenem Jahr siehe unten).
Es sind u.a. Veranstaltungen zu den Themen geplant: Chancengleichheit (Equal pay for equal work, Gender Mainstreaming, Mentoring), Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Migration sowie Generationen/Alter. Weiterhin wollen wir die Zusammenarbeit mit der Fraueninitiative Berlin-Warschau e.V. intensivieren. Andere Vorhaben werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Jahresbericht 2008: Unser Programm kann sich sehen lassen!
Auch im Jahr 2008 fand unser monatlicher Jour Fixe statt. Zusätzlich besuchte der Fachausschuss diverse Veranstaltungen. Höhepunkte in diesem Jahr waren sowohl der Kongress des DJV: „FRAU MACHT MEDIEN“ im März in Köln, als auch die Teilnahme an der Fahrt des Fachausschuss Europa des DJV – Berlin nach Strasbourg im Oktober. Das Jahr endete am 10. Dezember 2008 mit den Wahlen der Sprecher/in unseres Fachausschusses.
Die bisherige Vorsitzende, Almut Christiane Zimdahl, wurde in ihrem Amt bestätigt, zum Stellvertreter wählte der Fachausschuss den freien Journalisten Wolfgang Will. Margarete Vierjahn, die dieses Amt viele Jahre innehatte, danken wir für ihr gezeigtes Engagement und ihren Einsatz im Fachausschuss.
Wir besuchten Veranstaltungsreihen der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Themen der Chancengleichheit. Hierzu gehörten zum Beispiel: „Die Frau wird frei geboren und bleibt dem Manne gleich. Entwicklung der Gleichberechtigung im geteilten und geeinten Deutschland“ oder „Integration zwischen Leitkultur und Laizität“. Es wurde eingeladen zu Buchlesungen u.a. „Warum seid Ihr nicht ausgewandert?“ von Irène Alenfeld im Centrum Judaicum und zu Veranstaltungsreihen der Fraueninitiative Berlin-Warschau. Ebenso standen Ausstellungsbesuche wie „Industrie und Lebensträume zwischen Vormärz und Kaiserreich“ im Deutschen Historischen Museums auf unserem Veranstaltungsprogramm.
A. Zimdahl auf der Mitgliederversammlung des DJ V Berlin am 25. Oktober zur Arbeit des FA
Für unseren Fachausschuss bedeutet Gleichstellung Chancengleichheit. Wir setzen uns für alle ein, ohne Unterschied der kulturellen oder ethnischen Herkunft. Unser Ziel ist es, Benachteiligungen für Freiberufler und Festangestellte, für Behinderte oder sozial Benachteiligte, für allein erziehende Mütter sowie Väter zu verhindern und wir setzen uns ein, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer zu verbessern. Aus diesem Grund haben wir im vergangenen Jahr, dem Europäischen Jahr der Chancengleichheit, den Antrag auf Umbenennung unseres Fachausschusse in FA Chancengleichheit gestellt. Diesem Antrag wurde auf dem Verbandstag 2007 zugestimmt.
Ältere Kolleginnen und Kollegen ab 45 haben mit Vorurteilen wie : zu alt oder kaum belastbar auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen. Dabei bringen gerade sie eine Fülle von sozialen Kompetenzen und Erfahrungen mit, sie sind die effizienten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von morgen – auch für sie setzen wir uns ein. Dass die Jungen aufgrund der demografischen Entwicklung bald rar sind, ist nur wenigen bewusst.
Im Dezember 2007 hat das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn, die DFG, eine Kommission eingerichtet, um forschungsorientierte Gleichstellungsstandards zu erarbeiten. Über das von der Kommission erarbeitete Konzept hat die Mitgliederversammlung der DFG zustimmend am 2. Juli 2008 entschieden.
Das Europäische Jahr der Chancengleichheit ist vorbei, aber nicht unsere Arbeit für die Chancengleichheit, für das Recht auf Gleichbehandlung, auf ein Leben ohne Diskriminierung.
Bericht von der Fachausschuss-Sitzung am 25. September 2008
1.) Bundesfachausschuss Juni-Sitzung in Göttingen: Die einzelnen LV berichteten über die Aktivitäten ihrer FA, Fazit sie machen alle weniger als wir. In Thüringen gab es ein Treffen für Neumitglieder, das jedoch nicht sehr gut angenommen wurde. In Hessen gab es ein FA-Gründungstreffen mit 20 Kolleginnen. Aus Mecklenburg/Vorpommern war zu erfahren, dass im Zuge der Umstrukturierung der Lübecker Nachrichten und er Ostseezeitung etwa 200 Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut werden sollen. Auch in Bremen werden beim Bremer Tageblatt 50 Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Der Kongreß „Frau Macht Medien wurde weitgehend aufgrund der Resonanzbögen mit „sehr gut“ beurteilt. Viele Journalistinnen möchten, daß der Kongress jährlich, zumindest aber aller zwei Jahre stattfinden soll.
2.) Bundefachausschuss August-Sitzung in Bremen: Es wird eine chronologische Aufstellung aller Anträge und deren Verwirklichung seit der Gründung, seit 1995, erarbeitet. Für die Delegiertenversammlung stellen der BFA zwei Anträge zum Thema: Mitgliederstruktur und Arbeitszeitflexibilisierung in Kooperation z. B. mit der FriedrichEbert-Stiftung. Bayern hat als einziges Bundesland einen „FA Fremdsprachig“, dieser soll jetzt in den FA Europa integriert werden.
Vom 5. bis 7. September findet in Wien das Medientreffen der Frauen statt von ARD, ZDF und ORD, an dem Dr. Mechthild Mäsker teilnimmt. Hier geht es u.a. um das Thema Chancengleichheit bis 2018. Im Jahr 2010 soll der nächste Kongress Frau Macht Medien stattfinden.
In Hessen ist ein landesweites Netzwerk für Frauen in „ Xing“ installiert worden.
Das Monitoring zum Thema Migration wird bis zum 3. September fortgeführt. Die Auswertung ist sehr umfangreich und vielschichtig. Das Resultat wird im November in Warnemünde vorgestellt.
Es sollen Biografien von Kolleginnen zusammengetragen werden, die mit ihrer jeweiligen Lebenserfahrung zeigen, wie sie Karriere und Familie zusammenpassen, es soll ein buntes Kaleidoskop aus dem Journalistenleben werden.
3.) Erweiterte Vorstandsitzung DJV Berlin am 30. Juni 2008: Bericht über ein Treffen mit dem Insolvenzverwalter Dr. Frege am 25. Juni, auf dem der Geschäftsführende Vorstand dem Insolvenzplan für den DJV Berlin zugestimmt hat. Der Plan wurde sämtlichen Gläubigern zur Stellungnahme und Zustimmung vorgelegt.
Auf der Gesamtvorstands-Sitzung des DJV am 23. Juni in Hannover hat der Verein Berliner Journalisten (VBJ) einen Antrag auf einen Teil-Schuldenerlass gestellt. Der DJV Berlinhat dazu einen Änderungsantrag gestellt, dass über sämtliche Entschuldungsfragen im Zusammenhang mit möglichen Fusionsverhandlungen in Berlin entschieden werden solle. Schließlich wurde ein Antrag der Finanzkommission angenommen, der inhaltlich auf dasselbe, nämlich eine Vertagung des Antrages auf Teil-Schuldenerlass hinausgelaufen sei.
Die beiden neuen Verbände, VBJ und Brandenburger Journalisten-Verband hätten nach einer Fusion etwa 1800 Mitglieder. Eine Fusion scheitere im Moment daran, dass das Amtsgericht Potsdam eine Überschuldung der beiden Verbände annehme und deswegen die Eintragung der Fusion ablehne.
Die Zahl freier Mitarbeiter nimmt rasant zu. Im DJV Berlin sind etwa 1200 freie Journalistinnen und Journalisten Mitglieder.
Im Oktober soll ein neuer Verband für freie Journalisten gegründet werden. 420 Anmeldungen lägen bereits vor.
Der LV Berlin hat ein Angebot vom Deutschen Fachjournalisten-Verband erhalten, im nächsten Jahr das Spargelessen gemeinsam zu veranstalten.
4.) Mitgliederentwicklung: Der Landesverband Berlin hat derzeit etwa 2 130 Mitglieder, Neuaufnahmen gab es in diesem Jahr bis jetzt 70. Insgesamt gibt es im DJV einen Mitgliederrückgang, mit dem Datum vom Juli 2008 hatte der DJV noch 38 500 Mitglieder. Nur im Verein (VBJ) gäbe es einen Mitgliederanstieg.
5.) Presseausweis: Ab Oktober 2008 gibt es neu Presseausweise ohne Beteiligung der Innenminister. Die sechs ausstellenden Verbände sind der DJV<, die Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union ( dju) in verdi, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Freelens und der Verband Deutscher Sportjurnalisten (VDS).
6.) Deutsch-Polnische Frauenorganisation: Wir waren von der Deutsch-Polnischen Frauenorganisation zur gemeinsamen Fahrt nach Sosny im August eingeladen. Eine gemeinsame Veranstaltung ist in Planung.
7.) Vorträge:
31. Oktober 2008 - 2. November, Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder: Die 89er Bewegung in weiblicher Perspektive (Leitung: Ulrike Poppe): Im Vorfeld und während des 89er Umbruchs haben aktive Frauen besondere Akzente gesetzt. Wie reflektieren die damaligen Akteurinnen und die Generation danach in Ost und West heute die Emanzipationsgewinne und -verluste infolge von Systemwechsel und Einigungsprozess.
24. November 2008, 3. Berliner Medienrede: Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble - Französische Friedrichstadtkirche.
25. November 2008 9. Berliner Mediengespräche: Geschlossene Gesellschaft?: Migranten, Integration und die Medien: - Französische Friedrichstadtkirche.
8.) Ausstellungen:
6. Juni bis 20. Oktober 2008: Die Riess - Fotografisches Atelier und Salon in Berlin 1918 – 1932. Die Fotografin Frieda Riess führte im Berlin der 1920er Jahre ein repräsentatives Atelier mit erster Adresse am Kurfürstendamm. Berlinische Galerie.
Almut Zimdahl, Vorsitzende FA Chancengleichheit
Vierteljahresbericht: Jourfixe, Veranstaltungen zur Integration und zu Frauenthemen
Am 24. April und am 29. Mai 2008 trafen wir uns zu unserem monatlichen Jour Fix. Zu den Themen gehörte u.a. der erfolgreich verlaufene 7. Journalistinnentag. Die Dokumentation der Veranstaltung kann im Internet eingesehen werden unter: www.djv.de (links oben auf der Seite unter dem Button DJV-aktiv) www.djv.de/Frau_Macht_Medien_2008.2522.0html. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf die Broschüre „Zwischen Schnuller und Schlagzeile – Schwanger – was nun?“ des „DJV Wissen 12“ hinweisen. Diese Broschüre soll als Ratgeber mit Sachinformationen dienen.
Einige Kollegen/innen besuchten Veranstaltungen im April, Mai und Juni in der Friedrich-Ebert-Stiftung. So zum Beispiel die Lesung und Diskussion „Die neue F-Klasse, Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird“. Mittelpunkte der Gesprächsrunde waren das Selbstverständnis der Frauen, das Selbstverständnis unserer Gesellschaft und die neuen Wege zwischen Feminismus und Karriere.
In einer Podiumsdiskussion zum Thema „Politik braucht Frauen, mit der Quote am Ziel?“ wurde die Einführung der Quotenreglung diskutiert. Heute sind viel Frauen und Männer davon überzeugt, dass eine dauerhafte gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik nur mit einer Quotenreglung erreicht werden könne.
Die Tagung „Integration zwischen Leitkultur und Laizität“ widmete sich u.a. der Frage, wie künftig eine Lösung aussieht, in der grundrechtliche und integrationspolitische Ziele in eine konstruktive Balance gebracht werden können.
Almut Christiane Zimdahl, Vorsitzende FA Chancengleichheit
Jourfixe am 27. März
Über folgende Themen wurde diskutiert:
1) Bericht von der Bundesfachausschuss - Sitzung in Fulda, u.a.:
Ø Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Mechthild Mäsker (Schleswig-Holstein) in ihrem Amt als Vorsitzende des BFA Chancengleichheit bestätigt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde wiederum Petra Beck (Thüringen) gewählt.
Ø Der BFA entwarf einen Arbeitsplan, zu den konkreten Aktionen gehört ein Monitoring Migration bei deutschen Tageszeitungen.
Ø Kollegin Ulrike Kaiser berichtete über den Stand der Arbeit in der Arbeitsgruppe „Initiative Qualität“ (IQ). Es wurde eine konstruktive Zusammenarbeit verabredet.
2) Kongreß „FRAU MACHT MEDIEN“ vom 15. bis 16. März 2008 in Köln: „Wir haben in den letzten Jahrzehnten viel erreicht, sind aber längst noch nicht am Ziel.“ Mit diesem Fazit endete am 16. März Nachmittag die DJV - Fachtagung FRAU MACHT MEDIEN 2008 in Köln. Rund 120 Journalistinnen aus ganz Deutschland hatten über die Fragestellung „Chancengleichheit – Abgeschlossen? Ausgeschlossen?“ diskutiert. „Frauen im Journalistenberuf sind heute völlig selbstverständlich“, stellte die stellvertretende DJV -Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser fest.
Die DJV - Fachtagung FRAU MACHT MEDIEN 2008 war bereits die siebente Veranstaltung für Journalistinnen im DJV. Die Dokumentation der Tagung steht ab Mitte April auf der DJV-Homepage www.djv.de zur Verfügung.
3) Allgemein: Termine zu Veranstaltungen und Ausstellungen werden kurzfristig vereinbart und bekannt gegeben. Bitte Internetseiten DJV Berlin beachten. Der nächste Jour Fixe findet am 24. April 2008 im Sophieneck statt.
Almut Christiane Zimdahl, Vorsitzende FA Chancengleichheit
Jourfixe am 17. Januar
Auf unserem ersten Treffen im neuen Jahr berichteten Jens Hörning (Brandenburg) über seine Eindrücke von der Sitzung des BFA-Chancengleichheit im November 2007 und Annette Weingärtner von der Podiumsdiskussion zum Thema "Regeln oder Anarchie? - Journalismus im www"".
Hinweis für Kunstinteressierte:Zum ersten Mal in Berlin sind Arbeiten von Eberhard Schlotter, einer der bedeutendsten Maler, Zeichner und Radierer der Gegenwart, im Original zu sehen. Die Galerie Lindenau präsentiert diese zusammen mit einer Reihe Meister-Kopien bekannter Impressionisten, die ihn beeinflusst haben. - Die Ausstellung ist täglich zu sehen ab dem 29. Januar bis Ende April 2008 von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Hotel Express by Holiday Inn Berlin City Centre in der Stresemannstrasse 49 in Berlin – Kreuzberg. Der Eintritt ist kostenfrei.
Namensänderung für unseren Ausschuss
Auf Beschluß des DJV Verbandstages 2007 in Saarbrücken (4. / 7. 11.) wurde Fachausschuss Gleichstellung und Arbeitszeitmodelle umbenannt. Ab sofort heißt der Fachhausschuss im Bundesverband „Fachausschuss Chancengleichheit“. Zur Mitgliederversammlung unseres Landesverbandes am 24. November 2007 haben wir bereits im August den Antrag auf Umbenennung unseres Fachausschuss Gleichstellung in den FA Chancengleichheit gestellt.
"Chancen in der Chancengleichheit“: Tagung in Potsdam vom 25. bis 26. Oktober 2007
Mitglieder unseres Fachausschusses nahmen gemeinsam mit dem Fachausschuss Gleichstellung des Landesverbandes Brandenburg an der Regionalkonferenz OST "Chancen in der Chancengleichheit – Bildung und Ausbildung, Zugang zum Arbeitsmarkt" in Potsdam teil.
Die Tagung wurde vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, und der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie, Dagmar Ziegler, eröffnet. Die Regionalkonferenz Ost war eine der vier Regionalkonferenzen im Europäischen Jahr der Chancengleichheit und es waren über 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bundesländern gekommen.
Ziel der Regionalkonferenz Ost war es, konkrete Schritte zur Umsetzung und zum Aufbau von Strukturen zu vermitteln und zu diskutieren, die Chancengleichheit in Verwaltungen und Unternehmen sowie im Bildungs- und Ausbildungssektor fördern. Alle im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz angesprochenen Diskriminierungsmerkmale (Geschlecht, Alter, ethnische Herkunft/ Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Behinderung und Religion) waren angesprochen, da Chancengleichheit und Antidiskriminierung als eine generelle Haltung und nicht als Lösung isolierter Benachteiligungen verstanden werden sollten. A.Z.
„Zwischen Schnuller und Schlagzeile"
Der praktische Ratgeber schildert u.a.wie Journalisten-Eltern den Spagat zwischen Kindern und Redaktionsalltag bewältigen können, welche Fördermittel genutzt werden können und welche Rechte man gegenüber dem Arbeitgeber hat.
Die vom Bundesfachausschuss Gleichstellung erarbeitete DJV-Broschüre zu Karriere und Kindern ist inzwischen in der Reihe "DJV Wissen 12" bei der DJV-Verlags- und Service-GmbH zum Preis von 4,00 EUR zgl. Porto und Verpackung direkt im Online-Shop zu beziehen www.djv.de/Neue_Ratgeber_Steuertipps_DJ.1662.0.html .
Zusammenarbeit mit der Fraueninititive Berlin - Warschau
Ein erster Erfolg der Zusammenarbeit zwischen dem DJV Berlin – FA Gleichstellung und der Fraueninitiative Berlin-Warschau e.V. wurde die gemeinsame Fahrt nach Sosny-Charlottenhof in Polen.
Hauptanliegen der Fraueninitiative ist es dauerhafte und nachhaltige Beziehungen zwischen polnischen und deutschen Frauen auf lokaler Ebene zu schaffen. Die Arbeitet beinhaltet u. a.: Partnerschaftliche Zusammenarbeit, Erfahrungs- und Informationsaustausch, Schaffung eines Netzwerkes, Vortragsreihen. Seit 1995 veranstaltet die Fraueninitiative Reisen in verschiedene Gebiete oder Städte Polens. Mitglieder des DJV Berlin – FA Gleichstellung waren diesmal dabei. Die Fraueninitiative ist Mitglied im Landesfrauenrat Berlin e.V.
Ablauf der Reise: Am 18. August 2007 gemeinsame Fahrt vom Bahnhof Lichtenberg nach Kostrzyn (Küstrin) und von dort mit dem Bus weiter nach Sosny/Charlottenhof. Der ehemalige Gutshof wurde zu einem kulturellen Mittelpunkt des Dorfes bei dem sich auch der Verein für Kunst und Kultur in den neuen Bundesländern (VKF) engagiert. Nach einem herzlichen Empfang, einem Rundgang über den Gutshof und durch die schöne Landschaft der Neumark erlebten wir bei köstlicher Bewirtung durch die polnischen Frauen des Dorfes deren Gastfreundschaft.
Höhepunkt am Nachmittag: Ein Klezmer-Konzert im Gutshof. Nach vielen interessanten Gesprächen, guten Eindrücken, fuhren wir mit der Gewissheit, die Zusammenarbeit mit der Fraueninitiative Berlin-Warschau zu vertiefen und weitere gemeinsame Projekte zu planen, zurück nach Berlin.
Almut Christiane Zimdahl, Vorsitzende des DJV Berlin – FA Gleichstellung
Arbeitsbericht Juni 2007
Pressefahrt durch Berlin: Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Detlef Dzembritzki veranstaltete am 11. Juni gemeinsam mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung für politisch Interessierte und Mitglieder des FA Gleichstellung im DJV Berlin eine Pressefahrt. Während der Pressefahrt fanden Informationsgespräche im Bundesrat sowie im Bundesministerium für Gesundheit statt.
Spargelessen: Am 16. Juni 2007 besichtigten die Mitglieder des FA Gleichstellung den Spargelhof Klaistow von Buschmann & Winkelmann. Umfangreich waren die Informationen über den Spargelanbau in Brandenburg. Spargel, das königliche Gemüse: schon lange bevor er als Delikatesse für uns entdeckt worden ist, entdeckten die Chinesen vor über 5000 Jahren seine Heilkraft. Heute wird der Spargel bei Buschmann & Winkelmann nach den Richtlinien der integrierten, kontrollierten Produktion angebaut. Das sind Anbaumethoden, die schonend für die Natur und das Gemüse sind.
Lesung und Gespräch mit Pieke Biermann: Die Lesung mit Pike Biermann am 26. Juni im Friedenauer Antiquariat war ein voller Erfolg. Betina Cain moderierte das anschließende Gespräch mit der Krimiautorin und Mitarbeiterin des "Tagesspiegels" über aktuelle kriminalpolitische Thrmen.
Jour Fixe am 28. Juni: Bericht über die Tagung des Bundesfachauschusses in Fulda und dessen Vorschlag diesen Fachausschuß in "FA für Chancengleichheit" umzubenennen. Der FA des DJV Berlin wird einen entsprechenden Antrag für die DJV Hauptversammlung im November stellen.
Almut Christiane Zimdahl, FA - Vorsitzende
Besuch und Gespräche im Jüdischen Museum
Frau Dr. Margret Kampmeyer, Kuratorin des Jüdischen Museums, gibt eindrucksvolle Erläuterungen zur Sonderausstellung und über die weiteren Vorhaben. Foto: Streuff |
Der Fachausschuss Gleichstellung besuchte am 22. März die Sonderausstellung „Heimat und Exil - Emigration der deutschen Juden nach 1933“ im Jüdischen Museum in Berlin. Frau Dr. Margret Kampmeyer – Käding, Kuratorin des Museums, informierte in einem ausführlichen Gespräch zu Beginn des Rundganges über Entstehung sowie Einzelheiten dieses Projektes, das. zweieinhalb Jahre Vorbereitungszeit benötigt hat. Die Ausstellung über den erzwungene Exodus der deutschen Juden nach 1933 wird erstmals in einer beeindruckenden Gesamtschau gezeigt.
Die Ausstellung „Heimat und Exil“ ist eine Kooperation mit dem Haus der Geschichte in Bonn und wird bis zum 9. April 2007 im Jüdischen Museum Berlin zu sehen sein, anschließend im Haus der Geschichte in Bonn und im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Anpassungsleistungen der jüdischen Flüchtlinge und Emigranten vor dem Hintergrund der besonderen sozialen, ökonomischen und politischen Bedingungen in den Aufnahmeländern. Der erste Teil thematisiert die Ausplünderung der jüdischen Bürger und ihre Verdrängung aus der „deutschen Volksgemeinschaft“, der zweite Teil befasst sich mit der zunächst mehr oder weniger organisierten Emigration, die sich besonders nach dem Novemberpogrom 1938 zu einer Massenflucht steigerte, der zentrale Teil zeichnet anhand individueller Schicksale die ersten Jahre der Anpassung an das Aufnahmeland nach.<<
In über achtzig Ländern auf der ganzen Welt fanden etwa 280.000 jüdische Deutsche, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten aus ihrer Heimat vertrieben wurden, Zuflucht. Nur wenige kehrten zurück. Zu den quantitativ stärksten Aufnahmeländern gehörten die USA, Großbritannien, Palästina, Lateinamerika – und als weitere Beispiele Schanghai und die Dominikanische Republik.
Anhand von 1.500 Exponaten, vielfältigem biografischem Material, Videointerviews, Ausschnitten aus Rundfunksendungen sowie zahlreichen Dokumentar- und Spielfilmsequenzen wird von Verfolgung und Fluchtvorbereitung, von Reisewegen und von den Schwierigkeiten eines Neuanfangs erzählt. Die Ausstellung beleuchtet exemplarisch unterschiedliche Biografien und individuelle Schicksale im Spannungsfeld von Alltag, Anpassung und Integration.
Mascha Káleko (1907-1975), die im Jahr 1938 emigrierte und deren Foto auf der riesigen Bildwand zu sehen ist, schrieb: „Es sprach zu Mister Goodwill /ein deutscher Emigrant:/ “Gewiss, es bleibt dasselbe,/ sag ich nun land statt Land, / sag ich für Heimat homeland / und poem für Gedicht. / Gewiss, ich bin sehr happy: Doch glücklich bin ich nicht.“
Es ist eine bewegende Ausstellung, die wir allen Kolleginnen und Kollegen empfehlen möchten.
Almut Christiane Zimdahl (FA - Vorsitzende)
Diskussion über die künftige Arbeit
Auf unserem Treffen am 22. Februar diskutierten wir vor allem die thematische Arbeit für dieses Jahr. Arbeitstitel: „2007 - Europäisches Jahr der Chancengleichheit für alle“. Ziel diese Europäischen Jahres ist es, den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union ihre Rechte auf Gleichbehandlung bewusst zu machen, Chancengleichheit zu fördern und Vielfalt als Gewinn zu propagieren.
Recht auf Gleichbehandlung bedeutet nicht Gleichmachung. Die Anti-Diskriminierungsgesetze der EU sollen Veränderungen im Verhalten der Menschen herbeiführen, einen Wandel in der Gesellschaft. Dabei sind wir als Medienschaffende besonders gefordert.
Der vom DJV geplante Frauen-Kongress „Frau-Macht-Medien“ wird aus finanziellen Gründen voraussichtlich erst im Jahr 2008 stattfinden. Wir plädieren für die Öffnung dieses Kongresses für unsere männlichen Kollegen und verweisen auf unsere guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang wurde auch wiederholt über eine Namensänderung für den Fachausschuss nachgedacht , da die Begriffe „Gleichstellung und zukunftsorientierte Arbeitszeitmodelle“ nicht mehr in das heutige Umfeld passen. Die Sitzungs -Teilnehmerinnen schlagen vor, den Fachausschuss umzubenennen z.B. in „FA für Chancengleichheit“ - und zwar im Sinne des Europäischen Jahres 2007 „Chancengleichheit für alle“.
Almut Christiane Zimdahl, Fachausschussvorsitzende







