Termine Fachausschuss

Fachausschussvorsitzender

Foto: N. Kesten

Norbert Kesten

Tel.: 030 / 39 88 68 25
Mobil: 0172 / 3792 501
E-Mail: norbert.kesten@djv-berlin.de

Werdegang: Kesten arbeitet als freier Fotograf in Berlin.

Stellvertretender Vorsitzender

Foto: Goldmann

Andreas Springer

Tel.:
030 / 815 51 93
Mobil: 0172 / 311 42 17
E-Mail: grafikas@aol.com

Werdegang:
Andreas Springer, geboren 1943 in Meissen, hat an der Hochschule der Künste (heute Universität der Künste) in Berlin studiert und in Werbeagenturen gearbeitet. Seit 1973 ist Springer als Fotograf, Grafik-Designer und Journalist selbstständig.

Fachausschuss Bild

Der Fachausschuss Bild möchte mit Workshops und Stammtischen Fotografen helfen, das Handwerk zu verfeinern, Erfahrung auszutauschen und Unterstützung anzubieten.


1. November 2014 | Wahl
Fachausschuss Bild-Vorsitzende im Amt bestätigt

Norbert Kesten ist am 20. Oktober als Vorsitzender des Fachausschusses Bild bestätigt worden. Ebenso sein Stellvertreter Andreas Springer. Nach der Wahl gab es eine Austellung des Fotografen Thomas Billhardt. Er war persönlich vor Ort, um seine Arbeiten vorzustellen. Die ertaubte Fotografin Irina Tischer, die für einen Bundestagsabgeordneten und für Online-Medien arbeitet, nahm als Gast an der Veranstaltung teil. Der DJV Berlin organisierte die Übersetzung in Gebärdensprache (siehe Videoausschnitt).

6. Oktober 2014 Fotoausstellung Thomas Billhardt

Bilder aus dem Krieg

Foto: Simone Ahrend, sah-photo

Nur noch bis Anfang November 2014 können in der Geschäftsstelle die Bilder des Reportage-Fotografen Thomas Billhardt betrachtet werden. Berühmt machten ihn seine Fotos über
den Vietnam-Krieg und den Fall der Berliner Mauer. Mehr...

16. Mai 2014Alexander Petrosian beim DJV Berlin

"Die besten Fotos entstehen unerwartet"

Foto: Alexander Czekalla

Auf Pressekonferenzen des russischen Präsidenten ist der Fotograf Alexander Petrosian kein gern gesehener Gast mehr. Der Grund ist ein Schwarz-Weiß-Porträt von Wladimir Putin, das den starken Mann Russlands ganz schön alt aussehen lässt. Beim Russland-Abend des DJV Berlin hingegen stießen Petrosian und seine Bilder auf reges Interesse. Von Alexander Czekalla Mehr...

23. Februar 2014Gezi-Park-Ausstellung

Authentische Momente zwischen Erschöpfung und Hoffnung


Selten war es so voll gewesen in den Räumen der Geschäftsstelle des DJV Berlin wie vergangenen Samstagabend. Rund 100 Gäste waren anwesend, um die Eröffnung der Ausstellung "Gezi Park • Resistance" mit Fotografien von Sera Çakal zu sehen, welche die Fachausschüsse Bild und Chancengleichheit organisiert hatten.

Die Berliner Fotografin, die ihre ersten vier Lebensjahre in Istanbul verbrachte, war während der Bürger-Demonstrationen im vergangenen Sommer im Istanbuler Gezi Park mehrmals persönlich vor Ort. "Ich habe die Anfänge der Proteste über soziale Netzwerke verfolgt", sagte Çakal im Interview mit der HMKW-Professorin und DJV Berlin-Mitglied Verena Renneberg. Die großen türkischen Medien hätten anfangs gar nicht über die Demonstrationen berichtet. Die Fotografin war über die geringe Berichterstattung in der Türkei, aber auch in Deutschland enttäuscht.

"Die Bilder die ich gesehen habe, haben mich erschreckt und ich war wütend über den brutalen Polizeieinsatz", sagte Çakal. "Ich habe es dann nicht länger ausgehalten und wollte selber vor Ort sein, um mir ein eigenes Bild zu machen und zu dokumentieren." Herausgekommen sind beeindruckende Aufnahmen des DJV Berlin-Mitglieds.

Neben den dramatischen Szenen, wie sie von den Medien bevorzugt gedruckt werden, fing sie auch stille, anrührende Momente zwischen Erschöpfung, Trauer, Hoffnung und Zuversicht ein. Es entstanden über eintausend Zeitdokumente.

Der DJV-Berlin-Vorsitzende Berlin Lammel sagte bei der Eröffnung, die Welt der Nachrichtenbilder würde immer mehr zum Spielball lokaler und globaler Konfliktparteien. Immer häufiger stelle sich die Frage: Was ist wahr und was ist inszeniert? Lammel sagte: "Die hier gezeigten Fotografien sind authentische Werke, echte Zeitdokumente, nicht im Geschmacksverstärker Photoshop aufgepeppt. Diese Art Journalismus müssen Redaktionen stärken."

Fotos: Norbert Kesten & Simone Ahrend

19. Juni 2013Infoabend

Canon-Experte erklärt neue Technik

Foto: Bernd Lammel

Mit den neuen Canon-Profikameras 1DX und 5D Mark III ist eine neue Stufe in der Bilddigitalisierung erklommen. Selbsterklärend sind die neuen Funktionen aber nicht. Martin Wieser vom Canon Professionell Service gab beim DJV Berlin Tipps, die in keinem Handbuch stehen. Mehr...

20. April 2012Podiumsdiskussion

"Wir sind müde von Unternehmensbildern"

Foto: Norbert Kesten

Warum schaffen es kaum Bilder von Pressestellen in die Zeitungen? Was braucht ein Foto, damit es für Redaktionen interessant wird? Darüber diskutierten sechs Redner mit 32 Gästen beim DJV Berlin. Mehr...

29. März 2012Gerichtsurteil

Bundesverwaltungsgericht stärkt Position der Bildjournalisten gegenüber der Polizei

K.K.- Das Bundesverwaltungsgerichts hat durch ein Urteil am Mittwoch (28. 3.) die Position der Bildjournalisten und die Freiheit der Berichterstattung bei  Polizeieinsätzen gestärkt. In dem Verfahren (Az. BVerwG 6 C 12.11) ging es darum, ob Polizisten im Einsatz fotografiert werden dürfen. 

Wenn die Enttarnung der Polizisten "auf andere, die Pressefreiheit stärker wahrende Weise" verhindert werden könne, sei ein Fotoverbot nicht zulässig, urteilten die Richter. Damit bestätigte das Bundesverwaltungsgericht jetzt das Urteil der Vorinstanz. Der Einsatzleiter eines Sondereinsatzkommandos der baden-württembergischen Polizei hatte vor fünf Jahren einen Bildjournalisten des Haller Tagblatts während eines Polizeieinsatzes daran gehindert, Fotos zu machen.

Gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs in Mannheim, die das öffentliche Informationsinteresse über den Persönlichkeitsschutz der Polizeibeamten und die Gefahr ihrer Enttarnung gestellt hatte, legte das Land Baden-Württemberg Berufung ein. „Mit dieser differenzierten Haltung des Gerichts können Bildjournalisten gut leben", sagte der DJV-Vorsitzende. Die Verpixelung von Gesichtern sei eine lange geübte Praxis in der Pressefotografie.

8. Februar 2012Bildrechte

Berliner Morgenpost als fairste Foto-Redaktion ausgezeichnet

Redaktionsvertreter mit ihren Urkunden. Foto: N. Kesten

Die "Berliner Morgenpost" hat bei der Aktion des Deutschen Journalisten-Verbandes „Fotografen haben Namen" am besten abgeschnitten. An zweiter Stelle kommt die "Welt Kompakt", an dritter die "Altmarkzeitung". 

Die Verleihung des Preises war am 7. Februar um 15.00 Uhr in den Räumen des DJV Berlin im Rahmen des DJV-Seminares: „Bildjournalisten haben Rechte!“ 

Auch im dritten Jahr der Aktion haben sich zahlreiche renommierte Zeitungen nicht um das Namensnennungsrecht kümmerten. Bei der DJV-Aktion „Fotografen haben Namen“ werden an einem Tag rund um den Welttag des Urheberrechts im April von Journalisten/innen und Lesern/innen die Zeitungen auf die Fotografennennung hin durchgesehen. In den beiden zurückliegenden Jahren war jeweils die „Welt Kompakt“ diejenige Tageszeitung, die die Urheber der veröffentlichten Fotos am häufigsten genannt hat.